Flügelspieler soll weg
Dem FCB gehen im Otele-Poker Millionen flöten

Der FCB würde Philip Otele gerne noch in diesem Sommer loswerden. Die Basler dürften aber nur einen Bruchteil der einst erhofften Ablösesumme kassieren.
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Ob Philip Otele in Basel noch eine Zukunft hat, ist mehr als fraglich.
Foto: Pius Koller

Darum gehts

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Lucas WerderReporter Fussball

Geht es nach Stephan Lichtsteiner (42), soll Philip Otele (27) unbedingt in Basel bleiben. Auch wenn der FCB-Coach den Flügelspieler gegen Thun (4:2) aufgrund kleinerer Beschwerden während der Trainingswoche nur als Joker bringt, hält er grosse Stücke auf den Nigerianer. In den vergangenen Wochen hatte Lichtsteiner Otele mehrfach als «Schlüsselspieler» bezeichnet.

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In der zweiten Hälfte der Meistersaison 2024/2025 spielte Otele gross auf.
Foto: keystone-sda.ch

Doch geht es nach der Basler Führungsetage, soll Otele so schnell wie möglich weg. Nicht aber aufgrund der bislang wenig überzeugenden Leistungen des Leih-Rückkehrers – der Hauptgrund ist sein stattliches Salär. Mit diesem musste der FCB Otele im vergangenen Sommer ausstatten, um ihn nach dem Gewinn des Doubles fest aus Abu Dhabi zu verpflichten.

«Sie wissen, dass sie beim FCB einen Vertrag haben»
0:46
Lichtsteiner über FCB-Duo:«Sie wissen, dass sie beim FCB einen Vertrag haben»

Dass der fünffache nigerianische Nationalspieler ein Jahr später noch immer in Basel unter Vertrag steht, war allerdings nicht geplant. Im letzten Sommer gab es zahlreiche Interessenten, darunter befand sich auch der FC Fulham. Die BBC berichtete von einer Ablösesumme im Bereich von 16 Millionen Franken. Zu einer Einigung mit dem FCB kam es aber nicht.

FCB lehnt erstes Saudi-Angebot ab

Nach einer durchwachsenen ersten Saisonhälfte in Basel und einer sechsmonatigen Leihe zum Hamburger SV (neun Einsätze, ein Tor) droht Otele nun aber zum Ladenhüter zu werden. Sein Marktwert scheint komplett zusammengebrochen zu sein. Im Juli erkundigte sich Lecce nach dem Offensivspieler, inzwischen ist das Interesse des Serie-A-Klubs jedoch verpufft. Dafür hat der FCB gemäss Infos, die Blick vorliegen, eine Offerte aus Saudi-Arabien erhalten. Drei Millionen Franken beträgt das Angebot, also genau so viel, wie die Basler vor einem Jahr selbst ausgaben. Um immerhin noch mit einem Minigewinn davonzukommen, fordert der FCB aber vier Millionen – ein Bruchteil der vor einem Jahr gehandelten Summe.

Gleichzeitig kann sich der Klub den Lohn des Meisterhelden eigentlich nicht länger leisten. Nicht auszuschliessen, dass die sportliche Führung um David Degen (43) den Spieler schliesslich doch für weniger als die geforderten vier Millionen ziehen lässt. Denn auch Otele selbst würde den FCB nach insgesamt eineinhalb Jahren gerne in Richtung Saudi-Arabien verlassen. So dürfte Stephan Lichtsteiner am Ende der Einzige sein, der sich für einen Verbleib von Otele ausspricht.

Brack Super League 2026/27
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Lugano
FC Lugano
3
9
9
2
BSC Young Boys
BSC Young Boys
3
8
7
3
FC St. Gallen
FC St. Gallen
3
2
7
4
FC Sion
FC Sion
3
2
6
5
FC Basel
FC Basel
3
2
6
6
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
3
1
5
7
Servette FC
Servette FC
3
-1
3
8
FC Zürich
FC Zürich
3
-5
3
9
FC Thun
FC Thun
3
-6
3
10
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
3
-4
1
11
FC Luzern
FC Luzern
3
-5
1
12
FC Vaduz
FC Vaduz
3
-3
0
Meisterschaftsrunde
Abstiegsrunde
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