«Für mich war es überraschend»
Das sagt Peter Zeidler über Sutter-Aus

Anfang Januar wurde Alain Sutter als Sportchef des FC St. Gallen entlassen. Die Entscheidung kam für viele aus dem Nichts – auch für Trainer Peter Zeidler.
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St.-Gallen-Trainer Peter Zeidler ist dankbar für die gemeinsame Zeit mit Ex-Sportchef Alain Sutter.
Foto: IMAGO

Genau sechs Jahre hat die Zusammenarbeit zwischen St. Gallen und Sportchef Alain Sutter (55) gedauert, ehe diese kurz nach dem Jahreswechsel ein plötzliches Ende nahm. Erwartet haben es die wenigsten. Sogar vereinsintern hat die Nachricht hohe Wellen geschlagen. Vor allem Trainer Peter Zeidler (61) wurde überrumpelt.

«Ich erfuhr den Beschluss vom Verwaltungsrat. Für mich war es auch überraschend», sagt Zeidler am Rand der Swiss Football Night zu Blue.

Mit Sutter ist der Mann gegangen, der Zeidler 2018 zu St. Gallen gelotst hat. «Dafür werde ich ihm immer dankbar sein. Er hat mir die Chance gegeben, bei einem so tollen Verein arbeiten zu können», sagt Zeidler. Er habe sehr gut mit Sutter harmoniert. Inzwischen haben sie miteinander Kontakt gehabt. «Wir haben SMS geschrieben. Nicht Hunderte, aber schon ein paar. Ich habe mich bei ihm bedankt, er hat sich auch bei mir bedankt für das, was er lernen konnte.»

Verstehen sich blendend

Jetzt freut sich Zeidler auf den neuen Sportchef Roger Stilz (46). Beide kennen sich aus früheren Jahren. «Es ist mittlerweile schon acht Jahre her, als er damals bei uns in Salzburg im Rahmen seiner Ausbildung hospitiert hat. Wir werden gut zusammenarbeiten. Mit jedem anderen gäbe es eine Eingewöhnungszeit», stellt der Deutsche klar.

So habe man schon bei der gemeinsamen Fahrt an die Award-Night gemerkt, über vielerlei Dinge reden zu können und sich persönlich und inhaltlich gut zu verstehen. «Ich glaube fest an uns, auch an die Kompetenzen von Roger. Er kann uns in vielen Bereichen des Profifussballs helfen», sagt Zeidler zum «St. Galler Tagblatt». (men) 

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