Franzosen sind stinksauer
Das steckt hinter der Transferwende um Luzern-Juwel Luca Jaquez

Luca Jaquez wechselt von Luzern zum VfB Stuttgart. Ligue-1-Klub Lille geht leer aus. Dabei schien der Deal bereits in trockenen Tüchern.
Kommentieren
1/6
Luca Jaquez zieht es in die Bundesliga.
Foto: Toto Marti

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Luca Jaquez wechselt zum VfB Stuttgart statt zu Lille
  • Stuttgart sucht dringend einen Innenverteidiger wegen Verletzungen und Transfers
  • Jaquez soll einen Vertrag bis Sommer 2029 unterschreiben

In den Süden Deutschlands statt in den Norden Frankreichs. Am Montagmittag wird der Wechsel von Luca Jaquez (21) zum VfB Stuttgart auch offiziell bekanntgegeben. Der Verteidiger unterschreibt im Schwabenland einen Vertrag bis 2029. Nach Blick-Infos kassiert der FC Luzern eine Ablösesumme von 6 Millionen Franken, die mit Bonuszahlungen auf bis zu 8 Millionen anwachsen kann. Damit würde Jaquez Ardon Jashari (22) als Rekordtransfer des FCL ablösen. Zudem besitzen die Zentralschweizer eine Weiterverkaufsbeteiligung von etwas über 10 Prozent.

Noch am Sonntag deutete alles auf einen Transfer zu einem anderen Champions-League-Teilnehmer hin. Ligue-1-Klub Lille war bereit gewesen, ebenfalls rund 6 Millionen Franken Ablöse hinzublättern. Der Deal schien bereits in trockenen Tüchern, nach Blick-Infos waren selbst die Lille-Profis bereits über den Neuzugang informiert worden. Der U21-Nationalspieler wäre bei den Franzosen neben der Innenverteidigung auch für die Rechtsverteidiger-Position eingeplant gewesen.

Stuttgart gehen die Verteidiger aus

Doch am späten Sonntagabend folgte die grosse Wende. Völlig verärgert zog sich Lille zwischenzeitlich aus den eigentlich bereits abgeschlossenen Verhandlungen zurück. Gerüchten zufolge, weil der Berater von Jaquez seine finanzielle Beteiligung noch einmal neu verhandeln wollte. Womöglich nur taktisches Kalkül, weil plötzlich eine weitere Offerte ins Haus geflattert ist.

Stuttgart ist kurz vor Schliessung des Transferfensters dringend auf der Suche nach einem neuen Innenverteidiger. Weil Anthony Rouault (23) kurz vor einem Wechsel nach Rennes steht. Und mit Ameen al-Dakhil (22) ein weiterer Abwehrspieler vorerst verletzt ausfällt. Die Wahl von Stuttgart-Sportchef und Ex-FCL-Profi Christian Gentner (39) fällt auf seinen ehemaligen Luzerner Teamkollegen.

Nach Blick-Infos ist der deutsche Vizemeister auch die Wunschlösung von Jaquez. Der Luzerner dürfte im Verlaufe des Montags in Stuttgart vorgestellt werden und dort Teamkollege von Fabian Rieder (22) und Leonidas Stergiou (22) werden. Im Norden Frankreich ist man darüber alles andere als erfreut.

Bundesliga 2026/27
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Borussia Dortmund
Borussia Dortmund
4
7
12
2
Bayern München
Bayern München
4
12
10
3
SC Freiburg
SC Freiburg
4
9
10
4
FC Augsburg
FC Augsburg
4
5
7
5
Bayer Leverkusen
Bayer Leverkusen
4
5
7
6
FSV Mainz
FSV Mainz
4
4
7
7
SV 07 Elversberg
SV 07 Elversberg
4
1
7
8
Werder Bremen
Werder Bremen
4
0
7
9
RB Leipzig
RB Leipzig
4
4
6
10
Eintracht Frankfurt
Eintracht Frankfurt
4
-1
5
11
Schalke 04
Schalke 04
4
-1
5
12
SC Paderborn 07
SC Paderborn 07
4
-2
4
13
1. FC Köln
1. FC Köln
4
-3
4
14
TSG Hoffenheim
TSG Hoffenheim
4
-3
3
15
VfB Stuttgart
VfB Stuttgart
4
-3
3
16
Hamburger SV
Hamburger SV
4
-11
3
17
Union Berlin
Union Berlin
4
-13
1
18
Borussia Mönchengladbach
Borussia Mönchengladbach
4
-10
0
Champions League
UEFA Europa League
Conference League Qualifikation
Relegation Play-Offs
Abstieg
Was sagst du dazu?
Heiss diskutiert
    Meistgelesen