Kommentar zum Basler Kommunikations-Wirrwarr
Wie der FCB in die Fake-News-Falle tappte

Basels Kommunikation rund um die Entlassung von Trainer Stephan Lichtsteiner ist ein Wirrwarr. Und für den FCB nicht nur peinlich, sondern auch ein Lehrstück, wie Blick-Sportchef Emanuel Gisi in seinem Kommentar meint.
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Sitzt nicht länger auf der FCB-Bank: Stephan Lichtsteiner.
Foto: keystone-sda.ch
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Emanuel GisiSportchef

Stephan Lichtsteiner ist weg. Drei Wochen nach der Stellungnahme, in der der FC Basel die Blick-Recherchen zur klubinternen Kritik am Trainer als «diffamierende Kampagne», als «fragwürdig» und «äusserst beschämend» zurückwies, hat der Klub ihn entlassen.

Ups.

Man muss kein Medienprofi sein, um zu merken: Wer kurz nach «fragwürdig» und «beschämend» den Trainer feuert, bestätigt die Recherche dann eben doch.
Das Muster kennt man mittlerweile: Unbequeme Fragen kommen – und statt sich damit auseinanderzusetzen, werden sie inhaltlich gar nicht erst angefasst, sondern zur Diffamierung erklärt. Das mag in Zeiten von alternativen Fakten und Fake News verlockend sein. Aber ein Thema erledigt sich deswegen nicht, wenn wie in diesem Fall etwas dran ist.

Peinlich für den FCB. Und ein Lehrstück dafür, dass auch Medienarbeit die Realität nicht komplett ausblenden sollte.

Brack Super League 2026/27
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Lugano
FC Lugano
11
25
31
2
BSC Young Boys
BSC Young Boys
11
17
25
3
FC Sion
FC Sion
11
7
22
4
FC Zürich
FC Zürich
11
-3
17
5
Servette FC
Servette FC
11
2
16
6
FC St. Gallen
FC St. Gallen
11
-4
16
7
FC Basel
FC Basel
11
-3
14
8
FC Luzern
FC Luzern
11
-6
12
9
FC Thun
FC Thun
11
-11
10
10
FC Vaduz
FC Vaduz
11
-1
9
11
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
11
-13
9
12
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
11
-10
6
Meisterschaftsrunde
Abstiegsrunde
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