GC-Trainer Zeidler baut auf Leih-Rückkehrer
«Denken im Traum nicht daran, ihn an Thun abzugeben»

Dreimal in Serie konnte GC über die Barrage die Klasse halten. Mit neuen Investoren und Spielern soll es dieses Jahr anders kommen. Besonders Leih-Rückkehrer Nikolas Muci hat sich in den Fokus von Trainer Peter Zeidler gespielt – hier gibts das GC-Inside.
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Peter Zeidler freut sich über mehrere Rückkehrer.
Foto: Philipp Kresnik/freshfocus

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • GC eröffnet Saison gegen Lausanne am Samstag, 18 Uhr, in der Tuillère
  • Trainer Zeidler lobt Rückkehrer Muci, schliesst Transfer zum FC Thun aus
  • Neuzugang: Goalie Marvin Hübel aus Aarau; Hammel bleibt wohl Nummer 1
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Tobias WedermannFussballchef

Die News der Woche

Bachir Ngom – verkauft für rund drei Millionen Franken, Michael Frey – Vertrag aufgelöst, Sven Köhler – Vertrag aufgelöst. Über die Hintergründe der Auflösungen spricht Peter Zeidler vor dem Saisonstart nicht konkret. Er sei bei den Gesprächen nicht dabei gewesen. Bei der lobenden Erwähnung von Spielern, die nicht mehr beim Klub sind, tauchen die beiden Namen ebenfalls nicht auf. Dafür freut sich Zeidler vielmehr über diverse Akteure, die aus längeren Verletzungen zurückkehren und gleich zur Startelf-Achse werden sollen: Diaby in der Verteidigung, Plange im Sturm oder Stroscio auf den Aussen.

Nikolas Muci ist zurück, nachdem er sich unter Gerald Scheiblehner erneut nicht durchsetzen konnte und eine Leihe zu Mantova in der Serie B unglücklich verlief. Bei der Saisoneröffnung am Mittwochabend hat Peter Zeidler überraschend festgestellt, dass Muci nach Amir Abrashi der Fanliebling mit dem lautesten Beifall gewesen sei. Zuletzt soll Muci, wie schon im Winter, beim FC Thun ein Thema gewesen sein. «Wir denken nicht mal im Traum darüber nach, ihn dem amtierenden Meister abzugeben», sagt Zeidler klar. Muci sei ein wichtiger Spieler und habe gute Chancen, zum Einsatz zu kommen – die Entwicklung stimme ihn sehr positiv. «Ob er der Retter von GC ist, werden wir sehen.»

Die grosse Frage

Wer ist die Nummer 1 im Tor? Mit Aarau-Goalie Marvin Hübel hat GC den bisher einzigen, aber vielversprechenden Neuzugang präsentiert. Doch wird er auch die neue Nummer 1 im Tor? Beim letzten Testspiel gegen Altach stand er zwischen den Pfosten – auch weil Justin Hammel angeschlagen war. Zeidler will sich auf Nachfrage nicht festlegen, wer der Stammgoalie ist. Auch wer in Lausanne das GC-Tor hüten wird, will er am Donnerstag nicht verraten. Blick weiss: Die Tendenz ist klar bei Hammel. Doch das muss nicht heissen, dass der Goalie-Konkurrenzkampf damit entschieden ist.

Gesagt ist gesagt

«Gashi ist noch nie so früh aufgestanden», sagt Peter Zeidler über seinen Assistenten und sorgt damit für einen Lacher im Medienraum von GC. Schon früh am Morgen müssen die Co-Trainer Shkelzen Gashi und Daniel Pavlovic auf dem Campus mit der Arbeit beginnen. Die beiden früheren GC-Stars wurden im Frühling befördert und von Zeidler übernommen. Dieser zeigt sich begeistert. «Ich freue mich jeden Morgen über diese zwei.»

Die Blick-Prognose

Mit der aktuellen Ausgangslage im Kader wären drei Punkte zum Saisonstart in Lausanne schon gleichbedeutend mit einem kleinen Wunder, das enorm viel Schub und Positivität in den Klub bringen würde. In erster Linie wäre es wichtig, dass die zahlreichen Jungen und von der letzten Saison gebeutelten Spieler Selbstvertrauen gewinnen und sich im Zeidler-Fussball zurechtfinden können. Und sollte auch das nicht eintreffen, sollte der Bridge-Hauptzentrale in Holland spätestens bewusst werden, dass sie schnell mit Verstärkungen handeln muss.

Mögliche Aufstellung

Hammel; Stroscio, Mikulic, Paloschi, Rissi; Meyer, Abrashi, Imourane; Krasniqi, Muci, Clemente

Wer fehlt?

Gesperrt: Young-jun Lee

Der Schiedsrichter

Luca Piccolo leitet die Partie in der Tuilière. Unterstützung am Bildschirm erhält der erfahrene Schiedsrichter von Hajrim Qovanaj.

Der Gegner

Lausanne startet mit einem neuen Trainer in die Spielzeit 26/27. Das Team von Luka Elsner gewann das letzte Testspiel gegen Challenge-Ligist Yverdon gleich mit 3:0, allerdings gab es auch Niederlagen gegen Xamax und den amtierenden brasilianischen Meister Flamengo – hier geht es zum Inside von Lausanne-Sport.

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Runde

Sa., Servette – Basel, 18 Uhr
Sa., Lausanne – GC, 18 Uhr
Sa., Luzern – Thun, 20.30 Uhr
So., YB – Sion, 14 Uhr
So., Lugano – Vaduz, 16.30 Uhr
So., St. Gallen – FCZ, 16.30 Uhr

Brack Super League 2026/27
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Basel
FC Basel
0
0
0
1
FC Lugano
FC Lugano
0
0
0
1
FC Luzern
FC Luzern
0
0
0
1
FC Sion
FC Sion
0
0
0
1
FC St. Gallen
FC St. Gallen
0
0
0
1
FC Thun
FC Thun
0
0
0
1
FC Vaduz
FC Vaduz
0
0
0
1
FC Zürich
FC Zürich
0
0
0
1
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
0
0
0
1
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
0
0
0
1
Servette FC
Servette FC
0
0
0
1
BSC Young Boys
BSC Young Boys
0
0
0
Meisterschaftsrunde
Abstiegsrunde
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