Es ist bemerkenswert: Da wirkt die GC-Defensive ohne den gesperrten Abdoulaye Diaby fast zwei komplette Spiele wie ein richtig gut organisierter Abwehrverbund. Und kaum kehrt der eigentliche Chef dieses Mannschaftsteils ins Team zurück, gleicht die Zürcher Hintermannschaft wieder einem Hühnerhaufen. Gegen Lausanne werden dem malischen Nationalspieler schonungslos die Grenzen aufgezeigt. Praktisch in jeder seiner Aktionen kommt Diaby einen Schritt zu spät. Zum Beispiel auch beim Gegentor zum 1:3. Note 2 für den GC-Abwehrchef.
Auch dessen Nebenleute ziehen im Letzigrund nicht ihren besten Nachmittag ein. Mikulic hat wie auch Diaby massiv mit seiner Passgenauigkeit zu kämpfen. Und Ngom wirkt beim 1:1 im Kopfballduell mit Mouanga eher wie ein C-Junior als ein gestandener Super-League-Profi. Ungenügend sind auch Jonathan Asp Jensen und Michael Frey. Der Däne bleibt nach einer unsichtbaren Halbzeit schon zur Pause in der Kabine. Und Stürmer Frey liefert zwar einen kämpferischen Auftritt ab, übertreibt es in den Schlussminuten damit aber und fliegt mit Gelb-Rot vom Platz.
Der klar beste Hopper auf dem Platz ist Captain Dirk Abels. Den ersten GC-Treffer erzielt er selbst, den zweiten bereitet er mit einer tollen Flanke vor. Dass der Holländer am Ende als einziger Zürcher die Note 5 bekommt, wird ihn aber kaum über die ärgerliche Heimpleite hinwegtrösten können.
Hinweis: Jonathan Asp Jensen bis 46., Luka Mikulic bis 56., Dirk Abels bis 90. – Samuel Krasniqi ab 46., Imourane Hassane ab 56., Young-jun Lee ab 90. (zu kurz für eine Bewertung).
Und so haben die Lausanne-Spieler abgeschnitten
«Eigentlich müsste ich beim FCZ unterschreiben», scherzt Olivier Custodio nach dem 3:2-Sieg gegen GC. Rund viereinhalb Jahre lang ist es dem Lausanner-Captain nicht mehr gelungen, in einem Super-League-Spiel an zwei Toren beteiligt gewesen zu sein. Nachdem er dieser Serie unter der Woche gegen den FCZ (2:1) mit zwei Vorlagen ein Ende gesetzt hat, schlägt er vier Tage später im Letzigrund erneut zu. Den Ausgleich bereitet Custodio mit einer scharfen Hereingabe vor. Dann trifft er mit einem abgelenkten Freistoss selbst zur Führung und heimst so die Blick-Note 5 ein.
Die bekommt auch Verteidiger Kévin Mouanga, der Custodias Flanke zum 1:1 einnickt. Sein Abwehrpartner Karim Sow hat dagegen etwas mehr Mühe. Vor allem vor dem GC-Führungstor gibt der junge Schweizer keine besonders gute Figur ab. Er ist allerdings nicht der einzige ungenügende Waadtländer. Auch die beiden Spektakelspieler Omar Janneh und Gaoussou Diakité bleiben erstaunlich unauffällig. Viel mehr als ein rotzfreches Dribbling gegen Diaby hat der bislang so starke Winter-Neuzugang Janneh nicht anzubieten.
Hinweis: Beyatt Lekoueiry bis 61., Nicky Beloko bis 79., Seydou Traoré bis 79., Gaoussou Diakité bis 89., Omar Janneh bis 89. – Sekou Koné ab 61., Enzo Kana Biyik ab 79., Sékou Fofana ab 79., Alban Ajdini ab 89., Theo Bair ab 89. (alle zu kurz für eine Bewertung).
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Mannschaft | SP | TD | PT | ||
|---|---|---|---|---|---|
1 | FC Thun | 29 | 34 | 68 | |
2 | FC St. Gallen | 29 | 23 | 54 | |
3 | FC Lugano | 29 | 10 | 49 | |
4 | FC Basel | 29 | 4 | 46 | |
5 | FC Sion | 29 | 8 | 42 | |
6 | BSC Young Boys | 29 | 3 | 42 | |
7 | FC Luzern | 29 | 3 | 36 | |
8 | FC Lausanne-Sport | 29 | -2 | 36 | |
9 | Servette FC | 29 | -6 | 33 | |
10 | FC Zürich | 29 | -16 | 31 | |
11 | Grasshopper Club Zürich | 29 | -14 | 24 | |
12 | FC Winterthur | 29 | -47 | 16 |

