Sportchef Jurendic erklärt die Geheimhalte-Taktik
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FCZ verschleiert Absenzen
Sportchef Jurendic erklärt die Geheimhalte-Taktik

Beim Test gegen Wil fehlen bei Leader Zürich zwölf Spieler ohne Angabe von Gründen. Ist das Versteckspiel Teil des Titelkampfs? Sportchef Marinko Jurendic klärt auf.
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FCZ-Ersatzbank im Wil-Testspiel: Trainer André Breitenreiter (r.) muss auf sieben Spieler mit Stammelf-Potenzial verzichten.
Foto: keystone-sda.ch
Matthias Dubach

Abwesend! Dieses Wort wird in diesem Winter zum Modewort im Titelkampf. Denn der Leader aus Zürich meldet an den Testspielen seine abwesenden Spieler eben genau als das: abwesend. Ohne Umschreibung, ob verletzt, geschont, überzählig, grippekrank oder corona-positiv. Auch beim FCB wird nicht erwähnt, ob jemand Corona hat, stattdessen werden die Spieler als krank gemeldet.

Bei Basel fehlen im Testspiel gegen Lausanne zehn Spieler, bei Zürich gegen Wil zwölf. Klar: Darunter sind auch Absenzen wie Assan Ceesay (am Afrika-Cup) oder Vasilije Janijcic, der auf Klubsuche ist.

Mit Adrian Guerrero, Aiyegun Tosin, Antonio Marchesano, Marc Hornschuh, Ante Coric, Becir Omeragic und Moritz Leitner stehen aber auch eine ganze Reihe potentieller Stammspieler nicht auf dem Matchblatt. Der Leader verschleiert seine Verletzten, Geschonten und isolations-bedingte Fehlende.

YB spielt mit offenen Karten

Zürich-Sportchef Marinko Jurendic erklärt es beim Wil-Spiel so: «Wir stellen den Schutz der Spieler in den Vordergrund, es geht auch um Respekt und Persönlichkeitsschutz.»

Damit meint Jurendic vor allem die Covid-Fälle (drei Spieler konnten erst verspätet vom Trainingslager zurückreisen), deshalb ergänzt er: «Es fehlen nicht nur Spieler mit Corona. Wir haben auch zahlreiche Absenzen mit Verletzungen, mit kleinen Blessuren oder weil wir kein Risiko eingehen wollten.»

Meister YB hingegen spielt mit offenen Karten: So wird etwa Fabian Lustenberger im Lausanne-Test als positiv auf Corona getestet ausgewiesen. Wie der YB-Captain dürften aber auch beim FCZ alle Wil-Abwesenden ausser den angeschlagenen Coric und Omeragic beim Auftakt dabei sein.

Brack Super League 25/26 - Meisterrunde
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Thun
FC Thun
34
37
74
2
FC St. Gallen
FC St. Gallen
34
25
63
3
FC Lugano
FC Lugano
34
13
60
4
FC Sion
FC Sion
34
18
55
5
FC Basel
FC Basel
34
4
53
6
BSC Young Boys
BSC Young Boys
34
4
48
Champions League-Qualifikation
Conference League Qualifikation
Brack Super League 25/26 - Relegationsrunde
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Luzern
FC Luzern
34
4
43
2
Servette FC
Servette FC
34
2
43
3
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
34
-7
42
4
FC Zürich
FC Zürich
34
-21
34
5
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
34
-26
27
6
FC Winterthur
FC Winterthur
34
-53
19
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