Mega-Bock von Lausannes Letica leitet Zürcher Aufholjagd ein
3:08
FCZ – Lausanne 2:2:Mega-Bock von Letica leitet Zürcher Aufholjagd ein

FCZ über zwei Monate ohne Sieg
«Es kackt mich ziemlich an, dass so etwas wieder passiert»

Der FCZ kommt gegen Lausanne mit einem blauen Auge davon, befindet sich aber noch immer in der Abwärtsspirale.
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Der FC Zürich kommt nicht vom Fleck.
Foto: Martin Meienberger/freshfocus
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Pascal RuckstuhlSport-Desk-Reporter

In der 52. Minute ballt FCZ-Trainer Bo Henriksen (48) die Faust, jubelt lautstark und atmet etwas durch. Rodrigo Conceição (24), gegen Lausanne-Sport nach der Pause ins Spiel gekommen, schiesst das 2:2 für den FC Zürich und verhindert nach der Derby-Niederlage gegen GC (1:2) die zweite Niederlage gegen ein Team aus der unteren Tabellenhälfte. Zuvor hat Bledian Krasniqi (22) in der 46. Minute nach einem Lapsus von Lausanne-Goalie Karlo Letica (26) das 1:2 gemacht.

In Hälfte eins sind die Zürcher inexistent. Anzeichen eines Krisen-Teams machen sich bemerkbar: kaum Zugriff auf den Gegner, kaum genaue Zuspiele, kaum Selbstvertrauen. Dementsprechend wettert Captain Yanick Brecher (30): «Wir verpennen eine Halbzeit wieder komplett, das ist ein absolutes No-Go. Das kackt mich ziemlich an, dass so etwas wieder passiert ist.»

«Wäre eine absolute Ausrede»

Was der FCZ-Goalie anspricht: Die Zürcher bringen es derzeit nicht fertig, während 90 Minuten auf einem konstant hohen Level zu performen. In den vergangenen drei Partien gegen den FC Basel, GC und jetzt Lausanne war eine Halbzeit jeweils «Hui», eine «Pfui».

Brecher: «Ich muss jetzt wirklich fast schon sagen, dass wir unsere Leistung nicht in jedem Spiel, sondern in jeder Halbzeit auf den Platz bringen müssen.»

Drückt etwa das Vertragstheater um Trainer Bo Henriksen aufs Gemüt? Obwohl sich eine Trennung zwischen den Parteien mehr denn je abzeichnet, haben bisher weder Trainer noch Klub Tacheles geredet. Brecher lässt diese Diskussion gar nicht erst zu, sagt er dem TV-Sender Blue: «Das betrifft uns überhaupt nicht, das wäre eine absolute Ausrede.» 

Siegen noch nicht ganz verlernt

Es ist zu spüren: Das sechste sieglose Spiel in Serie zerrt an den Nerven. Seit Ende November hats nicht mehr drei Punkte für den FCZ gegeben. Wie sich das Gefühl des Gewinnens anfühlt, weiss der FCZ nur noch aus der Winterpause. Da hat man den deutschen Drittligisten Saarbrücken in einem Freundschaftskick 2:1 besiegt.

Wirklich weiter hilft diese Gewissheit nicht. Jetzt braucht es wieder einmal einen Liga-Erfolg. Die Chance darauf bietet sich am Sonntag gegen Yverdon. Eine schwierige Aufgabe, denn der Aufsteiger birgt zu Hause Stolperstein-Gefahr, davon können der FC Basel (2:3) und Meister YB (2:2) ein Liedchen singen. Was auf jeden Fall klar ist: Nur eine gute Halbzeit wird auch gegen Yverdon nicht reichen. 

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