Stimmen GC- LS
2:09
GC-Goudmijn angefressen:«Zu behaupten, wir seien in einer Krise, ist verrückt»

GC-Trainer versteht die Pfiffe
«Den Klassenerhalt zu schaffen, wird kein Zuckerschlecken»

GC kommt gegen Schlusslicht Lausanne trotz Führung nur zu einem 1:1 und wartet seit fünf Spielen auf einen Sieg. Trainer Olaf Janssen warnt vor einem harten Kampf um den Klassenerhalt, während seine Spieler eine Krise verneinen.
Kommentieren
1/5
Nach dem 1:1 gegen Lausanne macht sich bei GC Ernüchterung breit.
Foto: keystone-sda.ch

Darum gehts

  • GC spielt gegen Schlusslicht Lausanne 1:1 und wartet seit fünf Partien auf einen Sieg in der Liga
  • Nach der Führung stellt GC offensiv fast ab, Lausanne gleicht spät aus, und die Fans pfeifen
  • Trainer Janssen warnt nach dem Spiel vor dem Abstiegskampf, seine Spieler verneinen eine Krise klar
Foto Andri Bäggli.jpg
Andri BäggliRedaktor Sport

Nach dem 1:1 gegen Tabellenschlusslicht Lausanne sinken fast alle GC-Spieler enttäuscht zu Boden. Wieder hat es mit den drei Punkten nicht geklappt, seit fünf Spielen warten die Zürcher auf einen Vollerfolg. Während die Hoppers in der ersten Hälfte noch dagegengehalten haben und zum ersten Mal seit der Amtsübernahme von Olaf Janssen geführt haben, stellen sie in der zweiten Hälfte ihre offensiven Bemühungen fast komplett ein. Lausanne dreht dafür auf und belohnt sich spät mit dem 1:1. Von den 4200 Fans gibt es nach den 90 Minuten Pfiffe. Trotzdem schleichen die Spieler noch vor die Heimkurve und kriegen dort immerhin eine zaghafte Aufmunterung.

In der Mixed Zone ärgert sich Verteidiger Yannick Bettkober: «Wir haben alles reingeworfen und investiert. Am Ende ist es sehr bitter, dass wir in einem solch wichtigen Spiel zwei Punkte liegen lassen. Wir können aber viel Positives aus dieser Partie ziehen.»

Steckt GC in der Krise?

Aus den vergangenen drei Spielen hat GC je einen Punkt geholt. Da aber sowohl Basel, Vaduz und Lausanne nicht in Topform sind, will Blick wissen, ob GC in der Krise steckt. «Nein», lautet die knappe, aber klare Antwort von Bettkober. Der Torschütze zum 1:0, Kenzo Goudmijn, geht gar noch einen Schritt weiter: «Zu behaupten, wir seien in der Krise, ist verrückt.»

Waadtländer Chancenwucher  Grasshopper Club Zürich - FC Lausanne-Sport  Highlights - Super League
4:36
Highlights im Video:Krasniqis missglückter Volley wird zum Assist

Etwas differenzierter betrachtet das Ganze Trainer Olaf Janssen an der Pressekonferenz nach dem Spiel. Zwar ist er zufrieden mit der ersten Halbzeit, gesteht aber auch ein, dass in der zweiten Halbzeit zu wenig gekommen ist. «In der zweiten Halbzeit war es so, dass es eine Mannschaft gab, die nichts mehr zu verlieren hat. Wir sind aber genau mit diesem Gefühl auf den Platz gegangen.» Das Spiel beschreibe sehr gut die kommenden Wochen und Monate, die auf sein Team warten.

Schwierige Aufgabe

Auch blickt Janssen auf die Tabelle und weiss, dass die Situation ungemütlich ist: «Es ist eine sehr junge Mannschaft, und den Klassenerhalt zu schaffen, wird kein Zuckerschlecken.» Er sei aber grundsätzlich zufrieden mit der Einstellung des Teams: «Die Jungs wollen, die haben unheimlich viel Energie.»

Damit will Janssen den Ernst der Lage aber nicht verharmlosen. «Ich habe die Mannschaft vor ein paar Wochen so übernommen, wie sie ist, und versucht, mit ihnen Schritte zu gehen. Der Verein steckt seit ein paar Jahren in der Krise. Es ist schon länger her, dass die Sonne so richtig geschienen hat. Wir sind aber alle da, um einen neuen Weg zu beschreiten und das Schiff neu auszurichten.» Es sei normal, dass die Fans das gern schneller hätten und man Spiele gewinnt. «Das erwarte ich von ihnen aber auch, daher ist alles gut», rechtfertigt Janssen die Pfiffe gegen seine Spieler.

Externe Inhalte
Möchtest du diesen und weitere externe Beiträge (z.B. Instagram, X und anderen Plattformen) sehen? Wenn du zustimmst, können Cookies gesetzt und Daten an externe Anbieter übermittelt werden. Dies ermöglicht die Anzeige externer Inhalte sowie von personalisierter Werbung. Deine Entscheidung gilt für die gesamte App und ist jederzeit in den Einstellungen widerrufbar.
Brack Super League 2026/27
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Lugano
FC Lugano
12
26
34
2
BSC Young Boys
BSC Young Boys
13
16
28
3
FC Sion
FC Sion
13
11
26
4
FC Zürich
FC Zürich
12
-1
20
5
FC St. Gallen
FC St. Gallen
12
-3
19
6
Servette FC
Servette FC
12
1
16
7
FC Basel
FC Basel
12
-4
14
8
FC Luzern
FC Luzern
13
-7
13
9
FC Thun
FC Thun
12
-10
13
10
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
13
-13
11
11
FC Vaduz
FC Vaduz
13
-5
10
12
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
13
-11
7
Meisterschaftsrunde
Abstiegsrunde
In diesem Artikel erwähnt
Was sagst du dazu?
Heiss diskutiert
    Meistgelesen