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Highlights im Video:Auch gegen Servette patzt ein FCL-Goalie

Licht und Schatten beim FCL
Kollektiv bügelt nächsten Goalie-Patzer und Rote Karte aus

Ohne die individuellen Fehler von Oscar Kabwit und Karlo Letica wäre für den FCL in Genf viel mehr möglich gewesen. Angesichts der langen Unterzahl sind die Innerschweizer am Ende doch irgendwie zufrieden.
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Trainer Jörg Portmann sieht individuelle Fehler, aber auch eine starke Luzerner Mannschaftsleistung.
Foto: keystone-sda.ch

Darum gehts

  • FC Luzern spielt 1:1 gegen Servette trotz früher Rückschläge in Genf
  • Torwart-Patzer und Platzverweis von Kabwit belasten, Team zeigt starke Abwehr
  • Drittes Ligaspiel ohne Niederlage nach zwei Auftaktniederlagen für Luzern
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Carlo SteinerRedaktor Sport

Das 1:1 gegen Servette besteht für den FC Luzern aus Licht und Schatten. Beginnen tuts für die Innerschweizer denkbar schlecht: Bereits in der 14. Minute wird Neo-Goalie Karlo Letica (29) von Miroslav Stevanovic (36) düpiert. Der Bosnier schliesst aus einer eigentlich ungefährlichen Position aus spitzem Winkel ab und sein Schuss ist auch nicht sonderlich gut platziert. Dennoch lässt ihn der Kroate unter den Armen durchgleiten. Eine Fussabwehr wäre wohl die sicherere Option gewesen, als zu Boden zu gehen.

Goalie-Patzer und der FCL? Davon gab es in der noch jungen Saison schon einige. Der junge albanische Nationalspieler Simon Simoni (22), der vor der Saison aus Frankfurt kam und zunächst zur Nummer 1 erklärt wurde, leistete sich in den ersten drei Super-League-Spielen jeweils einen groben Aussetzer. Die Luzerner reagierten auf dem Transfermarkt und holten Ex-Lausanne-Goalie Letica. Der vierte Goalie-Neuzugang des Sommers, der laut FCL-Sportchef Remo Meyer (45) unabhängig von Simonis Leistungen geplant gewesen sei, sollte eigentlich Stabilität bringen. Doch nun greift auch der Routinier schon bei seinem zweiten Einsatz daneben.

Noch schlimmer kommt es in Genf nur rund sechs Minuten später: Oscar Kabwit (21) steigt David Douline (33) im Pressing zwar unabsichtlich, aber auch völlig übermotiviert auf den Knöchel. Der kongolesische Stürmer sieht zunächst Gelb, wird nach VAR-Intervention dann aber des Feldes verwiesen.

Das Kollektiv bügelt Patzer aus

Nach den Rückschlägen bringt das Team von Jörg Portmann (49) im Kollektiv das Licht ins Dunkle. Die neun Luzerner Feldspieler verteidigen in einem gut organisierten 4-4-1 und halten die Grenats grösstenteils in Schach. Nicht nur das: Gut zehn Minuten nach dem Platzverweis führt ein Konter nach einer Servette-Ecke zum 1:1. Andrejs Ciganiks (29) lupft den Ball nach einem genialen Aussenrist-Pass von Youngster Daniel Mikolajewski (20) ins Netz.

Auch nach der Pause werden die Genfer trotz Dominanz und vielen Schüssen nur selten gefährlich, Luzern verpasst nach einem Freistoss in der 67. Minute gar den Siegtreffer durch Bung Meng Freimann (20), der den Ball aus nächster Nähe nicht wunschgemäss trifft.

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So sind die Luzerner am Ende doch irgendwie zufrieden. «Kompliment an die Mannschaft. Wir haben gut verteidigt und in Unterzahl nicht viel zugelassen. Ein grosser Kampf und ein verdienter Punkt», erklärt FCL-Captain Pius Dorn (29) gegenüber Blue. Auch vom Gegner gibts Lob. Innenverteidiger Marco Burch (25) hätte sich zwar mehr Bewegung ohne Ball gewünscht, erklärt aber, dass es der FCL gut gemacht habe. «Luzern hats gut verteidigt und ihre Konterstärke ist bekannt. Man kann darum nicht zu viel Risiko eingehen.»

So bleibt Luzern im dritten Ligaspiel in Serie ungeschlagen. Ein deutlicher Aufwärtstrend, nach zwei Pleiten zum Start – auch wenn ohne die individuellen Fehler erneut mehr möglich gewesen wäre.

Brack Super League 2026/27
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Lugano
FC Lugano
10
24
28
2
BSC Young Boys
BSC Young Boys
10
15
22
3
FC Sion
FC Sion
10
6
19
4
FC St. Gallen
FC St. Gallen
10
-2
16
5
FC Zürich
FC Zürich
10
-4
14
6
Servette FC
Servette FC
10
1
13
7
FC Basel
FC Basel
10
-3
13
8
FC Luzern
FC Luzern
10
-5
12
9
FC Thun
FC Thun
10
-10
10
10
FC Vaduz
FC Vaduz
10
0
9
11
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
10
-13
8
12
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
10
-9
6
Meisterschaftsrunde
Abstiegsrunde
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