«Fühle mich sehr wohl und bin glücklich»
Croci-Torti lässt sich von Fenerbahce-Gerücht nicht ablenken

Fenerbahce soll Interesse an Mattia Croci-Torti (44) haben. Doch gemäss Blick-Informationen ist am Gerücht nichts dran. Der Lugano-Trainer fühlt sich im Tessin am richtigen Ort. Hier kommt das Lugano-Inside.
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Mattia Croci-Torti ist in Lugano noch immer sehr glücklich.
Foto: AP Photo/Manu Fernandez
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Carlo Emanuele FrezzaReporter Fussball

Die News der Woche

Seit einigen Tagen kursiert das Gerücht, dass Mattia Croci-Torti (44) ein Kandidat bei Fenerbahce sein soll. Neben Namen wie Vincenzo Montella (52) stehe auch der Lugano-Trainer auf der Liste. Gemäss Blick-Informationen ist an diesen Spekulationen allerdings nichts dran. Croci-Torti konzentriert sich voll und ganz auf seine Mission im Tessin: Er will Lugano zum Meistertitel führen. Wie sehr er sich dem Projekt in seiner Heimat verschrieben hat, macht er auch in der neuesten Ausgabe des RSI-Podcasts «L’Armandillo» deutlich. «Ich bin gerne da, wo ich bin, fühle mich sehr wohl und bin glücklich. Lugano hat sich in den vergangenen Jahren zu einer Mannschaft entwickelt, die es mit jedem Gegner aufnehmen kann. Deshalb habe ich mich auch jedes Mal über eine Vertragsverlängerung gefreut. Hier habe ich zudem nicht das Gefühl, dass jemand meine Ambitionen bremsen will.» Croci-Tortis Vertrag in Lugano läuft noch bis 2028.

Die grosse Frage

Schiesst Albian Ajeti (29) auch Lugano gegen Basel zum Sieg? Im Tessin hat der Stürmer zu alter Stärke zurückgefunden und vor allem das Selbstvertrauen wiedergewonnen, das ihm zuletzt beim FCB fehlte. Beim ersten Wiedersehen mit seinem Ex-Klub blieb Ajeti noch ohne Torbeteiligung. Im zweiten Duell könnte sich das ändern: In seinen ersten zehn Partien für Lugano hat der Basler bereits sechsmal getroffen. Im Schnitt erzielt er alle rund 60 Minuten ein Tor. Der FCB ist also gewarnt.

Gesagt ist gesagt

«Basel bleibt eine Mannschaft mit hochkarätigen und erfahrenen Spielern, die mit dieser Situation sicherlich nicht zufrieden sind und mit allen Mitteln reagieren wollen. Wenn man gegen den Tabellenführer antritt, kommt die Motivation dann von selbst. Ein positives Ergebnis gegen Basel zu erzielen, ist für uns deshalb etwas, das wir niemals als selbstverständlich ansehen. Wenn wir hochkarätige Spieler wie Shaqiri oder Omlin sehen, haben wir grossen Respekt. Basel und die Young Boys verkörpern die Geschichte des Schweizer Fussballs», sagt Mattia Croci-Torti über das Tief der Basler.

Die Blick-Prognose

Die letzten beiden Heimspiele gegen Basel hat Lugano deutlich gewonnen. Und wie es ein italienisches Sprichwort so schön sagt: «Non c’è due senza tre» – aller guten Dinge sind drei. Entsprechend schwierig dürfte es auch diesmal für den FCB werden. Lugano ist derzeit das Mass aller Dinge in der Liga und wird das auch Basel spüren lassen. Zumal die Bianconeri erstmals seit Langem eine ganze Woche Zeit hatten, um sich gezielt auf dieses Duell vorzubereiten.

Mögliche Aufstellung

Von Ballmoos; Papadopoulos, Mai, Delcroix; Zanotti, Bislimi, Grgic, Cimignani; Dos Santos, Moncada; Ajeti.

Wer fehlt?

Renato Steffen (fraglich).

Die Klassenbesten

Der Blick-Notenschnitt nach elf Runden:

  1. Beckham Castro 5,0
  2. Behrens 4,7
  3. Grgić 4,6
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Der Schiedsrichter

Die Schiedsrichteransetzung ist noch nicht bekannt.

Der Gegner

Basel fehlt aktuell die Präzision vor dem Tor: Trotz 29 Abschlüssen blieb der FCB gegen Vaduz und GC torlos. Nun fehlt auch der gesperrte Kazeem Olaigbe. Die Ladehemmungen und drei Ligaspiele ohne Sieg machen die Basler zu einem schlagbaren Gegner – sowieso für die souveränen Leader aus dem Tessin. Hier gehts zum Basel-Inside.

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12.

Runde

  • Sa., GC – Vaduz, 18.00 Uhr
  • Sa., St. Gallen – Servette, 18.00 Uhr
  • Sa., Luzern – Sion, 20.30 Uhr
  • So., YB – FCZ, 14.00 Uhr
  • So., Lausanne – Thun, 16.30 Uhr
  • So., Lugano – Basel, 16.30 Uhr
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Brack Super League 2026/27
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Lugano
FC Lugano
11
25
31
2
BSC Young Boys
BSC Young Boys
11
17
25
3
FC Sion
FC Sion
11
7
22
4
FC Zürich
FC Zürich
11
-3
17
5
Servette FC
Servette FC
11
2
16
6
FC St. Gallen
FC St. Gallen
11
-4
16
7
FC Basel
FC Basel
11
-3
14
8
FC Luzern
FC Luzern
11
-6
12
9
FC Thun
FC Thun
11
-11
10
10
FC Vaduz
FC Vaduz
11
-1
9
11
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
11
-13
9
12
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
11
-10
6
Meisterschaftsrunde
Abstiegsrunde
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