Dank starker Defensivleistung
Lugano zuhause auch in der neuen Saison eine Macht!

Der FC Lugano macht seinem Ruf in diesem Spiel alle Ehre. Defensiv steht man kompakt, stellt die Räume zu und in den entscheidenden Momenten schaltet man blitzschnell in den Angriff! Der 2:1-Sieg ist deshalb nicht unverdient.
Kommentieren
Maurizio Urech, Marco Mäder und Samuel Stähli
Bildschirmfoto 2020-09-20 um 10.08.50.png
4:05
FCL geht im Tessin leer aus:Gerndt-Hammer bringt Lugano in Führung

Das Spiel: Lugano bleibt zuhause auch in der neuen Saison eine Macht und ringt Luzern mit einer starken Defensiv-Leistung nieder! Luzern startet engagiert in die neue Spielzeit, lässt sich von Luganos Heimbilanz nicht unnötig beeindrucken und kommt nach etwas mehr als zehn Minuten zur grossen Chance – Penalty! Denken alle, und dann überlegt sichs der Schiedsrichter anders, nimmt die Entscheidung zurück und gibt dem Spiel damit einen anderen Drive!

Lugano geht in Führung, ohne wirklich einmal in Strafraumnähe gekommen zu sein. Nach dem Führungstreffer spielen die Bianconeri aber munter weiter nach vorne und erhöhen nach etwas mehr als einer halben Stunde noch zum 2:0. Nach dem Doppelschlag von den Gästen scheint Luzern verunsichert zu sein und muss froh sein, zur Pause nicht noch höher in Rückstand zu liegen.

Nach der Pause lassen die Tessiner nicht mehr viel anbrennen und dies obwohl sie für die letzten 20 Minuten nach einer Roten Karte gegen Lungoyi nur noch zu Zehnt sind. Auch ein Eigentor in der Nachspielzeit ändert daran nichts mehr.

1/7
Lugano bezwingt zum Saisonstart zuhause im Cornaredo den FC Luzern mit einer kämpferischen Defensiv-Leistung. Alexander Gernt (Mitte) feiert mit seinen Mitspielern den Führungstreffer gegen Luzern.
Foto: keystone-sda.ch

Die Tore: 20. Minute, 1:0: Der Luzerner Lorik Emini verliert den Ball im Zentrum an Alexander Gerndt. Der Schwede wird nicht richtig angegriffen, fackelt nicht lange und zieht aus rund 20 Metern ab und trifft in die rechte Torecke.
32. Minute, 2:0: Numa Lavanchy spielt einen klasse Aussenristpass von der rechten Seite an die Strafraugrenze. Dort leitet Jonathan Sabbatini direkt weiter zu Mattia Bottani. Dieser schliesst souverän ab und netzt ein.
93. Minute, 2:1: In der letzen Minute der Nachspielzeit gelingt Luzern durch ein Eigentor von Luganos Miroslav Covilo noch der Anschlusstreffer. Doch das Tor kommt jedoch zu spät.

Das gab zu reden I: Die FCL-Fans werden vor dem Spiel gleich zweimal überrascht: Im Tor steht nicht wie erwartet Marius Müller – sondern Oldie David Zibung. Müller ist in der Nacht auf Samstag Papa geworden.

Und: Top-Stürmer Francesco Margiotta steht nicht einmal im Aufgebot der Luzerner! Er sei «im Kopf aktuell nicht mit 120% beim FCL», erklärt Trainer Fabio Celestini.

Auf der anderen Seite feiert bei Lugano Goalie Sebastian Osigwe sein Super-League-Debüt, weil Stammkeeper Noam Baumann verletzt ist.

Das gab zu reden II: Luganos Lungoyi kommt in der 66. Minute für Bottani. Nur Sekunden später fliegt der 20-Jährige mit Rot vom Feld! Er steht FCL-Verteidiger Silvan Sidler voll auf den Fuss.

Der Beste: Sandi Lovric. Der Motor im Lugano-Mittelfeld. Hat sehr viele Ballkontakte, macht kaum Fehlpässe. Und er bereitet das 1:0 vor.

Der Schlechteste: Lucas. Der FCL-Captain verliert vor dem 0:1 im dümmsten Moment das Gleichgewicht und lässt Bottani beim 0:2 zu viel Platz.

So gehts weiter: Lugano reist am kommenden Samstag nach Zürich (19.00 Uhr). Die Luzerner empfangen am Sonntag den Aufsteiger Lausanne-Sport (16.00 Uhr).

Lugano – Luzern 2:1 (2:0)

Cornaredo, 1000 Anwesende, SR: Schärer

Tore: 20. Gerndt (Lovric) 1:0. 32. Bottani (Sabbatini) 2:0. 92. Covilo (Eigentor) 2:1.

Lugano: Osigwe; Kecskés, Maric, Daprelà; Lavanchy, Guerrero; Custodio, Lovric, Sabbatini; Bottani; Gerndt.

Luzern: Zibung; Schulz, Lucas, Knezevic, Sidler; Emini, Voca, Ugrinic; Ndiaye, Marleku, Schürpf.

Einwechslungen:

Lugano: Lungoyi (66. für Bottani). Covilo (83. für Lovric). Holender (83. für Gerndt). Guidotti (91. für Custodio).
Luzern: Lang (46. für Marleku). Kakabadze (59. für Ugrinic). Ndenge (59. für Emini). Schaub (74. für Voca).

Bemerkungen: Lugano ohne Baumann, Macek (verletzt). Luzern ohne Bürki, Grether, Owusu, Schwegler, Burch, Binous. Margiotta (nicht im Aufgebot). Müller (Papa geworden).
Gelbe Karte: 5. Voca (Foul). 30. Custodio (Foul). 55. Guerrero (Foul). 78. Gerndt (Foul).

Rote Karte: 69. Lungoyi (Foul).


Cornaredo, 1000 Anwesende, SR: Schärer

Tore: 20. Gerndt (Lovric) 1:0. 32. Bottani (Sabbatini) 2:0. 92. Covilo (Eigentor) 2:1.

Lugano: Osigwe; Kecskés, Maric, Daprelà; Lavanchy, Guerrero; Custodio, Lovric, Sabbatini; Bottani; Gerndt.

Luzern: Zibung; Schulz, Lucas, Knezevic, Sidler; Emini, Voca, Ugrinic; Ndiaye, Marleku, Schürpf.

Einwechslungen:

Lugano: Lungoyi (66. für Bottani). Covilo (83. für Lovric). Holender (83. für Gerndt). Guidotti (91. für Custodio).
Luzern: Lang (46. für Marleku). Kakabadze (59. für Ugrinic). Ndenge (59. für Emini). Schaub (74. für Voca).

Bemerkungen: Lugano ohne Baumann, Macek (verletzt). Luzern ohne Bürki, Grether, Owusu, Schwegler, Burch, Binous. Margiotta (nicht im Aufgebot). Müller (Papa geworden).
Gelbe Karte: 5. Voca (Foul). 30. Custodio (Foul). 55. Guerrero (Foul). 78. Gerndt (Foul).

Rote Karte: 69. Lungoyi (Foul).


Brack Super League 2026/27
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Lugano
FC Lugano
9
20
25
2
BSC Young Boys
BSC Young Boys
9
13
19
3
FC Sion
FC Sion
9
9
19
4
FC Basel
FC Basel
9
0
13
5
FC St. Gallen
FC St. Gallen
9
-3
13
6
FC Luzern
FC Luzern
9
-1
12
7
FC Zürich
FC Zürich
9
-6
11
8
Servette FC
Servette FC
9
-2
10
9
FC Thun
FC Thun
9
-8
10
10
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
9
-11
8
11
FC Vaduz
FC Vaduz
9
-3
6
12
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
9
-8
6
Meisterschaftsrunde
Abstiegsrunde
Was sagst du dazu?
Heiss diskutiert
    Meistgelesen