Kein Team kassiert so viele Tore wie Winterthur
Wie lange hat Schiessbuden-Chef Zaric noch?

Mit 31 Gegentoren stellt Winterthur die mit Abstand schlechteste Abwehr der Liga. Trainer Ognjen Zaric muss dringend eine Lösung finden, will er seinen Job behalten.
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Gegen den FCB sieht die Winterthurer Abwehr erneut alt aus.
Foto: Daniela Frutiger/Freshfocus

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • FC Winterthur kassiert 31 Gegentore in dieser Saison
  • Trainer Zaric steht unter Druck
  • Gegen den FCB foult das Schlusslicht nur zwei Mal
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Lucas WerderReporter Fussball

Mit der Basler Herbstmesse endet dieses Wochenende der grösste Jahrmarkt der Schweiz. Die grösste Schiessbude des Landes hat die Stadt aber bereits am letzten Samstag wieder verlassen. Nach der 0:5-Klatsche im St. Jakob-Park hat der FC Winterthur in dieser Saison bereits 31 Gegentore kassiert!

13 davon hat sich das Super-League-Schlusslicht innerhalb von acht Tagen eingefangen. Auf das 1:6 zu Hause gegen den FCB folgte ein 2:2 in St. Gallen, ehe es in Basel die nächste Tracht Prügel absetzte. Und weil auch von der Offensive weiterhin sehr wenig kommt, haben die Winterthurer nach 13 Runden erst 8 Punkte auf dem Konto. Zum Vergleich: Lausanne-Ouchy, das vergangene Saison sang- und klanglos abgestiegen ist, hatte zum gleichen Zeitpunkt 10 Zähler.

Sportchef Kaiser kündigt Analyse an

Nur logisch, steht hinter der Zukunft von Trainer Ognjen Zaric (35) ein grosses Fragezeichen. Noch will Sportchef Oliver Kaiser (44) den Österreicher nicht anzählen – trotz nur eines Sieges aus den letzten zwölf Ligaspielen. Man werde die Situation aber genau analysieren. Dabei werden die Verantwortlichen in Winterthur schnell zum Schluss kommen, dass die 0:5-Klatsche gegen den FCB nur bedingt auf die Kappe von Zaric geht.

Der lässt wie schon unter der Woche beim guten Auftritt gegen St. Gallen mit einer Fünferabwehr spielen, bringt mit Arnold, Lekaj, Lüthi und Mühl insgesamt vier gelernte Innenverteidiger. Und dennoch steht es nach haarsträubenden Abwehrfehlern zur Pause schon 0:3. «Wir konnten unseren ganzen Plan über den Haufen werfen», so Zaric.

Nur zwei Fouls gegen den FCB

Der Winterthur-Trainer muss schnellstmöglich eine Lösung finden, um die Gegentore abzustellen. Die Frage ist nur: Wie? Zaric: «Es fehlt vor allem an der nötigen Konsequenz.» Das zeigt sich gegen den FCB gleich mehrfach. Zum Beispiel vor dem 0:2, als Schättins legere Kopfball-Rückgabe zur perfekten Vorlage für Torschütze Traoré wird. Oder vor dem 0:5, als Lukembila und Lekaj es nicht fertigbringen, Traorés Flügellauf zu stoppen.

Wie wenig Biss Zaric' Spieler in dieser Saison auf den Platz bringen, unterstreichen auch die Zahlen. Mit nur 107 Fouls in 13 Spielen steht Winterthur in dieser Statistik ebenfalls am Tabellenende. Gegen den FCB sind es in 90 Minuten sogar nur zwei Fouls. Dass aus einem davon ein Gegentor resultiert, passt zur Schiessbude der Liga.

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Brack Super League 2026/27
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Lugano
FC Lugano
9
20
25
2
BSC Young Boys
BSC Young Boys
9
13
19
3
FC Sion
FC Sion
9
9
19
4
FC Basel
FC Basel
9
0
13
5
FC St. Gallen
FC St. Gallen
9
-3
13
6
FC Luzern
FC Luzern
9
-1
12
7
FC Zürich
FC Zürich
9
-6
11
8
Servette FC
Servette FC
9
-2
10
9
FC Thun
FC Thun
9
-8
10
10
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
9
-11
8
11
FC Vaduz
FC Vaduz
9
-3
6
12
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
9
-8
6
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