Grbic in Hierarchie abgerutscht
«Menschlich tut mir das extrem weh für ihn»

Adrian Grbic ist beim FC Luzern vom Stammspieler zum Tribünengast abgestiegen. Trainer Udo Portmann bedauert die Situation – und lässt dem Österreicher trotz fehlender Perspektive eine Hintertür offen. Hier kommt das Luzern–Inside.
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Adrian Grbic spielt beim FCL derzeit keine Rolle.
Foto: Martin Meienberger/freshfocus

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Luzerns Pius Dorn (29) verpasst Spiel gegen GC wegen Fussverletzung
  • Luzern seit 2014 bei Heimspielen ungeschlagen gegen GC
  • Mikolajewski mit bestem Blick-Notenschnitt nach 8 Runden: 4,17
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Carlo Emanuele FrezzaReporter Fussball

Die News der Woche

Captain Pius Dorn (29) fällt auch gegen GC aus. Das bestätigt Udo Portmann (49). Der Rechtsverteidiger laboriert derzeit an einer hartnäckigen Fussverletzung. «Im Schuh sind seine Schmerzen zu gross», erklärt der Trainer. Bereits in der vergangenen Saison musste Dorn wegen einer Fussverletzung pausieren. Damals hatte er sich den grossen Zeh gebrochen. Gleichzeitig schlitterte der Klub unter dem damaligen Trainer Mario Frick (52) in seine grösste Krise. Portmann wird deshalb hoffen, dass Dorns Ausfall in dieser Saison nicht ähnlich schwer wiegt.

Die grosse Frage

Spielen Matteo Di Giusto (26) und Tyron Owusu (23) bald wieder auf ihren angestammten Positionen? Bislang liess Portmann den FCL meist in einem flachen 4-4-2 spielen. «Man kann es auch als 4-2-2-2 interpretieren», ergänzt er. Mehr als das System sorgen in der Zentralschweiz allerdings die Positionen der beiden genannten Spieler für Diskussionen. Einige sehen Di Giusto stärker direkt hinter den Spitzen und Owusu im zentralen Mittelfeld als Abräumer. Doch Portmann sieht das anders. «Wir sind im Austausch mit den Spielern in Sachen Positionierung und schauen, ob sie ihre Stärken ausspielen können. Bisher kommen wir zum Schluss, dass wir die Stärken wie gewünscht auf den Platz bringen.»

Gesagt ist gesagt

«Menschlich tut mir das extrem weh für ihn.» So äussert sich Portmann über seinen Stürmer Adrian Grbic (30). Der Österreicher spielt beim FCL derzeit keine Rolle. In der Stürmer-Hierarchie ist er ganz ans Ende gerutscht. Dabei war er in der vergangenen Saison noch Stammspieler. Nun muss Grbic Woche für Woche auf der Tribüne Platz nehmen, statt auf dem Rasen auf Torejagd zu gehen. Im Training gibt er dennoch Vollgas, wie der Trainer bestätigt. «Wenn ich sehe, wie er sich reinhängt, dann bin ich weit davon weg zu sagen, dass er nie mehr eine Chance bekommt.» Wann es so weit ist, ist allerdings unklar. Aussicht auf Spielzeit hat er derzeit keine.

Die Blick-Prognose

Gegen GC hat Luzern eine starke Heimbilanz. Die letzte Niederlage gegen die Hoppers liegt bereits mehr als zwölf Jahre zurück: Am 2. Februar 2014 verloren die Zentralschweizer letztmals vor eigenem Publikum. Diese Serie setzt sich am Samstag fort. Luzern holt sich in der Thermoplanarena die drei Punkte und geht mit einem guten Gefühl in die Nati-Pause.

In der Aufstellung zeichnet sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Loïc Lüthi und Stefan Knezevic ab. Einer der beiden wird den gesperrten Bung Hua Freimann ersetzen. Blick würde auf Knezevic setzen: Mit seiner Erfahrung könnte er für mehr Ruhe und Stabilität in der Luzerner Defensive sorgen. Und das hätte die Abwehr dringend nötig.

Mögliche Aufstellung

Letica; Fernandes, Knezevic, M. Freimann, Ciganiks; Owusu, Bertone, Zimmermann, Di Giusto; Kabwit, Mikolajewski.

Wer fehlt?

B.H. Freimann (gesperrt), Dorn (verletzt).

Die Klassenbesten

Der Blick-Notenschnitt nach 8 Runden:

Mikolajewski 4,17

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Der Schiedsrichter

Luca Cibelli leitet die Partie in der Thermoplanarena. Vor dem Bildschirm in Volketswil sitzt VAR Johannes von Mandach.

Der Gegner

Es ist eine Achterbahnfahrt, was die Hoppers in dieser Saison bislang zeigen. Gegen Sion gingen die Zürcher mit 2:5 unter, dafür holte man in den drei Spielen zuvor zwei Siege und ein Unentschieden. Allerdings gibt es auch freudige Nachrichten mit zwei Spielern, die für die U21-Nati aufgeboten wurden – hier kommt das GC-Inside.

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9

Runde

Sa., Luzern – GC, 18.00 Uhr
Sa., YB – Servette, 18.00 Uhr
Sa., FCZ – Sion, 18.00 Uhr
So., Vaduz – Thun 14.00 Uhr
So., Basel – St. Gallen 16.30 Uhr
So., Lausanne – Lugano 16.30 Uhr

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Brack Super League 2026/27
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Lugano
FC Lugano
8
16
22
2
FC Sion
FC Sion
8
9
18
3
BSC Young Boys
BSC Young Boys
8
12
16
4
FC Basel
FC Basel
8
2
13
5
Servette FC
Servette FC
8
-1
10
6
FC St. Gallen
FC St. Gallen
8
-5
10
7
FC Zürich
FC Zürich
8
-6
10
8
FC Luzern
FC Luzern
8
-5
9
9
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
8
-7
8
10
FC Thun
FC Thun
8
-9
7
11
FC Vaduz
FC Vaduz
8
-2
6
12
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
8
-4
6
Meisterschaftsrunde
Abstiegsrunde
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