«Er ist guter Dinge, dass wir's schaffen»
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GC-Lindner über Fink:«Er ist guter Dinge, dass wir es schaffen»

GC-Goalie Lindner nach Trainerknall
«Fink war menschlich und fachlich top»

Tag 1 nach dem Erdbeben bei GC. Der Tabellen-Letzte trainiert unter den Interims-Trainern. Captain Lindner spricht über die Verabschiedung von Trainer Fink.
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GC-Goalie Heinz Lindner äussert sich zu Ex-Trainer Fink.
Foto: Sven Thomann
Max Kern (Text) und Sven Thomann (Fotos)

Es weht ein eisiger Wind bei der Roten Laterne in Niederhasli ZH. Nicht nur sinnbildlich. GC-Goalie Heinz Lindner trägt Kopfbedeckung.

Am Montagabend gibt die Rote Laterne bekannt, dass die Arbeitsverhältnisse mit Trainer Thorsten Fink und Sportchef Mathias Walther beendet sind.

Am Tag danach sind der bisherige Goalie-Trainer Christoph Born und die neuen Interimstrainer Timo Jankowski und Patrick Schnarwiler die ersten auf dem Platz. Es folgen der seit Anfang September verletzte Abwehrchef Nathan – und die beiden Österreicher Heinz Lindner und Raphael Holzhauser.

Am lautesten ist ein anderer Österreicher: Finks Assistenztrainer Stephan Helm. Der einzige Fink-Jünger, der ohne Entlassung davongekommen ist, gibt am Anfang die Anweisungen. CEO Manuel Huber und Chef-Scout Paul Bollendorf verfolgen die Einheit von der windgeschützten Trainerbank aus.

Marko Basic, nach zwei Kreuzbandrissen in Folge auf dem Sprung zurück in die Stammelf, geht um 11.35 Uhr schon rein. Adduktoren-Probleme. Nichts Schlimmes, meldet danach die medizinische Abteilung. Neu: Zum Schluss des Trainings müssen die Spieler einen Kreis bilden. Und am Boden sitzend stretchen.

Konnte sich Thorsten Fink, der Ende April 2018 Murat Yakin abgelöst hat, von seinen Spielern noch verabschieden? «Ja», sagt Österreichs Nati-Goalie Heinz Lindner zu BLICK: «Thorsten Fink war von Anfang bis zum Schluss sehr professionell. Menschlich top, auch fachlich. Er hat sich von uns verabschiedet und gut zu uns gesprochen. Er war guter Dinge, dass wir den Liga-Erhalt schaffen werden und hat uns auf unserem weiteren Weg nur das Beste gewünscht.»

Brack Super League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Thun
FC Thun
32
36
71
2
FC St. Gallen
FC St. Gallen
33
24
60
3
FC Lugano
FC Lugano
33
12
57
4
FC Basel
FC Basel
32
8
53
5
FC Sion
FC Sion
33
16
52
6
BSC Young Boys
BSC Young Boys
33
5
48
7
FC Luzern
FC Luzern
33
3
40
8
Servette FC
Servette FC
33
0
40
9
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
33
-10
39
10
FC Zürich
FC Zürich
33
-18
34
11
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
33
-25
27
12
FC Winterthur
FC Winterthur
33
-51
19
Meisterschaftsrunde
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