Firma klagte Geld ein
Ex-Nati-Spieler Frei musste wegen Bau-Zoff vor Gericht

Bau-Streit um 20'000 Franken: Ex-Nati-Spieler Fabian Frei und seine Frau mussten vor Gericht. Eine Zürcher Firma klagte, doch nach einem Vergleich zog sie ihre Forderung zurück.
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Fabian Frei musste wegen eines Baurechtsstreits vor Gericht.
Foto: Mike Wiss/freshfocus

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Fabian Frei vor Gericht in Frauenfeld wegen Bauvertrag-Streit
  • Firma rodete Bäume auf falschem Grundstück, das führte zu Verzögerungen
  • 20'000-Franken-Klage zurückgezogen, Firma trägt Anwalts- und Gerichtskosten
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Cédric HeebRedaktor Sport

Derzeit ist Fabian Frei (37) regelmässig als WM-Experte im SRF-Studio im Einsatz. Kürzlich musste der ehemalige Nati-Spieler mit seiner Frau allerdings beim Frauenfelder Bezirksgericht antraben, wie das «Thurgauer Tagblatt» berichtet.

Eine Zürcher Baufirma klagte 20'000 Franken vom Ehepaar ein, die nicht gezahlt worden waren. Das Unternehmen war von der Familie Frei beauftragt worden, den Hausbau in Frauenfeld zu planen. So sollte die Firma die Haustechnik und einen Teil der Bauplanung übernehmen. Die Freis haben dann aber den Vertrag gekündigt.

Bäume auf falschem Grundstück gefällt

Die Gründe dafür seien vielschichtig gewesen, wie beim Gerichtstermin vorgetragen wurde. Gleich zu Beginn der Bauphase habe die Firma auf dem falschen Grundstück Bäume gerodet, was zu einem Jahr Verzögerung geführt habe. Der Anwalt von Familie Frei verwies gemäss dem Zeitungsbericht zudem darauf, dass nicht erwiesen sei, was die Firma zur Planung oder Arbeit beigetragen habe.

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Des Weiteren hatten der Rekordspieler des FC Basel (453 Einsätze) und seine Gattin gewollt, dass Handwerker aus der Region für den Bau des Flachdachhauses engagiert werden. Doch auch das habe die Firma nicht beachtet. Ein weiterer Fall mit einer falschen Adresse auf den Unterlagen habe schliesslich zur Kündigung geführt.

Baufirma zieht Klage nach Vergleich zurück

Die Klägerseite beharrte darauf, dass die Freis den Vertrag unrechtmässig gekündet hätten. Der Geschäftsführer erklärt vor Gericht, dass alle Stunden, die investiert wurden, pauschal abgerechnet worden seien und die Firma zudem über eine Generalplanerfunktion verfügt habe, weshalb ihr die fehlende Summe zustehe.

Ein Urteil wurde nicht veröffentlicht. Der Anwalt liess gegenüber dem «Thurgauer Tagblatt» aber verlauten, dass aus den Vergleichsgesprächen eventuell ein Resultat entstanden sei. Kurz darauf habe die Firma die Klage dann tatsächlich fallen gelassen – sie muss der Familie Frei die Anwaltskosten zahlen und die Gerichtskosten übernehmen.

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