Darum gehts
- Das ist die aktuelle Stellungnahme des Klubs auf Fan-Botschaft
- Trainer Lustrinelli war klipp und klar – auch zu seiner Mannschaft
- Kriegt Labeau wieder gegenüber Rastoder den Vorzug?
Die News zum Wochenstart
Die Message des Thun-Blocks hält die Klubverantwortlichen auf Trab. «Ufem Platz gli Wintermeister – hinger de Gleser gseht mä Geister!» So lautete die kryptische Botschaft im «Block Süd», die zu Beginn des Spiels für einige Minuten gezeigt wird. Schnell ist klar: Das muss eine Spitze gegen den eigenen Klub sein. In der Startphase blieb der Heim-Block zudem ruhig. Da muss sich wohl etwas angestaut haben.
Nun meldet der FC Thun auf Blick-Anfrage: «Wir befinden uns aktuell in Gesprächen mit den involvierten Anspruchsgruppen. Solange dieser Austausch läuft und nicht abgeschlossen ist, äussern wir uns zu den angesprochenen Punkten nicht öffentlich und nehmen dazu keine Stellung.»
Etwas Licht ins Dunkle bringt Präsident Andres Gerber am Samstag beim Spitzenkampf gegen St. Gallen (0:2) im Pauseninterview mit Blue: «Es geht um Beachtung, um Vorstellungen, um Vorschriften, wie es sie in jedem Klub gibt.» Zum Stimmmungsboykott zu Beginn meinte er: «Es ist ein Mittel, das verschiedene Fanklubs schon in anderen Klubs angewandt haben. Nun hat es uns getroffen. Schade.» Mehr will Gerber jedoch nicht sagen.
Die grosse Frage
Rappelt sich Thun nach dem verlorenen Spitzenkampf wieder auf? Thun ist vor den letzten zwei Spielen vor Weihnachten mit drei Punkten Vorsprung immer noch Anwärter Nummer eins auf den Wintermeister-Titel. Nach dem ersten Verfolger wartet nun das Schlusslicht.
Gesagt ist gesagt
«Heute hat bei uns etwas gefehlt, muss ich sagen.» – Trainer Mauro Lustrinelli liess erstmals in dieser Saison durchblicken, dass er mit der Leistung seines Teams nicht zufrieden war. Das war in den 16 vorherigen Spielen nie der Fall, auch nicht bei Niederlagen. Mit Ausnahme des Cup-Outs in Breitenrain natürlich. Lustrinelli sprach am Samstag nicht nur wegen der Schiri-Entscheide Klartext. Und Bertone sagte nach dem 0:2 gegen St. Gallen: «Niemand hatte gross die Kontrolle – es ging hin und her.»
Mögliche Aufstellung
Steffen; Fehr, Bamert, Bürki, Heule; Bertone, Roth; Imeri, Meichtry; Ibayi, Labeau.
Wer fehlt?
Franke, Montolio (beide fraglich). Käit, Ziswiler (beide verletzt).
Hast du gewusst, dass...
... es für zwei Thuner am Dienstagabend vorzeitig Schluss sein könnte mit der Hinrunde? Ibayi und Matoshi sind bei der nächsten Gelben Karte gesperrt, weil es ihre vierte Verwarnung in dieser Saison sein würde.
Aufgepasst auf
Brighton Labeau (29). Obwohl die Stürmer beim Spitzenkampf gegen St. Gallen nur wenig Land sahen, ist der Mann aus Martinique herausgestochen, vor allem durch seine Präsenz und Physis in den Zweikämpfen – auch wenn nichts Zählbares herausgesprungen ist. Erhält er wieder den Vorzug vor Rastoder? Oder erhält Ibayi, der in jedem der 17 Spiele in der Startelf gestanden hat, mal eine Pause?
Die Klassenbesten
Blick-Notenschnitt nach 17 Runden:
- Bertone 4,7
- Dähler, Franke 4,5
- Reichmuth 4,4
Hier gehts zu allen Thuner Noten.
Der Schiedsrichter
Mirel Turkes.
Der Gegner
Winterthur-Trainer Rahmen kontert einen Rasen-Spruch von Marwin Hitz beim letzten Winti-Heimspiel. Eineinhalb Wochen später steigt das nächste Duell auf der Schützenwiese – diesmal gegen Thun. Hier erscheint das Winti-Inside.
Runde
Di., St. Gallen – Sion, 20.30 Uhr
Di., Winterthur – Thun, 20.30 Uhr
Mi., Luzern – Basel, 20.30 Uhr
Mi., YB – GC, 20.30 Uhr
Mi., FCZ – Lugano, 20.30 Uhr
Spielfrei: Lausanne, Servette (Europacup Lausanne)
Mannschaft | SP | TD | PT | ||
|---|---|---|---|---|---|
1 | FC Thun | 21 | 21 | 46 | |
2 | FC Lugano | 21 | 11 | 39 | |
3 | FC St. Gallen | 20 | 14 | 37 | |
4 | FC Basel | 21 | 9 | 36 | |
5 | FC Sion 1:1 | 22 | 6 | 33 | |
6 | BSC Young Boys | 21 | -5 | 29 | |
7 | FC Lausanne-Sport 0:1 | 22 | 2 | 28 | |
8 | Servette FC 1:1 | 22 | -5 | 25 | |
9 | FC Zürich | 21 | -8 | 25 | |
10 | FC Luzern | 21 | -3 | 22 | |
11 | Grasshopper Club Zürich | 21 | -11 | 18 | |
12 | FC Winterthur 1:0 | 21 | -31 | 13 |
