«Lieber Gruss von Platz 1»
FCB macht YB und den FCZ zu Zwergen!

Der FCB grüsst vom Thron. Und er macht die Konkurrenten klein.
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Ungleiches Laufduell: Eray Cömert gegen Klein-Mambimbi. Natürlich von den Baslern bearbeitet.
Foto: Printscreen Twitter
Stefan Kreis

Die Social-Media-Abteilung des FC Basel ist on fire! Rund 48 Stunden nach dem Spektakel-Klassiker gegen den FCZ posten die Verantwortlichen auf Twitter zwei Fotos. Und provozieren damit im Meisterkampf. Auf dem einen ist Jordi Quintillà zu sehen, beim Handshake mit FCZ-Verteidiger Becir Omeragic. Der ist dermassen klein, dass er erst mit einer Leiter auf einen Sockel steigen muss, um seinem Gegner die Hand zu schütteln. Auf einem weiteren Foto ist Riese Cömert im Laufduell mit Mini-Mambimbi abgebildet, der klitzekleine FCZ-Dzemaili duelliert sich mit Liam Millar. Die Botschaft ist klar: Rotblau grüsst vom Thron.

«LG von Platz 1», schreibt der FCB unter den Tweet, die Reaktionen lassen nicht auf sich warten. «Reichlich früh in der Saison für eine grosse Klappe, abgerechnet wird am Schluss. Bin froh, hat mein Klub sowas nicht nötig», schreibt ein YB-Fan, andere werfen dem 20-fachen Meister Arroganz vor. Ein FCB-Fan schreibt: «Gesundes Selbstvertrauen oder Arroganz? Am 22. Mai bitte nochmals diesen Tweet.» Dann findet das letzte Saisonspiel statt.

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Endlich wieder ein Meisterkampf

Nichts spricht dagegen, dass es bis zum Schluss noch um alles gehen wird. Weil die Fussballschweiz im Gegensatz zur letzten Saison endlich mal wieder einen Titelkampf hat, der diesen Namen auch verdient. Vor einem Jahr hatte der FCB unter Ciriaco Sforza nach zwölf gespielten Runden acht Punkte Rückstand auf YB, am Ende stemmten die Berner mit einem sagenhaften Vorsprung von 31 Zählern den Pokal. Der FCZ? Lag gar 41 Punkte zurück.

Mittlerweile ist die Liga aber wieder spannend. Und fussballerisch nicht selten ein Leckerbissen. Der Klassiker vom Samstag war eines der spektakulärsten Spiele der vergangenen Jahre, allein der 30-Meter-Strahl von Arthur Cabral war das Eintrittsgeld wer.

Den haben die Basler nicht als Riesen gezeigt. Dabei überragt der Brasilianer derzeit alle.

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