Knoten gegen Lausanne geplatzt?
Mehr Tore! Das fordert FCL-Dorn von sich selbst

Pius Dorn gehört in der Zentralschweiz längst zu den Führungsspielern. Für die zweite Saisonhälfte hat er ein klares Ziel.
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Pius Dorn jubelt über seinen Ausgleichstreffer im letzten Spiel gegen Lausanne.
Foto: keystone-sda.ch
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Carlo Emanuele FrezzaReporter Fussball

«Mein Ziel ist es, dass ich mehr Tore schiesse», sagte Pius Dorn (27) vor dem Rückrundenstart zu Blick. Gegen Lausanne hat er seinen Worten erste Taten folgen lassen. Es ist der Luzerner Allrounder, der nach gut einer Stunde zum zwischenzeitlichen Ausgleich trifft und damit die Wende einläutet.

Auch vom Tor abgesehen hat Dorn gegen die Waadtländer richtig stark aufgespielt. Blick hat ihn als den Besten des Spiels erkoren. Und auch die Statistiken geben ihm recht. In sämtlichen Kategorien gehört er zu den Besten. Wie wichtig er tatsächlich für das Luzerner Spiel ist, hat jüngst Trainer Mario Frick (49) auf den Punkt gebracht. «Er ist das Hirn unserer Mannschaft», meinte der Liechtensteiner Anfang Januar über den Deutschen.

Längst ein Führungsspieler

Spieler und Trainer kennen sich aus gemeinsamen Tagen in Vaduz. So war es quasi vorprogrammiert, dass diese Zusammenarbeit in der Zentralschweiz ebenfalls bestens funktioniert. Seit gut eineinhalb Jahren ist Dorn in Luzern. In dieser kurzen Zeit ist er zu einem Führungsspieler avanciert. In der Captainhierachie steht er hinter Ardon Jashari (21) an zweiter Stelle.

«Mein Ziel für diese Saison war es, als Führungsspieler voranzugehen und den jungen Spielern zu helfen», sagt Dorn. Das ist ihm gelungen. Die Kabine mit den bekanntlich vielen jungen Profis hört auf ihn. Dass die Nummer 20 als 27-Jähriger aber schon zu den Routiniers gehört, ist trotzdem gewöhnungsbedürftig. «Gegen den FCZ im Letzigrund war ich der Älteste unserer Mannschaft», erinnert er sich mit einem Schmunzeln.

Seine Zukunft liegt in Luzern

Zu Luzern kam Dorn eigentlich als Aussenverteidiger. Inzwischen spielt er aber deutlich offensiver. «Die Position in diesem System ist wie auf mich zugeschnitten», meint er. Deshalb der Wunsch von Spieler und Trainer, dass er mehr Tore schiesst. Der Treffer gegen Lausanne war erst sein zweiter in dieser Saison.  

Schafft es Dorn, diesen Wert zu erhöhen, dürfte er langsam aber sicher auch in seinem Heimatland interessant werden. Mit Gedanken an eine Rückkehr nach Deutschland spielt er derzeit aber nicht. «Ich habe ja aus einem Grund erst kürzlich bis 2026 verlängert.»

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