«Ganz andere Ausgangslage»
Rahmen macht trotz Gefrier-Nacht Mut fürs Winti-Spiel

Klappts im zweiten Anlauf mit dem ersten Winterthurer Heimspiel des Jahres? Am Samstagabend ist Lausanne zu Gast (18 Uhr). Dass es erneut zum Spielabbruch kommen würde, glaubt Rahmen nicht. Die Erklärung im Winti-Inside.
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Zitterpartie? Die Schützenwiese ist im Januar ein unsicheres Terrain. Das Bild stammt vom 17. Januar.
Foto: keystone-sda.ch

Darum gehts

  • Rahmen: Deshalb ist die Ausgangslage «ganz anders»
  • Torgarant gesperrt: Das sind die Sturm-Pläne
  • Begeisterter Kasami nach Krimi-Abend in Champions League
Die künstliche Intelligenz von Blick lernt noch und macht vielleicht Fehler.
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Simon StrimerReporter & Redaktor Sport

Die News der Woche

Ein Heimspiel von Winterthur – und eine Januarnacht um den Gefrierpunkt. Das Bibbern um das erste Winterthurer Heimspiel des Jahres geht wieder los. Oder doch nicht? Die Absage des Spiels gegen St. Gallen vor zwei Wochen sorgte für grossen Unmut und immer noch viel Unsicherheit, ob sich solchen Vorfälle im Winter nun wiederholen würden. Nun ist es Cheftrainer Patrick Rahmen, der Anhaltspunkte und viel Hoffnung auf die Durchführung des Spiels gibt. «Wir waren auf dem Platz am Morgen, der war auch nicht gefroren. Eine ganz andere Ausgangslage wie vor dem Match gegen St. Gallen, wo am Vortag schon alles gefroren war. Jetzt sind die Temperaturen in der Nacht um den Gefrierpunkt und am Samstagnachmittag haben wir fünf, sechs Grad, also sollte das Terrain um 18 Uhr bespielbar sein.» Man habe auch Vorkehrungen getroffen, die Strafräume mit Planen abgedeckt. Übrigens: Das Datum fürs Nachholspiel gegen St. Gallen ist weiterhin offen.

Die grosse Frage

Welcher Strohhalm bleibt dem Schlusslicht nach der Niederlage in Lugano (1:4)? Auch hier liefert Rahmen Handfestes. «Wir haben gegen ein starkes Lugano eine gute Leistung gezeigt. Die Daten haben es danach auch widerspiegelt. Wir haben mehr Zweikämpfe gewonnen, waren mehr bei ihnen im Strafraum, als sie bei uns. Obwohl sie viel mehr Ballbesitz hatten.» Mit einem Seufzen muss er anfügen: «Aber in den Daten ist auch das klare Resultat, das unbefriedigend ist.» Dennoch stimmen ihn die genannten Werte gegen das Top-Team hoffnungsvoll. Der Dämpfer: Torgarant Hunziker fehlt gesperrt.

Gesagt ist gesagt

«Wahnsinn, die Mourinho-Aura eben!» – Winterthur-Mittelfeldspieler Pajtim Kasami (33) verfolgte am Mittwoch als Experte für Blick den Champions-League-Abend. Er war begeistert vom Benfica-Krimi gegen Rekord-Champion Real. Kasami bestritt einst selber 12 Spiele in der Königsklasse. Ob er mit Winti in der Liga auch eine unvorhergesehene Wende schafft?

Mögliche Aufstellung

Kapino; Rohner, Arnold, Durrer, Sidler; Kasami, Cueni; Schneider, Golliard, Maluvunu; Buess.

Wer fehlt?

Hunziker (gesperrt). Burkart, Lüthi, Momoh, Stillhart, Ulrich (alle verletzt). Diaby, Zuffi (beide fraglich).

Neben dem Platz

Ausgerechnet vor der Hunziker-Sperre hat Winterthur Stürmer Brian Beyer nach Vaduz verliehen. Rahmen erklärt, weshalb: «Anzahlmässig waren wir zu viel.» Der Coach erklärt: «Ich konnte ihm nicht mehr das geben, was er aufgrund seiner Einstellung verdient hätte. Im Sommer, wenn wir das Kader anzahlmässig anpassen, ist es absolut ein Thema, dass er wieder zurückkommt.»

Hast du gewusst?

... dass Winterthur alle Heimspiele in der Super League gegen Lausanne mit demselben Resultat (1:0) gewonnen hat? Es gab seit dem Winti-Aufstieg 2022 drei Duelle mit den Waadtländern, mit denen die Fans eine Freundschaft pflegen.

Aufgepasst auf

Die Position im Sturm. Rahmen kann sich vor dem Hintergrund der Hunziker-Sperre einen Eins-zu-Eins-Wechsel gut vorstellen. Kommt Buess zum Handkuss. Oder erhält Dansoko die Chance in der Sturmspitze?

Das erwartet dich, wenn du deinem Lieblingsklub folgst
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Die Klassenbesten

Blick-Notenschnitt nach 21 Runden (ein Spiel ausstehend):

1. Chiappetta 5,0 (erst 1 Bewertung)
2. Kasami 4,0
3. T. Okafor 4,0 (erst 1 Bewertung)

Hier gehts zu allen Winterthurer Noten.

Der Schiedsrichter

Alessandro Dudic.

Der Gegner

Wächst Lausanne in psychologischer Hinsicht. Das haben die Waadtländer als ein Problem ausgemacht. Die Hintergründe? Hier erscheint das Lausanne-Inside.

22

Runde

Sa., Winterthur – Lausanne, 18 Uhr
Sa., Servette – Sion, 18 Uhr
Sa., GC – Lugano, 20.30 Uhr
So., Luzern – St. Gallen, 14 Uhr
So., Basel – Thun, 16.30 Uhr
So., YB – FCZ, 16.30 Uhr

Brack Super League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Thun
FC Thun
21
21
46
2
FC Lugano
FC Lugano
21
11
39
3
FC St. Gallen
FC St. Gallen
20
14
37
4
FC Basel
FC Basel
21
9
36
5
FC Sion
FC Sion
21
6
32
6
BSC Young Boys
BSC Young Boys
21
-5
29
7
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
21
3
28
8
FC Zürich
FC Zürich
21
-8
25
9
Servette FC
Servette FC
21
-5
24
10
FC Luzern
FC Luzern
21
-3
22
11
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
21
-11
18
12
FC Winterthur
FC Winterthur
20
-32
10
Meisterschaftsrunde
Abstiegsrunde
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