Der Nachspielzeit-Wahnsinn auf der «Schützi» im Video
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Winterthur – Luzern 3:4:Der Nachspielzeit-Wahnsinn auf der «Schützi» im Video

Letzte Saison Höhenflug – nun ganz unten
Wirft Winterthur Trainer Zaric raus?

Seit Samstagabend ist klar: Winterthur startet 2025 als Super-League-Schlusslicht in die Rückrunde. Deswegen wackelt der Trainerstuhl von Ognjen Zaric gewaltig.
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Sein Trainerstuhl wackelt gewaltig: Ognjen Zaric.
Foto: keystone-sda.ch

Er sei leer, sagt Winti-Coach Ognjen Zaric nach dem 3:4-Drama gegen Luzern. Bis in die Nachspielzeit führt der FCW, dann kassieren die Eulachstädter zwei heftige Nackenschläge.

Die Mehrheit der knapp 8000 Zuschauer auf der Schützenwiese kanns nicht fassen, es ist bereits die 12. Niederlage im 21. Pflichtspiel für Zaric. Und jene Pleite, die dem Jungtrainer den Job kosten könnte.

Am Montag werden die Verantwortlichen des FC Winterthur zusammensitzen und die gesamte Vorrunde analysieren.

Die schwächste Abwehr der Liga

Zu denken dürften Sportchef Oliver Kaiser vor allem die defensiven Unzulänglichkeiten geben. Satte 40 (!) Gegentreffer hat der FCW kassiert, die Zaric-Truppe stellt die mit weitem Abstand schwächste Abwehr der Liga, die Kanterniederlagen gegen Basel lassen grüssen.

Satte vier Gegentore gibts auch beim bitteren Kollaps in der Nachspielzeit gegen Luzern am Samstag. Dabei zeigt Winterthur in den ersten 45 Minuten die wohl beste Leistung unter Zaric, reagiert auf zwei Gegentore und erzielt (zum ersten Mal überhaupt in dieser Saison) drei Tore. Nach der Pause schafft es der Österreicher einmal mehr nicht, mit seinen Wechseln gegen stärker werdende Luzerner das Spiel in gewünschte Bahnen zu lenken

In der letzten Saison war das goldene Händchen von Coach Patrick Rahmen noch ein entscheidender Grund für den Winterthurer Höhenflug. Als Assistenztrainer hatte Zaric massgeblichen Anteil daran und auch den attraktiven Stil der Winterthurer mitgeprägt. Nun aber scheint dem erst 35-Jährigen jene Erfahrung zu fehlen, die es im Abstiegskampf braucht.

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