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Kommentar zum Celestini-Wirbel
Jetzt müssen sich alle einem Ziel unterordnen

Egal, ob das Verhältnis zwischen FCB-Trainer Fabio Celestini nun zerrüttet ist oder nicht. Jetzt müssen sich beim FCB alle dem grossen Ziel unterordnen, sonst gibt es nur Verlierer, findet Blick-Fussballreporter Florian Raz.
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Nach drei Siegen in Serie grüsst der FCB von der Tabellenspitze.
Foto: BENJAMIN SOLAND
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Florian RazReporter Fussball

Die Katze ist aus dem Sack: Die Führung des FC Basel glaubt nicht mehr, dass Fabio Celestini (50) der beste Trainer für die Zukunft des Vereins ist. Da ist es völlig egal, ob die Stimmung zwischen Spielern und Coach zerrüttet ist, wie es die einen im St.-Jakob-Park erzählen. Oder ob Team und Trainer eine unzertrennliche Einheit bilden, wie es Celestini erzählt.

Wenn ein Trainer einmal derart in der Öffentlichkeit angezählt worden ist wie Celestini in den letzten Tagen, gibt es selten ein Zurück. Eine Trennung im Sommer ist nach Blick-Informationen unumgänglich. Kein Wunder, hat es Sportchef Daniel Stucki (43) bislang allen öffentlichen Treueschwüren zum Trotz tunlichst unterlassen, seinem Trainer eine Arbeitsgarantie über das Saisonende hinaus auszusprechen.

Eine riesige Chance

Wichtig ist für den FCB derzeit allerdings sowieso etwas anderes: Er ist Leader der Super League. Er hat die riesige Chance, von einer miserablen Saison der Young Boys zu profitieren und erstmals seit 2017 wieder den Meistertitel – oder gar das Double – zu gewinnen. 

Diesem Ziel müssen sich nun alle unterordnen. Spieler, Trainer – und auch der Vorstand. Verpassen die Basler die Meisterparty auf dem Barfüsserplatz, sind sie alle Verlierer. Und die Klubspitze muss mit dem Vorwurf leben, dass sie den Erfolg mit ihrem Misstrauensvotum mitten im Saisonendspurt selbst gefährdet hat.

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Brack Super League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Thun
FC Thun
19
16
40
2
FC St. Gallen
FC St. Gallen
19
16
37
3
FC Lugano
FC Lugano
19
5
33
4
FC Basel
FC Basel
19
8
32
5
BSC Young Boys
BSC Young Boys
19
0
29
6
FC Sion
FC Sion
18
4
27
7
FC Zürich
FC Zürich
19
-7
24
8
FC Luzern
FC Luzern
19
0
21
9
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
18
0
21
10
Servette FC
Servette FC
18
-6
20
11
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
19
-9
17
12
FC Winterthur
FC Winterthur
18
-27
10
Meisterschaftsrunde
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