Inside Super League
Zoff um Luganos Rekordspieler

Warums im Cornaredo zum Knatsch mit der Vereinslegende kommt. Welchen Publikumsliebling der FCSG verabschiedet. Und warum Zürcher Politiker sauer auf die Südkurve sind.
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Hat die Fans auf seiner Seite: Lugano-Legende Sabbatini (winkend).
Foto: Marc Schumacher/freshfocus

Zoff um Lugano-Legende

Eine Woche vor dem Cupfinal herrscht bei Lugano Unruhe. Es gibt Zoff um Captain, Rekordspieler und Vereinslegende Jonathan Sabbatini (36, 435 Spiele). Sein Vertrag läuft aus. Und am letzten Wochenende gab er sich gegenüber RSI völlig enttäuscht: «Die Klubbosse haben mir ein Angebot gemacht, aber das passt für mich nicht. Mein Traum war immer, die Karriere hier zu beenden. Doch inzwischen glaube ich, dass das nicht passieren wird.». Weiter stellt er klar, dass er auch nächstes Jahr kicken will.

Der Klub dagegen soll seine Zukunft in einer anderen Rolle sehen. Die Fans stellen sich mit mehreren Spruchbändern vor dem Cornaredo geschlossen hinter Sabbatini. Zudem lancieren sie eine Onlinepetition, um den Klub zum Umdenken zu bringen. Der Klub seinerseits meldet sich erst am Freitag zu Wort. «Nach den emotionalen Ereignissen möchten wir unsere ganze Kraft und Energie auf die letzten wichtigen Termine der zu Ende gehenden Saison 2023/24 konzentrieren. Dieser Endspurt verdient höchste Aufmerksamkeit.» Über Sabbatinis Vertrag soll erst nach dem Cupfinal ausführlich gesprochen werden.

YB bindet fünffachen Meister bis 2027


Zu drei Personalien gibt es bei YB News. Zum einen gibt der Meister ein klares Bekenntnis zu seinem fünffachen Meisterspieler und zweifachen Cupsieger Sandro Lauper (27) ab. Der Vertrag des defensiven Mittelfeldspielers ist vorzeitig um zwei Jahre bis 2027 verlängert worden. Seinen ersten Profivertrag erhält der talentierte Innenverteidiger Sadin Crnoversanin (22). Er soll in der nächsten Saison ausgeliehen werden. Und die Option auf den von Lorient ausgeliehen gewesenen Joel Mvuka (21) hat YB nicht eingelöst. Er wird heute verabschiedet.

FCSG verabschiedet Publikumsliebling

«Schubi» nennen sie Fabian Schubert (29) im Espenblock liebevoll. Weil er ein Typ zum Anfassen ist. Einer, der sich nicht zu wichtig nimmt, selten zwei Worte sagt, wenn auch nur eines reicht. Nun aber trennen sich die Wege. Der Österreicher schliesst sich 1860 München an. Nach 16 Toren in 66 Pflichtspielen für Grün-Weiss. Dass es nicht mehr geworden sind, liegt am Schien- und Wadenbeinbruch, den sich Schubert im September 2022 im Spiel gegen YB nach einem Horrorfoul zugezogen hat. 

Brack Super League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Thun
FC Thun
31
37
71
2
FC St. Gallen
FC St. Gallen
31
23
56
3
FC Basel
FC Basel
31
8
52
4
FC Lugano
FC Lugano
31
10
51
5
FC Sion
FC Sion
31
9
46
6
BSC Young Boys
BSC Young Boys
31
5
46
7
FC Luzern
FC Luzern
31
6
39
8
Servette FC
Servette FC
31
-3
36
9
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
31
-8
36
10
FC Zürich
FC Zürich
31
-16
34
11
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
31
-23
24
12
FC Winterthur
FC Winterthur
31
-48
19
Meisterschaftsrunde
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