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Punkteteilung im Kellerduell
Flipperkasten-Tor bewahrt GC vor erneutem Vaduz-Flop

Das Duell zwischen dem Zweit- und dem Drittletzten der Super League endet mit einem 2:2.
1/10
GC-Stürmer Young-jun Lee trifft spät zum 2:2-Ausgleich gegen Vaduz.
Foto: keystone-sda.ch

Die Schlüsselszene

Kurz vor dem Schlusspfiff zimmert Samuel Krasniqi einen Freistoss aus 20 Metern an den Pfosten. Stürmer Young-jun Lee steht da, wo ein Stürmer stehen muss, und trifft zum 2:2-Endstand. Das Tor wird zwar noch kurz überprüft, doch es liegt keine Abseitsposition vor.

Das Spiel

GC kommt um die zweite Pleite im zweiten direkten Aufeinandertreffen mit Aufsteiger Vaduz gerade noch so herum. Durch Lees späten Ausgleich endet die Partie im Letzigrund mit 2:2.

Zur Pause steht es ebenfalls unentschieden – und zwar 1:1. Das ist aus der Sicht der Mannschaft von Olaf Janssen viel zu wenig. In der Startphase scheitert erst Pllana an Goalie Schaffran, der auf der Linie eine Glanztat auspackt, und gleich danach Guibelalde, der aus kürzester Distanz den Ball an die Latte drischt. Nach dem Ausgleich durch Guibelalde verfehlt Goudmijn das eigentlich leere Tor der Gäste.

Die Vaduzer gehen in der 15. Minute entgegen des Spielverlaufs in Führung und legen nach etwas mehr als einer Stunde wieder vor. Aus dem ersten Sieg der Liechtensteiner in der Fremde im siebten Anlauf (bisher sechs Niederlagen) wird aber trotzdem nichts, obwohl GC eigentlich nach der Pause fast nichts mehr zustande bringt.

Die Tore

15. Minute, Liridon Berisha, 0:1. Eine Vaduzer Freistossflanke aus zentraler Position fliegt bis zur Grundlinie. Dort spielt Simani den Ball zurück, so dass Berisha ungehindert volley mit dem linken Aussenrist vollenden kann. Da lässt sich die GC-Abwehr gewaltig düpieren.

24. Minute, Manex Guibelalde, 1:1. Guibelalde ist bei einem Clemente-Corner der Einzige, der im Zentrum hochsteigt und somit quasi zum Toreschiessen förmlich eingeladen wird. Zudem kommen sich FCV-Keeper Schaffran und Mittelfeldspieler Cabrera in die Quere.

64. Minute, Juan Cabrera, 1:2. Via Cocic und Hammerich gelangt der Ball ins Zentrum zu Cabrera, der aus kurzer Distanz einschiebt. Erneut führen die Gäste im Letzigrund.

88. Minute, Young-jun Lee, 2:2. Was für ein Flipperkasten-Tor! Krasniqis Freistoss klatscht an den Pfosten. Dann schiesst Bettkober, Berisha klärt auf der Linie. Der Ball spickt von Bettkober daraufhin irgendwie zu Lee, der zum Ausgleich trifft.

Der Beste

Verteidiger Liridon Berisha bringt mit dem 1:0 nicht nur seine Vaduzer auf die Siegerstrasse, sondern leistet sich hinten auch keine gröberen Aussetzer. Schaltet sich immer wieder in die Offensive ein und erzeugt so eine Überzahl der Ländle-Kicker. Beim 2:2 geht aber auch er nicht mit.

Der Schlechteste

Nico Rissi verpasst es vor dem 1:2, mit seinem Gegenspieler mitzugehen und steht so am Ursprung des Gegentors. Tut sich auch sonst schwer.

Das gab zu reden

Vor dem Spiel werden Ex-GC-Spieler Andy Egli und der jetzige GC-Captain Amir Abrashi geehrt. Während Egli eine Rede hält, geht das Jubiläum von Abrashi komplett unter. Der Leit-Hopper hat im Cup gegen Grenchen sein 300. Spiel im Dress der Hoppers absolviert. Im Stadion kriegt er ein Trikot und einen Blumenstrauss überreicht – ohne eine Anmoderation. Immerhin haben seine Mitspieler ein spezielles Aufwärmshirt getragen und ihrem Leitwolf Spalier gestanden.

Die Fans

Gespenstische Leere an diesem Halloween-Abend im Letzigrund. Selbst die GC-Fankurve ist bei den eisigen Temperaturen nur sehr spärlich besucht. Insgesamt schauen sich 4283 Fans das Kellerduell an.

Die Schiris

Die auffälligste Szene von Luca Piccolo ist, als der Schiedsrichter GC-Captain Abrashi im Weg steht und von diesem umgerannt wird. Kurz hält sich Piccolo den Knöchel, kann das Spiel aber weiterleiten. Zeigt eine solide Partie.

So gehts weiter

Kommenden Samstag tritt GC erneut zu Hause an – dann gegen Lausanne (20.30 Uhr). Vaduz empfängt am gleichen Tag im Ländle Sion (18 Uhr). Unter der Woche, am Dienstag, muss das Team von Marc Schneider auch noch im liechtensteinischen Cup (Viertelfinal) ran.

Brack Super League 2026/27
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Lugano
FC Lugano
11
25
31
2
BSC Young Boys
BSC Young Boys
11
17
25
3
FC Sion
FC Sion
11
7
22
4
FC St. Gallen
FC St. Gallen
12
-3
19
5
FC Zürich
FC Zürich
11
-3
17
6
Servette FC
Servette FC
12
1
16
7
FC Basel
FC Basel
11
-3
14
8
FC Luzern
FC Luzern
11
-6
12
9
FC Vaduz
FC Vaduz
12
-1
10
10
FC Thun
FC Thun
11
-11
10
11
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
12
-13
10
12
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
11
-10
6
Meisterschaftsrunde
Abstiegsrunde
Brack Super League 2026/27
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Lugano
FC Lugano
11
25
31
2
BSC Young Boys
BSC Young Boys
11
17
25
3
FC Sion
FC Sion
11
7
22
4
FC St. Gallen
FC St. Gallen
12
-3
19
5
FC Zürich
FC Zürich
11
-3
17
6
Servette FC
Servette FC
12
1
16
7
FC Basel
FC Basel
11
-3
14
8
FC Luzern
FC Luzern
11
-6
12
9
FC Vaduz
FC Vaduz
12
-1
10
10
FC Thun
FC Thun
11
-11
10
11
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
12
-13
10
12
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
11
-10
6
Meisterschaftsrunde
Abstiegsrunde
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