Was sich in den letzten Tagen immer mehr abgezeichnet hat, ist jetzt offiziell. Meistertrainer Mauro Lustrinelli (50) verlässt den FC Thun in Richtung Bundesliga. Er wird neuer Trainer bei Union Berlin, dort wird er um 16 Uhr auf einer Pressekonferenz präsentiert werden. Frühmorgens wurde Lustrinelli dabei gesehen, wie er das Flugzeug in Richtung Berlin bestiegen hat.
«Der 50-Jährige verlässt den FC Thun auf eigenen Wunsch», teilen die Berner Oberländer am Donnerstagmittag mit. Über die Modalitäten des Transfers wurde Stillschweigen vereinbart. Lustrinellis Vertrag bei Thun wäre noch bis Sommer 2028 gültig gewesen. Doch nach dem Titelgewinn hat er den Wunsch geäussert, den nächsten Schritt in seiner Karriere zu gehen. Und der führt ihn nun in Deutschlands Hauptstadt. «Es ist eine Ehre für den FC Thun, dass der Trainer den direkten Sprung in die Bundesliga machen darf – das gab es noch nie», wird Klub-Präsident Andres Gerber zitiert. «Wir wünschen Mauro alles Gute.»
«Für immer in meinem Herzen»
Schon als Spieler machte sich Lustrinelli zur Thuner Legende, war vor 20 Jahren Teil der historischen Champions-League-Kampagne. Vor einem Jahr führte er die Berner Oberländer zurück in die Super League – und dort als Aufsteiger zum ersten Titelgewinn der Vereinsgeschichte.
Dennoch hat er sich dazu entschieden, den Klub nach vier Jahren an der Seitenlinie zu verlassen. Lustrinelli blickt mit grosser Dankbarkeit auf seine Zeit bei Thun zurück. «Danke von Herzen an meine Spieler, meine Löwen, für euren Willen, eure Leidenschaft und die Energie, mit der ihr jeden einzelnen Tag gelebt habt – einfach fantastisch!», wird er in der Medienmitteilung zitiert. Ebenso bedankt er sich beim Staff, dem Verein und den Fans für all die Leidenschaft und Emotionen. «Sie bleiben für immer in meinem Herzen», verspricht er.
Lustrinelli nimmt personelle Verstärkung mit
Kurz nach dem FC Thun informiert auch Union Berlin über den neuen Cheftrainer. Und enthüllt dabei brisante Details. Denn Lustrinelli wechselt nicht alleine nach Berlin, er bringt Verstärkung mit. Zu seinem Team gehört neben Ex-U21-Natitrainer Sascha Stauch und Enrico Schirinzi auch Michel Renggli. Dies ist insofern brisant, da Renggli lange als möglicher Frick-Nachfolger beim FC Luzern galt. Nun verlässt er den Klub und wechselt in die Bundesliga.
Lustrinelli freut sich auf seinen neuen Job, den er offiziell am 1. Juli antritt. «Ich bin hoch motiviert und voller Vorfreude, um gemeinsam mit den Gremien, den Mitarbeitern, den Fans und natürlich mit der Mannschaft eine neue Reise zu beginnen», wird er auf der Vereinshomepage zitiert.
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