«Wissen zum Glück, wie wir damit umgehen müssen»
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Thuner bald Wintermeister?«Wissen zum Glück, wie wir damit umgehen müssen»

Fix Leader bis in zweite Novemberhälfte
Wird Thun jetzt Wintermeister?

Der Höhenflug des FC Thun geht dank eines grossen Geschenks von Sion weiter. Der Aufsteiger gewinnt 2:1 und legt sich als Spitzenreiter ein Winterpolster an. Wie weit kann das den Aufsteiger tragen?
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Sie kommen nicht mehr aus dem Jubeln heraus: Thun stiehlt sich an der Spitze davon.
Foto: Christian Pfander/freshfocus

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Thema Wintermeister: Bald in Griffweite für Thun?
  • Roth erklärt, warum sich Thun als Leader wohlfühlt
  • Bertone entgegnet: «Habe schon viel erlebt im Fussball»
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Simon StrimerReporter & Redaktor Sport

Sieben Punkte Vorsprung! Zumindest für eine Nacht hat sich der FC Thun dank des 2:1-Siegs gegen Sion an der Spitze der Super League weit abgesetzt. Aber selbst wenn die Verfolger St. Gallen und Basel am Sonntag gewinnen sollten, wären es immer noch vier Punkte Vorsprung für die Berner Oberländer.

Heisst: Thun steigt nach der Runde vom nächsten Wochenende fix als Leader in die Nati-Pause. Und wenn die Liga ihren Betrieb wieder aufnimmt, ist schon fast Ende November. Das Heimspiel am 22. November gegen Lugano wird Thun sicher als Leader bestreiten.

Danach bleiben fünf Runden bis Weihnachten. Da wird der Wintermeister gekürt. Zwar nur inoffiziell und ohne Pokal, aber der Titel hat trotzdem eine Bedeutung. Erst recht für einen Aufsteiger, der vor weniger als zwei Jahren in der Zweitklassigkeit beinahe in Konkurs ging.

Roth und Bertone äussern sich ganz unterschiedlich

Auch statistisch hat es eine Relevanz: In den letzten zwölf Saisons war der Wintermeister danach elfmal auch Meister. Ausnahme ist die letzte Saison, wo Lugano nach 19 Runden vor Basel stand, dann aber abstürzte. Der vorletzte Wintermeister, der den Titel danach nicht holte, war GC 2012/13.

Würde es den Thunern selbst etwas bedeuten, Wintermeister zu werden? Mittelfeldspieler Justin Roth (25) zu Blick: «Ja, sicher. Durch die Saisons in der Challenge League konnten wir lernen, damit umzugehen, Erster zu sein. Es ist eine andere Rolle, wenn du gejagt wirst. Früher lag uns das Jagen mehr, heute können wir beide Rollen spielen.»


Ganz anders antwortet Vize-Captain Leonardo Bertone (31): «Gar nicht! Nicht mehr so weit weg ist einzig der Match gegen Servette in einer Woche. Ich will nicht zu weit denken, ich habe schon einiges erlebt im Fussball.»

Walliser Lehrstunde in Sachen Hochnäsigkeit

Wie schnell etwas im Fussball kippen kann, beweist der fünfte Thuner Sieg in Folge. Sion startet in der Stockhorn-Arena stärker, könnte durch Kabacalman vom Penaltypunkt 2:0 in Führung gehen. Doch der eigentlich sichere Penaltyschütze packt in der 30. Minute einen lässigen Panenka aus – der die Latte streift und übers Tor segelt. «Hochnäsig!», poltert die Walliser Nati-Legende Georges Bregy (67) beim Stand vom 1:1 bei Blue. «Hochmut kommt vor dem Fall», fügt er an.

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Genau so kommt es. Die Sittener verlieren 1:2 und vergeben sämtliche Punkte. Ein Sieg gegen den Leader wäre ein Coup gewesen. In den letzten 40 (!) Anläufen ist das den Wallisern nur einmal gelungen – vor drei Jahren.

Lavanchy über den Penalty-Fail von Kabacalman
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Brack Super League 25/26 - Meisterrunde
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Thun
FC Thun
36
33
74
2
FC St. Gallen
FC St. Gallen
36
23
66
3
FC Lugano
FC Lugano
36
13
63
4
FC Sion
FC Sion
36
23
61
5
FC Basel
FC Basel
36
3
56
6
BSC Young Boys
BSC Young Boys
36
6
51
Champions League-Qualifikation
Conference League Qualifikation
Brack Super League 25/26 - Relegationsrunde
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Luzern
FC Luzern
36
6
47
2
Servette FC
Servette FC
36
4
47
3
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
36
-10
42
4
FC Zürich
FC Zürich
36
-20
38
5
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
36
-29
27
6
FC Winterthur
FC Winterthur
36
-52
23
Relegation Play-Offs
Abstieg
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