Kommentar zum FCB im Abstiegskampf
Celestini lässt seine geforderte Demut selbst vermissen

Fabio Celestini hat in Basel bislang solide Arbeit geleistet. Nun scheint der FCB-Trainer aber seine eigenen Tugenden vergessen zu haben, findet Fussballreporter Lucas Werder.
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Nur noch zwei Punkte trennen den FCB vom Barrage-Platz.
Foto: Marc Schumacher/freshfocus
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Lucas WerderReporter Fussball

Sieben Spiele stehen bis zur Liga-Teilung noch an, sechs Punkte beträgt der Basler Rückstand auf die Top 6. Dass Fabio Celestini (48) vom europäischen Geschäft träumt, ist aufgrund dieser Zahlen nicht ganz aus der Luft gegriffen. Nach einer 1:2-Heimpleite gegen Lausanne und bei nur zwei Zählern Reserve auf den Barrage-Platz darüber zu sprechen, wirkt allerdings vermessen.

Aber der FCB-Trainer will das so lange tun, bis das Erreichen der oberen Tabellenhälfte mathematisch nicht mehr möglich ist. Doch holt man den Taschenrechner hervor, zeigt sich, dass sich dieses Unterfangen schwieriger gestalten wird, als es Celestini vielleicht wahrhaben will.

Hält der FCB den starken Punkteschnitt (1,73 Punkte pro Spiel) unter Celestini, sammelt er noch zwölf Punkte. Selbst diese Ausbeute wird kaum reichen, um den Rückstand von sechs Punkten wettzumachen. Deutlich kürzer ist dagegen der Weg in die andere Richtung. Schon am nächsten Wochenende können die Basler wieder auf den Barrage-Platz abrutschen.

Hört man sich bei den FCB-Fans um, haben diese Europa längst abgeschrieben. Sie wären schon zufrieden, wenn ihre Mannschaft wieder einmal über 90 Minuten Kampf und Leidenschaft an den Tag legen würde.

Dinge, die Celestini seit seinem Amtsantritt von seinen Spielern fordert. Genau wie Demut. Nun lässt der FCB-Trainer selber genau diese Tugend vermissen.

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