Schmidt trifft bereits in der ersten Minute per Traum-Volley
3:11
Lausanne – St. Gallen 3:4:Schmidt trifft bereits in erster Minute per Traum-Volley

Lausanne-Coach Magnin ratlos nach Pleite gegen St. Gallen
«Wir wissen nicht mehr, wann Hands ist und wann nicht»

Lausanne-Coach Ludovic Magnin hadert nach dem 3:4 gegen St. Gallen mit dem Penalty-Entscheid des Schiedsrichters. Doch auch das eigene Team gibt ihm zu denken.
Kommentieren
1/5
Hands oder nicht? Lausanne-Coach Ludovic Magnin weiss oft nicht mehr weiter.
Foto: keystone-sda.ch
Jan Stärker

19. Minute beim Spiel Lausanne-Sport gegen St. Gallen. St. Gallens Bastien Toma (25) schnibbelt einen Freistoss aufs Tor. Doch in der Mauer bekommt Lausannes Alvyn Sanches (21) den Ball an die Hand bzw. der Ball geht an die Hand des Schweizer U21-Nationalspielers. Da die Mauer im eigenen Strafraum stand, zeigte Schiedsrichter Nico Gianforte (31) sofort auf den Penaltypunkt.

Sanches und seine Mitspieler schauten ungläubig und entsetzt. Doch Gianforte blieb bei seiner Meinung. Das Problem: Egal ob Fan, Reporter oder auch Trainer – heutzutage weiss kaum einer mehr, wann Hands Hands ist.

So auch Lausanne-Trainer Ludovic Magnin (45). «Zum Handspiel will ich gar keine Polemik reinbringen. Denn wir wissen selbst nicht mehr, wann Hand ist und wann nicht. Das hat man ja beim Spiel Spanien gegen Deutschland (bei der EM 2024, d. Red.) gesehen», sagt der ehemalige Nationalspieler. Er weiss nicht mehr weiter.

Magnin hadert mit Defensive und Chancenauswertung

Am aus seiner Sicht strittigen Handspenalty wollte Magnin die Niederlage aber dann doch nicht festmachen. «Wir haben nach der Pause viel zu einfache Tore bekommen. Das war schlecht verteidigt von uns. Zehn Gegentore in drei Spielen ist einfach zu schlecht! Deshalb müssen wir die Niederlage auf die eigene Kappe nehmen.»

Vor allem auch, da Lausanne «Meister» im Auslassen von Chancen war. Magnin: «Es ist wie so oft in Lausanne. Die erste Halbzeit haben wir klar dominiert. St. Gallen hatte nur zwei Torschüsse und machte zwei Tore. Sie haben sich sicherlich in der Pause gefragt, warum sie führen. Und bezeichnend ist unsere letzte Chance, wo wir das 4:4 hätten machen müssen. Allein aus sechs Metern – das ist die Zusammenfassung des Spiels. Schliesslich hatten wir viele Situationen, wo wir einfach entschlossener sein müssen. Dann hätten wir auch einen verdienten Punkt mitgenommen.»

Brack Super League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Thun
FC Thun
31
37
71
2
FC St. Gallen
FC St. Gallen
31
23
56
3
FC Basel
FC Basel
31
8
52
4
FC Lugano
FC Lugano
31
10
51
5
FC Sion
FC Sion
31
9
46
6
BSC Young Boys
BSC Young Boys
31
5
46
7
FC Luzern
FC Luzern
31
6
39
8
Servette FC
Servette FC
31
-3
36
9
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
31
-8
36
10
FC Zürich
FC Zürich
31
-16
34
11
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
31
-23
24
12
FC Winterthur
FC Winterthur
31
-48
19
Meisterschaftsrunde
Abstiegsrunde
Was sagst du dazu?
Heiss diskutiert
    Meistgelesen