Gegner und Heimstadion offen
Meister FCZ zittert vor der Champions-League-Quali

Am Mittwoch wird die 2. Champions-League-Quali-Runde ausgelost. Aber neben einem machbaren Gegner hofft der FCZ auch darauf, dass man erst das Rückspiel im Letzigrund bestreiten muss. Wegen der Toten Hosen!
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FCZ-Trainer Franco Foda mit seinen neuen Spielern: Am Mittwoch kommt der Zürich-Gegner in der Champions-League-Quali raus.
Foto: Marc Schumacher/freshfocus
Matthias Dubach

Träumen ist beim FCZ erlaubt. Als die Zürcher letztmals als Meister in eine Champions-League-Quali starteten, klappte es mit der Gruppenphase: Magische Nächte gegen Milan, Real und Marseille waren 2009 der Lohn.

Aber die Zeiten haben sich geändert. Der Weg in die Königsklasse ist nicht mehr mit damals vergleichbar. Vor 13 Jahren besiegte Zürich in der Quali den slowenischen Meister Maribor und Lettlands Champion Ventspils.

Duell mit Ex-Nati-Star Drmic möglich

Dieses Jahr muss Zürich für die Gruppenphase drei Runden überstehen. Und schon der erste Quali-Gegner könnte ein echter Brocken sein. Dem wegen des tiefen Klub-Koeffizienten ungesetzten FCZ drohen in der Auslosung am Mittwoch (12.00 Uhr in Nyon) gesetzte Teams wie Olympiakos, Dinamo Zagreb mit Ex-FCZ-Stürmer Josip Drmic oder Tschechiens Meister Pilsen.

Weil die erste Quali-Runde, um die Zürich durch den Ausschluss russischer Klubs herumgekommen ist, noch aussteht, müssen sich weitere mögliche Gegner wie Razgrad, Karabach, Malmö oder Cluj erst noch qualifizieren.

Aber nicht nur der mögliche Gegner lässt den Meister vor der Auslosung zittern. Auch, ob Zürich im Hinspiel (19./20. Juli) oder Rückspiel (26./27. Juli) daheim antritt. Denn das ist entscheidend, ob das Team des neuen Trainers Franco Foda ins Exil muss. Trägt der FCZ zuerst das Heimspiel aus, verhindern die Toten Hosen mit ihrem Konzert im Letzigrund (17. Juli) respektive die Abbauarbeiten ein Quali-Spiel in Zürich!

Es droht ein Spiel in St. Gallen oder Schaffhausen

Der FCZ müsste dann nach Luzern, St. Gallen oder Schaffhausen ausweichen. Erste Gespräche wurden mit den drei Standorten schon geführt. Aber klar ist: Müsste Zürich etwa in die kleine Wefox-Arena vom FCS umziehen, wäre das vor allem bei einem publikumswirksamen Gegner wie Zagreb auch finanziell ein herber Schlag, da man sicher mehr Plätze als die 8000 verkaufen könnte. Ebenso klar: Der Verlust würde mit einer Gruppenphase-Teilnahme – alleine für die Teilnahme daran gibts von der Uefa 15 Mio. Prämie – aber mehr als aufgewogen.

Doch selbst bei einem Out ist der FCZ noch längst nicht aus dem Europacup-Rennen. Die nächste Chance gäbe es in der 3. Quali-Runde für die Europa League. Scheitert man dort, würden die Playoffs für die Gruppenphase der Conference League warten. Dort gäbe es noch 3 Millionen Antrittsgage.

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Brack Super League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Thun
FC Thun
23
24
52
2
FC Lugano
FC Lugano
23
11
41
3
FC St. Gallen
FC St. Gallen
22
14
39
4
FC Basel
FC Basel
23
9
39
5
FC Sion
FC Sion
23
6
34
6
BSC Young Boys
BSC Young Boys
23
-2
33
7
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
23
2
29
8
Servette FC
Servette FC
23
-7
25
9
FC Zürich
FC Zürich
23
-12
25
10
FC Luzern
FC Luzern
23
-3
24
11
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
23
-11
20
12
FC Winterthur
FC Winterthur
22
-31
14
Meisterschaftsrunde
Abstiegsrunde
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