Die News der Woche
Seit einigen Tagen kursiert das Gerücht, dass Mattia Croci-Torti (44) ein Kandidat bei Fenerbahce sein soll. Neben Namen wie Vincenzo Montella (52) stehe auch der Lugano-Trainer auf der Liste. Gemäss Blick-Informationen ist an diesen Spekulationen allerdings nichts dran. Croci-Torti konzentriert sich voll und ganz auf seine Mission im Tessin: Er will Lugano zum Meistertitel führen. Wie sehr er sich dem Projekt in seiner Heimat verschrieben hat, macht er auch in der neuesten Ausgabe des RSI-Podcasts «L’Armandillo» deutlich. «Ich bin gerne da, wo ich bin, fühle mich sehr wohl und bin glücklich. Lugano hat sich in den vergangenen Jahren zu einer Mannschaft entwickelt, die es mit jedem Gegner aufnehmen kann. Deshalb habe ich mich auch jedes Mal über eine Vertragsverlängerung gefreut. Hier habe ich zudem nicht das Gefühl, dass jemand meine Ambitionen bremsen will.» Croci-Tortis Vertrag in Lugano läuft noch bis 2028.
Die grosse Frage
Schiesst Albian Ajeti (29) auch Lugano gegen Basel zum Sieg? Im Tessin hat der Stürmer zu alter Stärke zurückgefunden und vor allem das Selbstvertrauen wiedergewonnen, das ihm zuletzt beim FCB fehlte. Beim ersten Wiedersehen mit seinem Ex-Klub blieb Ajeti noch ohne Torbeteiligung. Im zweiten Duell könnte sich das ändern: In seinen ersten zehn Partien für Lugano hat der Basler bereits sechsmal getroffen. Im Schnitt erzielt er alle rund 60 Minuten ein Tor. Der FCB ist also gewarnt.
Gesagt ist gesagt
«Basel bleibt eine Mannschaft mit hochkarätigen und erfahrenen Spielern, die mit dieser Situation sicherlich nicht zufrieden sind und mit allen Mitteln reagieren wollen. Wenn man gegen den Tabellenführer antritt, kommt die Motivation dann von selbst. Ein positives Ergebnis gegen Basel zu erzielen, ist für uns deshalb etwas, das wir niemals als selbstverständlich ansehen. Wenn wir hochkarätige Spieler wie Shaqiri oder Omlin sehen, haben wir grossen Respekt. Basel und die Young Boys verkörpern die Geschichte des Schweizer Fussballs», sagt Mattia Croci-Torti über das Tief der Basler.
Die Blick-Prognose
Die letzten beiden Heimspiele gegen Basel hat Lugano deutlich gewonnen. Und wie es ein italienisches Sprichwort so schön sagt: «Non c’è due senza tre» – aller guten Dinge sind drei. Entsprechend schwierig dürfte es auch diesmal für den FCB werden. Lugano ist derzeit das Mass aller Dinge in der Liga und wird das auch Basel spüren lassen. Zumal die Bianconeri erstmals seit Langem eine ganze Woche Zeit hatten, um sich gezielt auf dieses Duell vorzubereiten.
Mögliche Aufstellung
Von Ballmoos; Papadopoulos, Mai, Delcroix; Zanotti, Bislimi, Grgic, Cimignani; Dos Santos, Moncada; Ajeti.
Wer fehlt?
Renato Steffen (fraglich).
Die Klassenbesten
Der Blick-Notenschnitt nach elf Runden:
- Beckham Castro 5,0
- Behrens 4,7
- Grgić 4,6
Der Schiedsrichter
Die Schiedsrichteransetzung ist noch nicht bekannt.
Der Gegner
Basel fehlt aktuell die Präzision vor dem Tor: Trotz 29 Abschlüssen blieb der FCB gegen Vaduz und GC torlos. Nun fehlt auch der gesperrte Kazeem Olaigbe. Die Ladehemmungen und drei Ligaspiele ohne Sieg machen die Basler zu einem schlagbaren Gegner – sowieso für die souveränen Leader aus dem Tessin. Hier gehts zum Basel-Inside.
Runde
- Sa., GC – Vaduz, 18.00 Uhr
- Sa., St. Gallen – Servette, 18.00 Uhr
- Sa., Luzern – Sion, 20.30 Uhr
- So., YB – FCZ, 14.00 Uhr
- So., Lausanne – Thun, 16.30 Uhr
- So., Lugano – Basel, 16.30 Uhr
Mannschaft | SP | TD | PT | ||
|---|---|---|---|---|---|
1 | FC Lugano | 11 | 25 | 31 | |
2 | BSC Young Boys | 11 | 17 | 25 | |
3 | FC Sion | 11 | 7 | 22 | |
4 | FC Zürich | 11 | -3 | 17 | |
5 | Servette FC | 11 | 2 | 16 | |
6 | FC St. Gallen | 11 | -4 | 16 | |
7 | FC Basel | 11 | -3 | 14 | |
8 | FC Luzern | 11 | -6 | 12 | |
9 | FC Thun | 11 | -11 | 10 | |
10 | FC Vaduz | 11 | -1 | 9 | |
11 | Grasshopper Club Zürich | 11 | -13 | 9 | |
12 | FC Lausanne-Sport | 11 | -10 | 6 |