Kommts zum Cup-Comeback?
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Der spezielle YB-Meistertitel:Feiern im Home-Party-Modus

Für ein Wunder-Comeback im Cup
YB-Hoarau drückt dem FCB die Daumen

Seit Ende letzter Woche kann Guillaume Hoarau wieder Lauftraining betreiben. Er hofft er auf ein Comeback noch diese Saison. Dank des Cup-Chaos.
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Guillaume Hoarau will seine Karriere bei YB beenden.
Foto: BENJAMIN SOLAND
Alain Kunz

Es war schnell mal ausgemacht, wo es in der Meisternacht nach den beiden erfolgreichen Missionen – Meistertitel sichern und danach Mägen im McDonald’s füllen – weitergehen sollte. Für eine Mehrheit der Mannschaft jedenfalls. «Gui ist bekannt für seinen guten Musikgeschmack. Und er hat ein grosses Haus mit ganz viel Platz. Es war gemütlich dort …», verriet Keeper David von Ballmoos. Und so verlagerte sich das Party@home-Geschehen also von Bern nach… Thun, wo Hoarau mit seinem Cousin Ludovic wohnt.

Die letzten Bilder, die man von Hoarau im Kopf hat, sind zum einen, wie er auf der Tribüne des Tourbillon im ärmellosen gelben Basketball-Shirt der Golden State Warriors mit der Nummer 35 von NBA-Legende Kevin Durant sitzt und die dritte Meisterschaft mit seinen Teamkollegen bejubelt. Und zum anderen, wie er den Wankdorf-Rasen im Spiel gegen Thun vor dreieinhalb Wochen unter Tränen verlässt. Weil er spürte, dass dies sein Abschied als Fussballer von YB sein könnte? «Es kam einiges zusammen. Die Emotionen, weil ich ja diese Saison kaum gespielt hatte. Der Zeitpunkt war speziell. Und so wurde der Eindruck erweckt, diese Verletzung sei eine verrückte Sache. Ist sie aber nicht. Nun bin ich darüber hinweg. Die Moral ist wieder vollumfänglich da. Und ich kann ja bereits wieder Lauftraining machen.»

Zur Erinnerung: Hoarau hat sich einen Muskelbündelriss in der Wade zugezogen, der eine auf sechs Wochen geschätzte Ausfalldauer mit sich bringt. Das Thun-Spiel war am 8. Juli.

Deutet er damit ein wundersames Comeback in Kürze an? «Nun, wenn wir am Donnerstag im Cup Luzern schlagen, die weiteren Cupspiele nach hinten verschoben werden müssen und ich der Mannschaft helfen soll – warum nicht?» Aber, schränkt er ein, er müsse zu hundert Prozent fit sein. «Der Cup fehlt mir noch. Das reizt mich.»

«Ich will meine Karriere hier beenden»

Weshalb er dem FC Basel die Daumen drücke. Denn je weiter der FCB in der Europa League kommt, desto weiter müssten Cup-Halbfinal und -Final nach hinten geschoben werden. Und müsste gar über den 15. August hinaus gespielt werden müssen, käme das nächste Problem ins Spiel. Die meisten Spieler haben die Verträge bis 15. August verlängert in der Annahme, der Spuk der Saison 2019/20 sei dann beendet. Also müssten diese Verträge nochmals um ein paar Tage verlängert werden…

Eine Vertragsverlängerung mit YB. Das ist ohnehin das, was Hoarau anstrebt. «Ich will meine Karriere hier beenden», sagt er. «Ich bin ein bisschen Schweizer geworden. Das hier ist meine zweite Heimat, derart gut gefällt es mir.» Und wenn der Klub nicht will? «Ich habe immer noch eine Riesenlust auf Fussball, will die Schuhe noch nicht an den Nagel hängen. In diesem Fall würde ich schauen, welche Möglichkeiten sich anderweitig ergeben.»

Abgemacht ist, dass sich Hoarau und YB-Sportchef Christoph Spycher nach dem Spiel gegen St. Gallen zusammensetzen. Gibts eine Tendenz? Spycher nach dem Titelgewinn: «Sie verstehen, dass dies der falsche Zeitpunkt ist, um darüber zu sprechen.» Verstehen wir.

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Brack Super League 25/26 - Meisterrunde
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Thun
FC Thun
38
28
75
2
FC St. Gallen
FC St. Gallen
38
25
70
3
FC Lugano
FC Lugano
38
17
67
4
FC Sion
FC Sion
38
23
63
5
FC Basel
FC Basel
38
-3
56
6
BSC Young Boys
BSC Young Boys
38
11
55
Champions League-Qualifikation
UEFA Europa League-Qualifikation
Conference League Qualifikation
Brack Super League 25/26 - Relegationsrunde
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Luzern
FC Luzern
38
10
53
2
Servette FC
Servette FC
38
8
53
3
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
38
-14
42
4
FC Zürich
FC Zürich
38
-23
38
5
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
38
-26
33
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FC Winterthur
FC Winterthur
38
-56
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