Erstes Spiel nach der Rückkehr
Magnin steht beim Comeback vor Mammut-Aufgabe

Nach dem unfassbaren 4:5-Kollaps gegen Thun und der Trennung von Trainer Luka Elsner soll es ein alter Bekannter richten: Ludovic Magnin. Statt Top-6-Träumen heisst die Realität nun knallharter Abstiegskampf. Hier kommt das Lausanne-Inside.
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Zurück an alter Wirkungsstätte: Ludovic Magnin übernimmt nach seiner Zeit beim FC Basel wieder bei Lausanne-Sport.
Foto: keystone-sda.ch
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Tim GuilleminResponsable du pôle Sport

Die News der Woche

Ludovic Magnin (47) ist zurück bei Lausanne-Sport! 17 Monate nachdem er den Lausanner Klub verlassen hatte, um beim FC Basel zu unterschreiben, kehrt der Waadtländer Trainer nach Hause zurück. «Ich habe 150 Nachrichten erhalten, als meine Unterschrift öffentlich wurde», sagte er am Donnerstag bei seiner offiziellen Vorstellung. Die Mission an der Tuilière hat sich verändert: Vom Top 6 ist keine Rede mehr, der LS kämpft nun um den Klassenerhalt. «Wir müssen mindestens ein Team hinter uns lassen. Und wenn möglich sogar zwei», erklärt der neue Trainer. Er betont, dass dies seine «komplizierteste Herausforderung in Lausanne» sei – nachdem er zuvor drei Jahre im Amt war und die Ziele stets erreichte (Aufstieg in die Super League, Ligaerhalt, Top 6).

Die grosse Frage

Wie steht es um die mentale Verfassung der LS-Spieler nach dem unverzeihlichen Auftritt vom Sonntag? Nachdem sie gegen Thun bis zur 70. Minute mit 4:1 geführt hatten, verloren sie die Partie noch mit 4:5 – was den Abgang von Trainer Luka Elsner auslöste. Sportchef Stéphane Henchoz redete der Mannschaft am Dienstag ins Gewissen und nahm sie in die Pflicht. Reicht das für den Klick in den Köpfen, um am Samstag den zweiten Saisonsieg in der Super League einzufahren? Ludovic Magnin wird das 3-4-3 von Elsner wohl aufgeben und zu einer Viererkette zurückkehren, liess sich aber nicht in die Karten blicken: «Lasst mir bei der Vorbereitung einen kleinen Vorteil gegenüber den Grasshoppers …», bat er am Donnerstag an der Pressekonferenz.

Gesagt ist gesagt

«Wir müssen alle Selbstkritik üben, ich genauso wie die anderen. Die Spieler, die hier sind, sind hier, weil ich dafür gesorgt habe, dass sie hier sind.» Stéphane Henchoz, Sportchef des LS, flieht nicht vor seiner Verantwortung. «Aber das Kader reicht aus, um sich zu retten», versichert er dennoch – mit dem Blick bereits auf das Transferfenster im Januar gerichtet.

Die Blick-Prognose

Wie soll man nach dem Debakel vom Sonntag an an Lausanne glauben? Ludovic Magnin hat drei Tage Zeit, um die Köpfe wieder aufzurichten. Einziger Lichtblick der Niederlage gegen Thun: Lausanne erzielte vier Tore, nachdem man in den elf Partien zuvor gerade einmal sieben Treffer zustande gebracht hatte. Enzo Molebe und Omar Janneh waren effizient, profitierten aber auch von den Geschenken der sehr schwachen Thuner Defensive. GC wird am Samstag keine Geschenke verteilen. Die Blick-Prognose: Ein trostloses 0:0 an einem frostigen Novemberabend in einem leeren Letzigrund.

Mögliche Aufstellung

Mastil; Soppy, Kinkoué, Cozza, Poaty; Blin, Custodio, Mollet; Butler-Oyedeji, Janneh, Molebe.

Wer fehlt?

Nicky Beloko, Levy Nene, Beyatt Lekoueiry, Tyler Fredricson, Alban Ajdini, Koba Koindredi und Theo Bergvall (alle verletzt).

Die Klassenbesten

Der Blick-Notenschnitt nach 12 Runden:

  1. Mouanga 4,3
  2. Mendes 4,2
  3. Poaty 4,0
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Der Schiedsrichter

Hüseyin Sanli leitet die Partie. VAR in Volketswil ist Urs Schnyder.

Der Gegner

Unter dem neuen Trainer Olaf Janssen warten die Hoppers zwar noch immer auf den ersten Ligasieg, doch GC hat sich nach Punktgewinnen gegen Basel (0:0) und Vaduz (2:2) leicht stabilisiert. Das macht die Zürcher zu einem unberechenbaren Gegner. Hier gehts zum GC-Inside.

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13.

Runde

  • Sa., Luzern – YB, 18.00 Uhr
  • Sa., Vaduz – Sion, 18.00 Uhr
  • Sa., GC – Lausanne, 20.30 Uhr
  • So., St. Gallen – Lugano, 14.00 Uhr
  • So., Servette – Zürich, 16.30 Uhr
  • So., Thun – Basel, 16.30 Uhr
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Brack Super League 2026/27
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Lugano
FC Lugano
12
26
34
2
BSC Young Boys
BSC Young Boys
12
15
25
3
FC Sion
FC Sion
12
7
23
4
FC Zürich
FC Zürich
12
-1
20
5
FC St. Gallen
FC St. Gallen
12
-3
19
6
Servette FC
Servette FC
12
1
16
7
FC Basel
FC Basel
12
-4
14
8
FC Luzern
FC Luzern
12
-6
13
9
FC Thun
FC Thun
12
-10
13
10
FC Vaduz
FC Vaduz
12
-1
10
11
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
12
-13
10
12
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
12
-11
6
Meisterschaftsrunde
Abstiegsrunde
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