Zur Geheimniskrämerei beim FCB
Sagt einfach die Wahrheit!

Die FCB-Besitzer haben diese Woche einige wichtige Fragen geklärt. Das ist gut so. Doch ein Beigeschmack bleibt vorerst, der sich erst mit der Zeit verziehen kann, schreibt Blick-Sportchef Emanuel Gisi.
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Schluss mit der Geheimniskrämerei: Blick-Sportchef Emanuel Gisi fordert die FCB-Bosse auf, die Wahrheit zu sagen.
Foto: Foto: Ringier Medien Schweiz, 21.02.24 Mitarbeiterportrait. Emanuel Gisi, Sportchef, Blick.

Die Basler Klubbesitzer stehen hin und erklären sich. Daumen hoch dafür. Zu lange blieben die drei Verwaltungsräte neben David Degen in den letzten drei Jahren im Hintergrund und schwer greifbar.

Doch manches versteht der geneigte Beobachter immer noch nicht. Wenn alle die Manöver so simpel und harmlos sind, wie sie das Quartett an der FCB-Spitze diese Woche darstellt – warum konnte man dann nicht von Anfang an dazu stehen? Warum mussten die insgesamt 11 Millionen Franken Finanzspritzen verdeckt in den Klub fliessen? Die Begründung, man habe nicht zeigen wollen, dass Mäzene einspringen, wenn es eng wird, mag aufrichtig sein. Man könnte aber auch argumentieren, es hätte in einer schwierigen Zeit Vertrauen geschaffen, wenn man erklärt hätte, dass man dem Klub im Notfall aus der Patsche hilft.

Ähnlich verhält es sich beim Honorar von Präsident Degen. Wer ein Unternehmen von der Grösse des FCB führt, der darf sich dafür auch entlöhnen lassen. Das ist alles andere als ehrenrührig. Im Gegenteil: völlig in Ordnung! Aber dann sollte man nicht vorher jahrelang davon sprechen, nur Spesen zu beziehen.

Darum bleiben Fragezeichen – auch um die Firmen um den FCB herum. Die Basler Verwaltungsräte haben versprochen, künftig nahbarer zu sein, sich häufiger zu erklären. Vielleicht können sie die Fragen so ausräumen. Vielleicht tauchen auch neue auf. Eines dürfte sich für das Führungsquartett so oder so lohnen: die Wahrheit sagen. Eigentlich ganz simpel. Damit die Daumen oben bleiben.

Brack Super League 2026/27
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Lugano
FC Lugano
11
25
31
2
BSC Young Boys
BSC Young Boys
11
17
25
3
FC Sion
FC Sion
11
7
22
4
FC Zürich
FC Zürich
11
-3
17
5
Servette FC
Servette FC
11
2
16
6
FC St. Gallen
FC St. Gallen
11
-4
16
7
FC Basel
FC Basel
11
-3
14
8
FC Luzern
FC Luzern
11
-6
12
9
FC Thun
FC Thun
11
-11
10
10
FC Vaduz
FC Vaduz
11
-1
9
11
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
11
-13
9
12
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
11
-10
6
Meisterschaftsrunde
Abstiegsrunde
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