Darum gehts
- GC kämpft gegen Aarau um Verbleib in der Super League
- Mike Herter startet Aktion «Vo Hoppers, für Hoppers» zum GC-Rückkauf
- Ziel: 20'000 Unterstützer mit Beiträgen zwischen 100 und 500 Franken jährlich
Längst steht GC nicht mehr nur für «Grasshopper Club», sondern auch für «Grosses Chaos». Seit Jahren kämpft der Rekordmeister sportlich und finanziell ums Überleben. Auch diese Saison. Am Donnerstagabend gehts im Barrage-Rückspiel gegen Aarau darum, den Abstieg in die Challenge League zu verhindern.
Doch auch wenn dies gelingen sollte, steht der Klub vor einer unsicheren Zukunft.
Ende April gab der amerikanische GC-Besitzer Los Angeles FC bekannt, dass er für einen Teil- oder Vollverkauf seines Aktienpakets bereit sei, «sofern die langfristige Nachhaltigkeit des Klubs sichergestellt ist».
«GC gehört in Zürcher Hände»
Seitdem ranken sich zahlreiche seriöse und unseriöse Gerüchte um die GC-Zukunft. Nun mischt neu auch Mike Herter mit seiner Aktion «Vo Hoppers, für Hoppers» kräftig mit.
Der 41-Jährige wuchs im Zürcher Oberland auf, lebte Jahrzehnte in der Stadt Zürich und arbeitet in der Medienbranche. Sein Grossvater nahm ihn einst in den Hardturm mit. Seitdem ist er leidenschaftlicher GC-Fan. Sein verwegener Plan: «Die Hoppers kaufen GC zurück, denn GC gehört in Zürcher Hände.»
Deshalb lancierte er am Montag seine Initiative. Die Aktion sieht mehrere Phasen vor. In einer ersten sollen bis zu 20'000 Hoppers per Mausklick eine Absichtserklärung unterschreiben, in der sie zwischen 100 und 500 Franken pro Jahr (unverbindlich) zusagen. Herter zu Blick: «Es gibt sehr viele schlafende Hoppers. Diese will ich mit meiner Aktion aufwecken. Sobald ein paar Tausend Fans diese Initiative unterstützen, aktiviere ich mein Netzwerk und mache mich auf Investorensuche.»
«Jetzt ist der richtige Moment dafür»
Herters Vision: eine Art Fussball-Genossenschaft. Ein hehres Ziel, aber auch ein naives? «Vielleicht, vielleicht aber auch nicht», sagt Herter, «ich bin felsenfest davon überzeugt, dass mir das gelingen kann. GC ist einer der grössten polysportiven Vereine Europas. Da müssen sich doch genügend Leute finden, die bereit sind, mitzumachen und zu investieren. Das kann funktionieren. Und genau jetzt ist der richtige Moment dafür.»
Mannschaft | SP | TD | PT | ||
|---|---|---|---|---|---|
1 | FC Thun | 38 | 28 | 75 | |
2 | FC St. Gallen | 38 | 25 | 70 | |
3 | FC Lugano | 38 | 17 | 67 | |
4 | FC Sion | 38 | 23 | 63 | |
5 | FC Basel | 38 | -3 | 56 | |
6 | BSC Young Boys | 38 | 11 | 55 |
Mannschaft | SP | TD | PT | ||
|---|---|---|---|---|---|
1 | FC Luzern | 38 | 10 | 53 | |
2 | Servette FC | 38 | 8 | 53 | |
3 | FC Lausanne-Sport | 38 | -14 | 42 | |
4 | FC Zürich | 38 | -23 | 38 | |
5 | Grasshopper Club Zürich | 38 | -26 | 33 | |
6 | FC Winterthur | 38 | -56 | 23 |

