«Können nicht ohne Transfers»
So erklärt der FCB sein gutes Geschäftsjahr

Die Finanzahlen des vergangenen Jahres zeigen, dass der FC Basel weniger abhängig von Transfer-Einnahmen ist als auch schon. Trotzdem bleibt ein strukturelles Defizit.
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Lucas WerderReporter Fussball

Die Zahlen sind nicht neu. Seine Jahresrechnung 2025 hat der FCB seinen Mitgliedern und den Medien bereits vergangene Woche zugänglich gemacht. Am Donnerstagnachmittag hat sich Finanzchef René Heiniger in einer Medienrunde erstmals detailliert zum vergangenen Geschäftsjahr geäussert. «Der Klub hat ein Jahr mit vielen Highlights hinter sich. Das zeigt sich auch in den Zahlen», so Heiniger.

Im Vergleich zum Vorjahr hat der FCB seinen Gesamtertrag von 93,7 Millionen Franken auf 101,9 Millionen leicht gesteigert, obwohl er deutlich weniger Transfereinnahmen (von 60,0 Mio. auf 35,1 Mio.) generiert hat. Das hängt vor allem mit den zusätzlichen Einnahmen durch die Teilnahme an der Europa League zusammen. Wie viel genau von der europäischen Kampagne finanziell hängengeblieben ist, will man nicht verraten. Es sei aber ein nicht unwesentlicher Teil der ausgewiesenen 12,4 Millionen Verbandseinnahmen.

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Finanzchef René Heiniger erklärt die Zahlen des vergangenen Jahres.
Foto: Philipp Kresnik/freshfocus

Mehr Geld hat der FCB auch bei den Matcheinnahmen und beim Catering eingenommen. Neben einer Steigerung von 17 Prozent bei den verkauften Saisonkarten und den zusätzlichen europäischen Spielen haben dazu auch der Eurovision Song Contest und die EM 2025 beigetragen. Weil damit aber auch Kosten verbunden waren, hat sich der ESC für den FCB rein finanziell aber nicht gelohnt. «Trotzdem haben wir dafür bewusst zugesagt, weil wir der Stadt etwas zurückgeben wollten», erklärt Friedrich Dietz, der dem Klub seit Jahren als finanzieller Berater zur Seite steht.

Acht Millionen an Holding AG zurückgezahlt

Wie der Ertrag ist auch der Aufwand im Vergleich zum Jahr 2024 von 79,8 Millionen auf 95,3 Millionen angestiegen. Die zusätzlichen 7,5 Millionen an Personalkosten erklärt der FCB hauptsächlich mit den durch Meistertitel, Cupsieg und Europa-League-Teilnahme ausgeschütteten Spielerprämien. Auf der Geschäftsstelle habe man die Löhne auf konstantem Niveau halten können.

Was die Zahlen des vergangenen Jahres zeigen: Die Abhängigkeit des FCB von Transfereinnahmen ist kleiner geworden. «Aber wir können nicht ohne», hält Dietz fest. Man arbeite darum weiterhin daran, das jährliche strukturelle Defizit in den Bereich von fünf Millionen Franken zu bekommen. 2025 dürfte dieses einen höheren einstelligen Millionenbetrag ausgemacht haben. Genaue Zahlen nennt man aber nicht.

Trotzdem verzeichnete der FCB im vergangenen Jahr zum dritten Mal in Folge einen Gewinn. Dieser hätte deutlich höher als die ausgewiesenen 332’256 Franken ausfallen können. Die FC Basel Holding AG, die 75 Prozent der Aktien der FC Basel 1893 AG hält, hatte dieser eine Defizitgarantie in Höhe von 18 Millionen Franken überwiesen. Nun konnte man erstmals acht Millionen zurückzahlen.

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Brack Super League 25/26 - Meisterrunde
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Thun
FC Thun
33
38
74
2
FC St. Gallen
FC St. Gallen
33
24
60
3
FC Lugano
FC Lugano
33
12
57
4
FC Basel
FC Basel
33
6
53
5
FC Sion
FC Sion
33
16
52
6
BSC Young Boys
BSC Young Boys
33
5
48
Champions League-Qualifikation
UEFA Europa League-Qualifikation
Brack Super League 25/26 - Relegationsrunde
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Luzern
FC Luzern
33
3
40
2
Servette FC
Servette FC
33
0
40
3
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
33
-10
39
4
FC Zürich
FC Zürich
33
-18
34
5
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
33
-25
27
6
FC Winterthur
FC Winterthur
33
-51
19
Relegation Play-Offs
Abstieg
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