Jashari verrät seine Zukunftspläne
«Eines Tages will ich den nächsten Schritt machen»

Ardon Jashari ist auf dem Transfermarkt begehrt. Für ihn ist klar, dass er eines Tages den nächsten Schritt machen will. Ob das noch im Winter sein wird, hält er offen.
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Seit dieser Woche trainiert Ardon Jashari wieder in Luzern.
Foto: Martin Meienberger/freshfocus
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Carlo Emanuele FrezzaReporter Fussball

Ardon Jasharis Aufstieg ist gewaltig. Vor einem Jahr hatte er mickrige 28 Spielminuten bei den Profis auf dem Buckel. Inzwischen ist der 20-Jährige unabdingbarer Stammspieler und Captain beim FC Luzern sowie Nati-Spieler und WM-Fahrer. «Es war ein ziemlich turbulentes Jahr», bestätigt er.

Wie gut er das Luzerner Spiel dirigiert und welche grossen physischen Fortschritte er geleistet hat, weiss längst nicht mehr nur Coach Mario Frick. Zahlreiche Vereine stehen Schlange. Es wurde gar spekuliert, dass ein Transfer unmittelbar bevorsteht.

Doch vorerst passiert nichts. Jashari hat in Luzern wie erwartet das Training wieder aufgenommen. Zwar gibt er zu, dass ihm der Fussball in England sehr gefalle und Barcelona sein Lieblingsklub als Kind gewesen sei. Doch ein Transfer passiere nicht einfach so. Drei Faktoren sind ihm besonders wichtig: «Der Klub, das Projekt und der Zeitpunkt.»

«Dafür habe ich Berater»

Dementsprechend äussert sich Jashari in gewohnt abgeklärter Manier zu den aufgekommenen Gerüchten. «Ich habe davon gehört. Natürlich möchte ich eines Tages den nächsten Schritt machen, sodass ich mich weiterentwickeln kann. Der Fokus ist derzeit aber beim FCL. Ich will verletzungsfrei bleiben und eine gute Vorbereitung machen. Für den Rest habe ich Berater.»

Über den Stellenwert der Spielerberater ist sich Jashari ohnehin im Klaren. Schliesslich ist ein Beraterstreit um ihn der Auslöser für die fatale Situation, in der sich der Klub befindet. «So kann man das sicher interpretieren.» Kurz davor hat er seinen Vertrag verlängert. Aber nicht, weil er jemandem einen Gefallen machen wolle. «Sondern weil ich wusste, dass ich hier den nächsten Schritt meiner Entwicklung machen kann.»

Trotz des eskalierten Streits hat Jashari nie den Anschein gezeigt, als leide er darunter. «Was alles geredet worden ist, weiss ich nicht genau. Im Verein haben sie mir geholfen, dass ich den Fokus auf den Fussball legen kann.»

«Es war kein politisches Statement»

Eine weitere Persönlichkeit, die Jasharis Aufstieg geprägt hat, heisst Granit Xhaka. Der Nati-Captain war lange sein Idol. «Das hab ich ihm so vermittelt, bei meinem ersten Nati-Aufgebot.» Gleichzeitig habe er ihm klargemacht, dass er ihn als Mitspieler sehe.

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Inzwischen sind die beiden Freunde. Über den an der WM entstandenen Wirbel, als Xhaka mit dem Trikot Jasharis die Serben provoziert haben soll, sagt Jashari. «Das war kein politisches Statement. Granit hat mir am Anfang der WM gesagt, dass er mein Trikot anzieht, wenn wir die Gruppe überstehen. Und das war halt im letzten Spiel gegen Serbien der Fall.»

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