«Hatten eine gute Zeit»
GC-Coach Zeidler kennt sein Thuner Trainer-Gegenüber bestens

GC-Coach Peter Zeidler trifft mit seinem Team auf einen alten Bekannten. Thun-Trainer Gian-Luca Privitelli hat bei ihm sein Praktikum absolviert. Entsprechend freut sich der 64-Jährige auf das Wiedersehen – hier kommt das Inside der Grasshoppers.
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GC-Trainer Peter Zeidler ist zufrieden mit der Trainingsleistung nach der intensiven Woche.
Foto: TOTO MARTI
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Andri BäggliRedaktor Sport

Die News der Woche

Das Transferfenster hat diese Woche auch in der Schweiz geschlossen. Zum Schluss hat sich GC nochmals verstärkt: John Hilton und Kenzo Goudmijn sind zu den Zürchern gestossen. Ganze acht Transfers haben die Hoppers gemacht. Dass das viel Veränderung ist, weiss auch Trainer Peter Zeidler, wie der 64-Jährige zu Blick sagt: «Wir haben viele neue Spieler geholt. Diese müssen erst noch verinnerlichen, was bei uns abgeht. Das geht nicht vom einen auf den anderen Tag. Mit Guibelalde und Pllana haben zwei schon eingeschlagen.»

Mit Manex Guibelalde haben die Hoppers nebst Oscar Clemente einen zweiten Spanier. Das freut den Trainer sehr: «Jede Mannschaft braucht zwei gute Spanier, die haben wir jetzt auch!» Gleichzeitig fordert Zeidler auch etwas Zeit für die Entwicklung: «Wir haben ein sehr junges Team. Unser Sturm-Trio, das nur aus Schweizern besteht, ist das jüngste der Liga.»

Unter anderem auch wegen der Erfahrung wurde Giotto Morandi zurückgeholt. Der Mittelfeldspieler verschoss im Derby gegen den FCZ einen Penalty. Weil er eigentlich nicht auf der Liste der Schützen stand, kündigte Zeidler ein Gespräch an. Das habe auch stattgefunden: «Er wusste nicht, dass wir eine klare Liste haben. Mein Staff und ich legen sehr viel Wert darauf, dass wir Dinge intern klären. Das haben wir getan und ist kein Thema mehr», so der Trainer.

Die grosse Frage

Wie hat GC die englische Woche verdaut? Drei Spiele innerhalb einer Woche sind sich die Hoppers nicht gewohnt. Entsprechend kräfteraubend waren die Auftritte. «Wir hatten eine gute Trainingswoche. Wir haben gemerkt, dass es eine englische Woche war. Das Spiel gegen St. Gallen war intensiv, das gegen den FCZ nochmals mehr. Entsprechend haben wir den Fokus sowohl auf die mentale als auch körperliche Erholung gelegt», so Zeidler. Ob diese wirksam war, wird sich gegen Thun zeigen.

Gesagt ist gesagt

«Gian-Luca hat sein Praktikum für die Uefa Pro Lizenz bei uns in St. Gallen gemacht. Wir hatten eine sehr gute Zeit zusammen», sagt Trainer Peter Zeidler zu Blick. Dass sich die beiden Trainer kennen, werde nicht wirklich helfen. Der GC-Trainer dürfte aber nichts dagegen haben, wenn er seinen früheren Schützling auscoachen würde.

Die Blick-Prognose

Mit Thun und GC treffen zwei Teams aufeinander, die gerne mit hohen Pressinglinien und Vollgas spielen. Das spricht eigentlich für ein Spektakel. Auch für ein Spektakel spricht, dass beide Teams in der Defensive anfällig sind. Entscheidend wird sein, welches Team weniger Fehler macht – die Fans dürfen sich aber auf viele Tore einstellen.

Mögliche Aufstellung

Hübel; Stroscio, Pllana, Bettkober, Rissi; Abrashi, Guibelalde, Clemente; Bengondo, Muci, Krasniqi.

Wer fehlt?

Meyer, von Moos (beide verletzt). Mikulic (fraglich).

Die Klassenbesten

Der Blick-Notenschnitt nach 7 Runden:

  1. Guibelalde 5,0
  2. Bettkober 5,0
  3. Hübel 4,5
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Der Schiedsrichter

Profi-Schiedsrichter Anojen Kanagasingam leitet die Partie im Berner Oberland. Als VAR unterstützt Sven Wolfensberger.

Der Gegner

Der FC Thun bleibt in seinen Leistungen schwankend. Zwischen unterdurchschnittlichen Leistungen gibt es auch mal wieder ein Erfolgserlebnis. Ein solches wollen die Thuner auch gegen die Hoppers erzwingen.

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8

Runde

Sa., St. Gallen – Sion, 18.00 Uhr
Sa., Thun – GC, 18.00 Uhr
Sa., Lugano – YB, 19.00 Uhr
So., FCZ – Vaduz 14.00 Uhr
So., Lausanne – Servette 16.30 Uhr
So., Luzern – FCB 16.30 Uhr

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Brack Super League 2026/27
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Lugano
FC Lugano
6
13
18
2
BSC Young Boys
BSC Young Boys
7
12
15
3
FC Sion
FC Sion
6
3
12
4
FC St. Gallen
FC St. Gallen
6
1
10
5
FC Basel
FC Basel
7
0
10
6
FC Luzern
FC Luzern
7
-3
9
7
FC Thun
FC Thun
6
-6
7
8
FC Zürich
FC Zürich
7
-7
7
9
FC Vaduz
FC Vaduz
7
-1
6
10
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
7
-3
6
11
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
6
-5
5
12
Servette FC
Servette FC
6
-4
4
Meisterschaftsrunde
Abstiegsrunde
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