Hedigers Aus war unvermeidbar
Koller ist der Beweis dafür, dass der FCZ wieder angreifen will

Die Entlassung von Dennis Hediger ist nichts als logisch. Die Verpflichtung von GC-Grösse Marcel Koller ist das Zeichen, dass der FCZ wieder zu alter Grösse finden will.
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Marcel Koller wird neuer Coach beim FC Zürich.
Foto: Raphaël Dupain

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Dennis Hediger nach 24 Spielen als FCZ-Trainer entlassen, nur 6 Siege
  • Marcel Koller soll den Klub zu alter Grösse führen
  • Berater Dino Lamberti stärkt seine Position im Klub
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Florian RazReporter Fussball

24 Spiele hat sie gedauert, die Amtszeit von Dennis Hediger (39) als Coach des FC Zürich. Gewonnen davon hat er bloss sechs. Als Interimslösung angetreten, wurde er Ende Dezember zum Cheftrainer ernannt. Bloss dreieinhalb Monate später ist seine Absetzung die einzige logische Lösung.

Mit der Ernennung von Marcel Koller (65) auf die kommende Saison hin zeigt der FC Zürich: Die Zeit der Experimente ist vorbei. Der selbst ernannte Spitzenklub will endlich auch wieder als solcher auftreten.

Mit Koller kommt der nächste Lamberti-Mann

Koller hat kraft seines Namens so viel Gewicht, dass sich die Spieler nicht mehr hinter einem ihrer Meinung nach unfähigen Trainer verstecken können. Koller wird sich auch nicht mit einer behelfsmässig zusammengeschusterten Mannschaft zufriedengeben.

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Kollers Verpflichtung ist damit das Zeichen dafür, dass der FCZ wieder oben angreifen will. Und ganz nebenbei hat Dino Lamberti (55) seinen nächsten Mann im Home of FCZ installiert. Bereits Carlos Bernegger (57) wird von Lambertis Agentur beraten. Es wäre keine Überraschung mehr, sollte Berater Lamberti zum neuen FCZ-Sportchef werden.

Hediger seinerseits ist auch das Opfer seines eigenen Ehrgeizes geworden. Obwohl er erst in diesem Frühjahr die höchste Trainerlizenz erworben hat, sieht er sich dazu berufen, die Profimannschaft eines Klubs mitten in einem grossen Umbruch zu übernehmen. Ein zu steiler Einstieg ins Business, wie sich nun herausstellt.

Am Ende hatte Hediger die Kabine verloren. Spieler beklagten sich offen über seine weichgespülten Analysen. Auch darum ist im Home of FCZ die Angst vor dem Fall auf den Barrageplatz gewachsen. Das soll nun Feuerwehrmann Bernegger verhindern. Und im Sommer wollen die Zürcher mit der einstigen GC-Grösse Koller in eine bessere Zukunft starten.

Brack Super League 25/26 - Meisterrunde
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Thun
FC Thun
32
36
71
2
FC St. Gallen
FC St. Gallen
33
24
60
3
FC Lugano
FC Lugano
33
12
57
4
FC Basel
FC Basel
32
8
53
5
FC Sion
FC Sion
33
16
52
6
BSC Young Boys
BSC Young Boys
33
5
48
Champions League-Qualifikation
UEFA Europa League-Qualifikation
Brack Super League 25/26 - Relegationsrunde
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Luzern
FC Luzern
33
3
40
2
Servette FC
Servette FC
33
0
40
3
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
33
-10
39
4
FC Zürich
FC Zürich
33
-18
34
5
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
33
-25
27
6
FC Winterthur
FC Winterthur
33
-51
19
Relegation Play-Offs
Abstieg
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