Hexenjagd auf Alpstaeg
Das geht zu weit!

Im grossen Zoff in der Teppichetage des FCL sollte man dringend zwei Gänge runterschalten, sonst kanns gefährlich werden, meint Fussball-Reporter Michael Wegmann.
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Michael Wegmann, Fussball-Reporter beim Blick, über den Hickhack um Alpstaeg und den FC Luzern.
Foto: Blick/Thomas Meier
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Michael WegmannStv. Fussballchef

Der FC Luzern reicht seine Unterlagen fürs Lizenzverfahren unvollständig bei der Liga ein. Es fehlt die Unterschrift von Stadionbesitzer Bernhard Alpstaeg zur Spielberechtigung in der Swissporarena.

Dass dieser bisher seine Unterschrift verweigert habe, sei «für den Verwaltungsrat nicht nachvollziehbar und entsprechend zu verurteilen», schreibt der Klub.

Nicht nachvollziehbar? Das kann man auch anders sehen:

Alpstaeg wird seit Wochen in seinem Stadion von Tausenden von FCL-Fans beleidigt und bedroht. «Alpstaeg raus!», «Dä FCL us em Stadion verjage? Chom nor mer stöhnd parat!», «Alpstaeg verreis!», «Hesch scho so dä Zitteri, dasd nöm chasch unterschribe?». Um nur einige Plakate, die zuletzt in der Swissporarena gehisst wurden, zu nennen.

Es scheint, als würde der Verwaltungsrat im Kampf gegen seinen Hauptaktionär Alpstaeg alles tolerieren. Man wirft mit Aussagen wie «sein Verhalten ist zu verurteilen» gar noch zusätzlich Öl ins Feuer.

Diese Hexenjagd ist total daneben und kann im hochemotionalen Fussballbusiness mit seinen bisweilen fanatischen Fans schnell auch gefährlich werden.

Zwei Gänge runterschalten und durchatmen wäre dringend angebracht. Feuert lieber eure Mannschaft an, statt gegen euren Geldgeber!

Wer im Aktionärs-Zoff auf der Teppichetage recht hat, wird wohl oder übel das Gericht entscheiden müssen. Die Hexenjagd ist in der Schweiz glücklicherweise längst verboten.

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