«Ist Viktor Giacobbo noch frei?»
Von Kritik bis Humor: Die Reaktionen zur Forte-Entlassung

Die Entlassung von Uli Forte beim FC Winterthur schlägt hohe Welle. Die Reaktionen reichen von Unverständnis über Ärger wegen der Klubverantwortlichen bis zu Hoffnung auf eine neue Chance.
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Muss die Trainerjacke des FCW abstreifen: Uli Forte. Die Meinungen dazu sind geteilt.
Foto: Pius Koller

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Uli Forte ist Geschichte beim FC Winterthur
  • Die Meinungen über die Entlassung sind geteilt
  • Die Kritik geht über Forte hinaus und betrifft auch die Klubführung
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Simon StrimerReporter & Redaktor Sport

Es gibt rund um den FC Winterthur Leute, die die Entlassung von Uli Forte (51) gar nicht verstehen. «Dass Forte ein guter Trainer ist, hat er letzte Saison bewiesen!», meint Blick-User Georg Gota unter dem Artikel über die Freistellung des Winti-Retters der letzten Saison. Er ergänzt: «Abgänge wurden nicht ersetzt und nun schiebt man die ganze Schuld auf den Trainer.»

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Selbst solche, die kein Fan von Forte sind, verteidigen ihn. «Bei aller Sympathie für den FC Winterthur. Hier dürfte wohl der beste Trainer scheitern», kommentiert Nicolas Hunziker. «Selbst Xabi Alonso könnte mit dem Team nix erreichen», meint Remo Intrass. Das Team sei klar das schlechteste der Liga. «Der Abstieg war schon vor dem ersten Spiel klar.»

Kritik an Forte – und darüber hinaus

Die Meinungen über den Winti-Knall teilen sich. «Ein Trainerwechsel bringt in den meisten Fällen Glück. Es wäre schön, wenn dem FCW dieses Glück beschieden wäre!», schreibt Helmut Wolf. Kritik an Forte tönt zum Beispiel so: «Kurzfristig motivieren und ein gutes Klima im Team schaffen, reicht leider langfristig nicht. Da benötigt es komplette Trainer», schreibt Chris Müller.

Sieht auch Verena Appenzeller so, die zwar die Winti-Rettung durch Forte in der letzten Saison anerkennt, aber schreibt: «Feuerwehrmann Uli scheitert meistens in den Jahren nachher.» Sie meint aber auch: «Ohne ihn wäre der FCW schon letztes Jahr abgestiegen.»

«Mit offenen Augen Abstieg provoziert»

Die Leistungsträger Matteo Di Giusto (25, Luzern) und Christian Gomis (25, Schalke) hat Winterthur im Sommer verkauft. Neuzugänge wie Kasami, Dansoko, Momoh und Martins kamen sehr spät oder brauchten lange Anlaufzeit.

Aufgrund der Kaderplanung deckt sich die Meinung von Davide Forestol mit vielen Usern. Er bedenkt: «Der Vorstand inklusive Sportchef sind ebenfalls für die Tabellensituation verantwortlich.» Die harten Worte von Kurt Sommer: «Es kommt mir vor, als ob die Verantwortlichen mit offenen Augen einen Abstieg vom FCW provozieren.»

Forte in Hall of Fame aufgenommen

Es gibt schon solche, die Forte vermissen. «Und wer ersetzt Forte im Schweizer Fernsehen für die legendären Spielanalysen?», fragt Jan Mischler. Ebenfalls mit Witz äussert sich Mario Denzler: «Ist Viktor Giacobbo noch frei? Der Trainer-Schleudersitz bei Winti wäre eine gute Satirerolle.»

Bemerkenswert bleibt der Satz, den der FC Winterthur auf seiner Website zur Entlassung schreibt: «Trotz eines 12-Punkte-Rückstandes schaffte er mit dem Team im letzten Spiel den direkten Klassenerhalt. Eine Leistung, die niemand für möglich gehalten hatte. Dafür gebührt ihm grosser Dank und ein Platz in der Hall of Fame des Klubs.»

Dank, Unverständnis, neue Hoffnung, harte Worte oder Kritik an der Klubführung – alles vermischt sich bei der Forte-Entlassung beim FC Winterthur.

Brack Super League 25/26 - Meisterrunde
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Thun
FC Thun
34
37
74
2
FC St. Gallen
FC St. Gallen
33
24
60
3
FC Lugano
FC Lugano
34
13
60
4
FC Basel
FC Basel
33
6
53
5
FC Sion
FC Sion
33
16
52
6
BSC Young Boys
BSC Young Boys
33
5
48
Champions League-Qualifikation
UEFA Europa League-Qualifikation
Brack Super League 25/26 - Relegationsrunde
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Luzern
FC Luzern
34
4
43
2
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
34
-7
42
3
Servette FC
Servette FC
33
0
40
4
FC Zürich
FC Zürich
34
-21
34
5
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
34
-26
27
6
FC Winterthur
FC Winterthur
33
-51
19
Relegation Play-Offs
Abstieg
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