Darum gehts
- GC verliert 2:3 gegen Lausanne und bleibt auf dem Barrageplatz
- Nur ein Sieg in den letzten elf Spielen für die Hoppers
- Sieben Punkte Rückstand auf Platz zehn, neun Runden verbleiben
Es wäre die grosse Chance gewesen, das Barrage-Rennen noch einmal richtig spannend zu machen. Doch weil GC dem hart erkämpften 1:0-Sieg gegen Lugano in der englischen Woche zwei Pleiten gegen Basel und Lausanne folgen lässt, stehen die Hoppers wieder am selben Ort wie vor dem Überraschungserfolg gegen die Tessiner: auf dem Barrageplatz mit sieben Punkten Rückstand auf Platz zehn.
«Wir haben gewusst, dass wir mit einem Sieg den Anschluss an drei Mannschaften schaffen können», sagt Gerald Scheiblehner nach der 2:3-Niederlage gegen Lausanne. «Aber am Ende haben wir den Sieg nicht verdient. Wir haben zu viele Phasen, in denen das einfach nicht reicht.»
Niederlage für Scheiblehner kein Drama
Dass sich seine Mannschaft selber im Weg steht, findet der GC-Trainer aber nicht. «Wir haben gegen Lugano in Unterzahl gegen ein Topteam der Liga gewonnen. Gegen den FCB haben wir eine gute Leistung gezeigt und auch Lausanne ist eine gute Mannschaft. Es muss uns nicht peinlich sein, gegen einen solchen Gegner zu verlieren», so Scheiblehner.
GC sei in der aktuellen Situation in keinem Spiel Favorit. «Wir müssen immer über 90 Minuten über uns hinauswachsen, damit wir Spiele gewinnen. So weit sind wir aber noch nicht. Darum ist es keine Überraschung, dass wir nach einem Sieg wieder Spiele verlieren», erklärt der Österreicher.
«Als alles egal war ...»
Der Ligaerhalt bleibt für die Hoppers aber trotzdem das grosse Ziel. «Wir bleiben cool und arbeiten weiter. Ob wir in der Liga bleiben, zeigt sich am Ende der Saison und nicht neun Runden vor Schluss», zeigt sich Scheiblehner kämpferisch. «Wir wissen aber, dass wir noch einen schwierigen Weg vor uns haben.»
Aufgeben will beim Rekordmeister noch niemand. Das zeigt sich auch gegen Lausanne, als die Hoppers eigentlich bereits vorentscheidend mit 1:3 zurückliegen, dann aber eine eindrückliche Schlussoffensive lancieren. «Als alles egal war, haben wir wieder neuen Mut geschöpft», fasst es Scheiblehner zusammen.
Vielleicht gelingt GC das nun im Kampf gegen den Abstieg. Nach nur einem Sieg aus den letzten elf Spielen stehen die Hoppers endgültig mit dem Rücken zur Wand.
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Mannschaft | SP | TD | PT | ||
|---|---|---|---|---|---|
1 | FC Thun | 29 | 34 | 68 | |
2 | FC St. Gallen | 29 | 23 | 54 | |
3 | FC Lugano | 29 | 10 | 49 | |
4 | FC Basel | 29 | 4 | 46 | |
5 | FC Sion | 29 | 8 | 42 | |
6 | BSC Young Boys | 29 | 3 | 42 | |
7 | FC Luzern | 29 | 3 | 36 | |
8 | FC Lausanne-Sport | 29 | -2 | 36 | |
9 | Servette FC | 29 | -6 | 33 | |
10 | FC Zürich | 29 | -16 | 31 | |
11 | Grasshopper Club Zürich | 29 | -14 | 24 | |
12 | FC Winterthur | 29 | -47 | 16 |

