Berner bleiben FCSG im Nacken
Warum schaltet sich hier der VAR nicht ein?

Dank gütiger Mithilfe des Gegners und etwas Glück gewinnt Meister YB im Wankdorf 3:0 und bleibt St. Gallen auf den Fersen.
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Pascal Ruckstuhl und Alain Kunz
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Lugano im doppelten Pech:Hier legt sich Gaudino den Ball zu weit vor

Das gab zu reden: Da schau einer mal, wo der Ball vor dem Corner von Gianluca Gaudino zum 2:0 liegt... (siehe Video oben). Klarer Fall: Tor irregulär. Der VAR bleibt stumm, somit avanciert Eloge Yao mit seinem zweiten Eigentor endgültig zum Unglücksraben der heutigen Partie.

So siehts im Meisterrennen aus: Alles unverändert. St. Gallen ist weiterhin zwei Punkte vor YB an der Spitze. Die Ostschweizer schlagen Krisen-Sion knapp mit 2:1 und bleiben Leader.

Das Spiel: Passend zur «Rückkehr» ins Wankdorf bringt der FC Lugano nicht nur das gute Wetter aus der Sonnenstube mit, er hat auch noch Geschenke im Rucksack. Das Ganze spielt sich in Person von Eloge Yao ab: Er schiesst YB mit zwei Eigentoren zum Sieg – da tut es auch nichts mehr zur Sache, dass YB ohne Super-Stürmer Nsame (3 Spielsperren) offensiv nur ein maues Lüftchen ist. YB ist zwar besser, die klaren Chancen fehlen aber. In der Nachspielzeit erzielt Aebischer noch das 3:0. So reist Lugano mit misslicher Gemütslage wieder nachhause. Fünf Tore haben die Tessiner seit dem Corona-Re-Start kassiert – drei davon waren Eigentore vom heutigen «Doppeltorschützen» Eloge Yao.

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Lugano-Goalie Baumann:«Wir haben YB den Sieg geschenkt»

Die Tore:
1:0, 32. Minute, Eigentor: Der schnelle Lotomba läuft von links in den Strafraum, wird von Fassnacht per Chip-Vorlage angespielt und versuchts volley. Sein Schuss – eigentlich viel zu harmlos – wird von Eloga Yao (Lugano) zur 1:0-Führung abgelenkt.

2:0, 60. Minute, Eigentor: Gaudino schlägt einen Eckball scharf zur Mitte. Die Flanke segelt an Freund und Feind vorbei, bis sie «Doppeltorschütze» Yao an den Rücken springt und von dort unhaltbar ihren Weg ins Tor findet. Baumann kann fliegen wie er will, auch bei diesem Treffer ist er machtlos.

3:0, 94. Minute, Mohamed Ali Camara: Nach dem letzten Corner im Spiel fehlt bei Lugano die Zuteilung – Innenverteidiger Camara sagt danke und wuchtet das Spielgerät zum 3:0 in den Netzhimmel.

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Baumann ärgert sich: Lugano verliert unglücklich gegen YB.
Foto: Benjamin Soland

Der Beste: Einmal mehr eine ganz starke, abgeklärte Leistung von Captain Fabian Lustenberger. Zuerst im defensiven Mittelfeld. Dann als Abwehrchef. Als er ganz hinten dirigierte, kam Lugano zu keiner Torchance mehr.

Der Schlechteste: Zwei Eigentore! Der Luganos Ivorer Eloge Yao zieht einen rabenschwarzen Tag ein.

Das gab zu reden II: Topskorer Jean-Pierre Nsame fehlt rotgesperrt – und doch sitzt Superstar Guillaume Hoarau auf der Ersatzbank – und das 90 Minuten lang?! Nun ja, er war ja verletzt. Und wäre bei Bedarf bestimmt zum Einsatz gekommen.

So gehts weiter: Am kommenden Mittwoch empfängt YB den FC Thun zum Derby-Tanz (18.15 Uhr), Lugano spielt tags darauf im Cornaredo gegen St. Gallen (20.30 Uhr)

.YB – Lugano 3:0 (1:0)

Brack Super League 2026/27
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Lugano
FC Lugano
9
20
25
2
BSC Young Boys
BSC Young Boys
9
13
19
3
FC Sion
FC Sion
9
9
19
4
FC Basel
FC Basel
9
0
13
5
FC St. Gallen
FC St. Gallen
9
-3
13
6
FC Luzern
FC Luzern
9
-1
12
7
FC Zürich
FC Zürich
9
-6
11
8
Servette FC
Servette FC
9
-2
10
9
FC Thun
FC Thun
9
-8
10
10
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
9
-11
8
11
FC Vaduz
FC Vaduz
9
-3
6
12
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
9
-8
6
Meisterschaftsrunde
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