GC-Fans protestieren gegen Klub-Bosse
Luzern siegt im Krisen-Gipfel

Luzern gewinnt das Duell der bis anhin 2019 noch sieglosen Teams mit 3:1. Die Fans des Rekordmeisters sind sauer auf die Klubleitung.
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Max Kern und Christian Müller
gc-luzern_2036.jpg
2:15
Schlusslicht GC verliert gegen Luzern:Durch diesen Hammer geht der FCL in Führung

Das Spiel: Zwei Chancen, zwei Tore – Luzern zeigt sich in der ersten Halbzeit von der ganz effizienten Seite. Weil von GC offensiv überhaupt nichts kommt, ist die 2:0-Führung auch gerechtfertigt. Nach der Pause macht dann der Rekordmeister mehrheitlich das Spiel, während sich die Zentralschweizer auf Konter verlassen. Da Ajeti je einmal ins richtige und einmal ins falsche Tor trifft, gibts im zweiten Spiel mit Trainer Thomas Häberli den ersten Luzerner Sieg 2019. Ganz anders der Rekordmeister, der seit Ende November auf einen Dreier wartet.

1/8
GC-Trainer Thorsten Fink sieht das Unheil kommen.
Foto: Keystone

Die Tore:
0:1, 16. Minute: Marvin Schulz | Nach einer Flanke verspringt Holzhauser beim Klärungsversuch der Ball – genau vor die Füsse von Schulz. Dieser fackelt nicht lange und trifft in die weite Ecke.

0:2, 23. Minute: Christian Schneuwly | Ein einziger Steilpass reicht, um die komplette GC-Defensive schachmatt zu setzen. Den ersten Schneuwly-Schuss kann Goalie Lindner noch parieren, gegen den zweiten ist auch er machtlos.

1:2, 50. Minute: Arlind Ajeti | Ein Ravet-Eckball löst im FCL-Strafraum das totale Chaos aus. Ajeti reagiert am schnellsten und drückt den Ball über die Linie.

1:3, 55. Minute: Arlind Ajeti (Eigentor) | Halb schiesst, halb flankt Schneuwly zur Mitte. Ajeti lenkt dort nur fünf Minuten nach seinem Anschlusstreffer ins falsche Tor ab.

Der Beste: Schneuwly. Der FCL-Stürmer bucht Luzerns 2:0. Und schiesst Ajeti so an, dass der GC-Abwehrchef ein Eigentor zum 3:1 aus Luzerner Sicht fabriziert.

Der Schlechteste: Holzhauser. Der österreichische Filigrantechniker legt den Ball für Schulz zum 0:1 auf. Muss in der Pause raus. Kein Mann für den Abstiegsfight.

Das gab zu reden: Die GC-Fans lassen die Kurve leer, entern dafür die Haupttribüne. Weil die Klub-Führung nicht auf ihre Wünsche (Geschäftssitz in Zürich, mehr Mitsprache beim Marketing) einging.

So gehts weiter: GC empfängt nächsten Samstag YB. Luzern spielt am Mittwoch im Cup-Viertelfinal ebenfalls gegen den Meister und trifft dann am Sonntag in der Meisterschaft zu Hause auf St. Gallen.

GC - Luzern 1:3 (0:2)

Letzigrund – 3700 Fans – Schiedsrichter: San

Tore: 16. Schulz 0:1 23. Schneuwly (Schürpf) 0:2. 50. Ajeti (Rhyner) 1:2. 55, Ajeti Eigentor 1:3.

Bemerkungen: GC ohne Arigoni und Pinga (beide verletzt). FC Luzern ohne Karabadze, Knezevic und Juric (alle verletzt).

Gelb. 36. Rhyner (Gelb). 66. Diani (Gelb). 69. William Ndenge (Foul).

GC: Lindner; Cvetkovic, Ajeti, Rhyner, Goelzer; Diani; Ravet, Kamber, Holzhauser, Ngoy; Caiuby.

Luzern: Zibung; Schwegler, Lucas, Cirkovic, Sidler; Voca, Schulz; Vargas, Schneuwly, Schürpf; Eleke.

Auswechslungen: GC. Sigurjonsson (46. für Kamber). Djuricin (46. für Holzhauser). Tarashaj (70. für Ngoy).

FC Luzern. William Ndenge (63. für Schürpf). Ugrinic (79. für Schulz) . Demhasaj (89. für Eleke).

Letzigrund – 3700 Fans – Schiedsrichter: San

Tore: 16. Schulz 0:1 23. Schneuwly (Schürpf) 0:2. 50. Ajeti (Rhyner) 1:2. 55, Ajeti Eigentor 1:3.

Bemerkungen: GC ohne Arigoni und Pinga (beide verletzt). FC Luzern ohne Karabadze, Knezevic und Juric (alle verletzt).

Gelb. 36. Rhyner (Gelb). 66. Diani (Gelb). 69. William Ndenge (Foul).

GC: Lindner; Cvetkovic, Ajeti, Rhyner, Goelzer; Diani; Ravet, Kamber, Holzhauser, Ngoy; Caiuby.

Luzern: Zibung; Schwegler, Lucas, Cirkovic, Sidler; Voca, Schulz; Vargas, Schneuwly, Schürpf; Eleke.

Auswechslungen: GC. Sigurjonsson (46. für Kamber). Djuricin (46. für Holzhauser). Tarashaj (70. für Ngoy).

FC Luzern. William Ndenge (63. für Schürpf). Ugrinic (79. für Schulz) . Demhasaj (89. für Eleke).

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Brack Super League 2026/27
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Lugano
FC Lugano
9
20
25
2
BSC Young Boys
BSC Young Boys
9
13
19
3
FC Sion
FC Sion
9
9
19
4
FC Basel
FC Basel
9
0
13
5
FC St. Gallen
FC St. Gallen
9
-3
13
6
FC Luzern
FC Luzern
9
-1
12
7
FC Zürich
FC Zürich
9
-6
11
8
Servette FC
Servette FC
9
-2
10
9
FC Thun
FC Thun
9
-8
10
10
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
9
-11
8
11
FC Vaduz
FC Vaduz
9
-3
6
12
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
9
-8
6
Meisterschaftsrunde
Abstiegsrunde
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