Jetzt ist Peter der Jeff!
Espen-Coach Zeidler übertrumpft Saibenes Bestmarke

129 Spiele! Am Samstag zieht FCSG-Coach Peter Zeidler an Jeff Saibene vorbei. Der Super-League-Rekord von Christian Gross ist aber noch weit entfernt.
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Emotionen pur: Peter Zeidler.
Foto: Sven Thomann
Stefan Kreis

Jeff Saibene gerät ins Schwärmen, als er auf Peter Zeidler angesprochen wird. «Bewundernswert» seis, wie dieser an seiner Philosophie festhalte, sagt er. «Mutig. Von Anfang an voll drauf. Beeindruckend, wie stur er sein Ding durchzieht, auch wenns mal schwierige Phasen gibt.»

Der Luxemburger stand für St. Gallen zwischen 2011 und 2015 in der Super League 128 Mal an der Seitenlinie, am Samstag wird ihn Zeidler überholen. Jetzt ist er der Jeff!

Schweizweit ist der Deutsche bereits die Nummer 3, nur Christian Gross (344 für den FCB) und Lucien Favre (141 für den FCZ) liegen noch vor ihm.

129 Spiele! Eine bemerkenswerte Marke in einem Geschäft, wo der Trainerstuhl nicht selten einem Schleudersitz gleicht. «Das zeigt, wie hier zusammen gearbeitet wird. Dass das Vertrauen da ist. Dass ein gutes Verhältnis untereinander herrscht. Das ist was ganz, ganz Besondereres. Das leben die Leute hier», sagt Zeidler.

Zeidler wie Saibene

Gleichwohl ist dem Trainer bewusst, dass er am Ende des Tages Resultate brauche: «Und die waren in der Vorrunde nicht so, wie wir uns das vorgestellt haben. Jetzt sind wir aber einigermassen in die Rückrunde gestartet.»

Einigermassen? Eine Untertreibung. In Lausanne gibts zum Start ein 5:1, gegen YB holen die Ostschweizer einen 0:3-Rückstand auf und gegen Carouge qualifiziert man sich für den Cup-Halbfinal. Zufall sei dieser Aufschwung nicht, sagt Saibene. Das zeige, was möglich sei, wenn ein Trainer Rückendeckung spüre. «Bei mir wars damals ähnlich. Ich hatte mit Präsident Dölf Früh und Sportchef Heinz Peischl die gleiche Sicherheit wie Peter Zeidler aktuell.»

Und daran dürfte sich in naher Zukunft nicht viel ändern. Zeidler hat in St.Gallen noch einen Vertrag bis Juni 2025. Nicht ausgeschlossen, dass er Christian Gross einst als Rekordhalter ablösen wird.

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Brack Super League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Thun
FC Thun
20
18
43
2
FC St. Gallen
FC St. Gallen
19
16
37
3
FC Lugano
FC Lugano
20
8
36
4
FC Basel
FC Basel
20
8
33
5
FC Sion
FC Sion
20
6
31
6
BSC Young Boys
BSC Young Boys
20
-2
29
7
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
20
3
27
8
FC Zürich
FC Zürich
20
-7
25
9
FC Luzern
FC Luzern
20
-3
21
10
Servette FC
Servette FC
20
-7
21
11
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
20
-11
17
12
FC Winterthur
FC Winterthur
19
-29
10
Meisterschaftsrunde
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