Köln-Profi verfolgt jedes Spiel
So leidet Ex-Luzerner Schaub mit dem FCL mit

Er wird beim FC Luzern schmerzlich vermisst: Louis Schaub (27) über die Krise seines Ex-Klubs und den Höhenflug mit dem 1. FC Köln.
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FCL-Sehnsuchtsspieler: Louis Schaub kickt nicht mehr in der Swissporarena – seit letztem Sommer ist er zurück in Köln.
Foto: TOTO MARTI
Marco Pescio

Verabschiedet hat sich Louis Schaub (27) auf dem Höhepunkt. Die ausgelassene, riesige Cupsieger-Feier auf der Luzerner Allmend im letzten Mai ist eine seiner letzten Erinnerungen an den FCL. Mit seiner feinen Vorlage auf 2:0-Torschütze Jordy Wehrmann im Final gegen St. Gallen (3:1) hatte der FCL-Topskorer der letzten Saison gar wesentlichen Anteil am ersten Titel seit 29 Jahren.

Nach der Rückkehr des Österreichers nach Köln, ging es für den FCL nur noch abwärts. Runter auf den letzten Platz der Super League. Während Schaub in Köln regelmässig spielt, und der Verein sensationell vorne mitmischt, ist in Luzern die Cup-Euphorie schnell dem Liga-Elend gewichen. Defensiv anfällig, offensiv ideenlos. Viele trauern Schaubs Kreativität und Torgefahr nach. Und Schaub selbst sagt zu Blick: «Ich leide mit der Mannschaft. Sie befindet sich aktuell in einer schwierigen Situation – ich hoffe, dass sie da so schnell wie möglich wieder rausfindet. Sie braucht eine Trendwende.»

Ob diese mit dem 5:0-Erfolg im Cup-Viertelfinal gegen Biel bereits geschafft wurde?

«Trainerwechsel braucht Zeit»

Schaub verfolgt den FCL noch genau: «Entweder im Ticker oder dann in den TV-Highlights.» Ansonsten erfährt er alles Nötige von Ex-Teamkollege Silvan Sidler: «Wir stehen nach wie vor in engem Kontakt. Silvan gibt sich positiv – weil er weiss, dass noch viele Partien übrig bleiben. Ausserdem braucht ein Trainerwechsel (neu Mario Frick, d. Red.) immer Zeit.»

Was seine persönliche Zukunft anbelangt, sein Vertrag in Köln läuft im Juni aus, ist noch nichts entschieden. Schaub betont, er fühle sich sehr wohl, verstehe sich auch mit Kult-Trainer Steffen Baumgart bestens: «Er vermittelt einem ein gutes Gefühl, ist immer ehrlich zu den Spielern. Er kann lustig sein, ist gleichzeitig aber hundert Prozent bei der Sache – und schafft es so, dass die Stimmung im Team immer gut ist.»

Schaub könnte sich eine Verlängerung in Köln gut vorstellen. Doch die ist Stand jetzt genauso offen, wie die Ligazugehörigkeit seines Ex-Teams.

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Brack Super League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Thun
FC Thun
20
18
43
2
FC St. Gallen
FC St. Gallen
19
16
37
3
FC Lugano
FC Lugano
20
8
36
4
FC Basel
FC Basel
20
8
33
5
FC Sion
FC Sion
20
6
31
6
BSC Young Boys
BSC Young Boys
20
-2
29
7
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
20
3
27
8
FC Zürich
FC Zürich
20
-7
25
9
FC Luzern
FC Luzern
20
-3
21
10
Servette FC
Servette FC
20
-7
21
11
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
20
-11
17
12
FC Winterthur
FC Winterthur
19
-29
10
Meisterschaftsrunde
Abstiegsrunde
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