Wegen diesem Foul fliegt Guillemenot zu Recht vom Platz
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Offene Sohle in der 2. Minute:Wegen diesem Foul fliegt Guillemenot zu Recht vom Platz

Jetzt redet Rotsünder Guillemenot
«Im Video sieht man, dass ich zurückziehe»

Einen Tag nach seiner ersten Roten Karte meldet sich der St. Galler Stürmer Jérémy Guillemenot (23) zu Wort.
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Nach seiner Roten Karte wird Jérémy Guillemenot von seinen Gegenspielern getröstet. Mit Anthony Sauthier (l.) ist er 2015 zu den Servette-Profis gewechselt.
Foto: Urs Lindt/freshfocus

Die Bilder machen am Sonntagnachmittag die Runde. Unter Tränen zottelt ein mit Trikot über den Kopf gezogener Jérémy Guillemenot nach nicht einmal drei gespielten Minuten gegen Servette (5:1) mit Rot vom Platz. Guillemenot steht Servette-Verteidiger Sasso im Pressing mit gestrecktem Bein aufs Schienbein. Der VAR greift ein und Schiedsrichter Horisberger bleibt nur noch, die Rote Karte zu zücken. Ausgerechnet in seiner Heimat muss Guillemenot die erste Rote Karte seiner Karriere hinnehmen.

«Das Foul war schon grob»

Dabei sei er im Vorfeld des Spiels «voll motiviert» gewesen, «wir wollten gut spielen und einen Sieg. Nach zwei Minuten war alles kaputt. Das in Genf, in meiner Stadt, ich war sehr traurig», sagt der 23-Jährige einen Tag später gegenüber dem St. Galler Tagblatt. Hinter der Aktion sei auch keine Absicht gestanden: «Im Video sieht man, dass ich zurückziehe. Wenn ich das nicht mache, geht bei Sasso alles kaputt. Es war schon eher eine Rote Karte, das Foul war schon grob.»

Die Sache geht ihm nahe. Vor der Rückreise nach St. Gallen soll er zerknittert, eingewickelt in den Vorhang, im Teambus gesessen haben. Er habe sich Vorwürfe gemacht, die Mannschaft im Stich gelassen zu haben.

Den Fehler wieder gut machen

Auch bei seinen Fans entschuldigt sich Guillemenot. Über Instagram schreibt er von keinem einfachen Moment. «Es war nicht meine Absicht, der Mannschaft zu schaden. Danke den Fans, welche bis nach Genf kamen und ich werde meinen Fehler mit guten Leistungen wieder gut machen! Hopp St Galle!»

Der ehemalige Genfer Junior ist für die Cup-Partie gegen Chênois und das darauf folgende Meisterschaftsspiel gegen Basel gesperrt. (ebo)

Brack Super League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Thun
FC Thun
22
22
49
2
FC Lugano
FC Lugano
22
11
40
3
FC St. Gallen
FC St. Gallen
21
14
38
4
FC Basel
FC Basel
22
8
36
5
FC Sion
FC Sion
22
6
33
6
BSC Young Boys
BSC Young Boys
22
-2
32
7
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
22
2
28
8
Servette FC
Servette FC
22
-5
25
9
FC Zürich
FC Zürich
22
-11
25
10
FC Luzern
FC Luzern
22
-3
23
11
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
22
-11
19
12
FC Winterthur
FC Winterthur
21
-31
13
Meisterschaftsrunde
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