«Habe mich nicht beworben»
Winti-Trainer Rahmen plante eigentlich mit der U21-Nati

Über drei Wochen nach Bekanntgabe des Wechsels ist Patrick Rahmen nun auch offiziell Trainer des FC Winterthur. Im ersten Auftritt gabs einen Testsieg gegen das von Alex Frei trainierte Aarau.
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Erster Einsatz mit dem neuem Arbeitgeber: Patrick Rahmen im Gespräch mit Winti-Verteidiger Yannick Schmid.
Foto: freshfocus
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Sebastian WendelReporter Fussball

Dass der neue Winti-Trainer Patrick Rahmen heisst, ist seit dem 14. Juni bekannt. Doch erst mehr als drei Wochen später setzt der 54-Jährige seine Unterschrift unter den ausgehandelten Zweijahresvertrag. Grund: die U21-EM in Rumänien, an der Rahmen mit der Schweiz bis zum Viertelfinal-Out vor einer Woche weilte.

«Der FC Winterthur vertritt die gleichen Werte wie ich. Und dazu gehört, dass ein Handschlag und ein Ja etwas zählt», sagt Rahmen nach dem 2:0-Testspielsieg gegen Aarau, quasi das Dessert nach der zuvor erfolgten Vertragsunterschrift. Angst, dass die Winti-Verantwortlichen während der U21-EM doch noch auf einen anderen Trainer umsatteln würden, habe er nie gehabt: «Die Gespräche mit Sportchef Oliver Kaiser waren sehr überzeugend. Der Klub hat mir von Anfang an das Gespür gegeben, die Wunschlösung zu sein.»

Das zeigt auch die Tatsache, dass sich Rahmen nach Bekanntwerden des Abgangs von Bruno Berner zu GC nicht aktiv bei Winti ins Spiel gebracht hat. «Ich habe mich nicht beworben, sondern hatte eigentlich den Plan, die nächste Kampagne mit der U21-Nati zu bestreiten. Bis Oli Kaiser anrief und mich von einer Zusammenarbeit hundertprozentig überzeugte.»

Alex Frei und Patrick Rahmen: Duell gegen die Vergangenheit

Auch Test-Gegner Aarau hat einen neuen Trainer, keinen geringeren als Wintis Aufstiegsmacher Alex Frei. Hat der einen Tipp für Rahmen, um als Ur-Basler auf der Schützenwiese Erfolg zu haben? «Patrick braucht keine Tipps. Er kann sich auf einen coolen Verein und coole Leute in einem tollen Umfeld freuen», sagt Frei zu Blick.

Ähnlich tönts von Rahmen, der seinerseits eine bewegte Vergangenheit als Aarau-Trainer hat: «Es freut mich für Alex, dass es mit Aarau geklappt hat. Winterthur und der FC Aarau sind die zwei Klubs in der Schweiz, die etwas anders ticken und ein attraktives Arbeitsumfeld bieten.»

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