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«Jemand muss hier eingreifen»:Schiri-Experte Meier schimpft über FCZ-Entscheid

Ungeahndete Tätlichkeit
FCZ-Doppeltorschütze hätte gegen YB Rot sehen müssen

Umeh Emmanuel traf am Sonntag beim 5:3-Sieg des FCZ gegen YB in der 25. und in der 92. Minute. Allerdings hätte der Nigerianer vor seinem zweiten Tor vom Platz fliegen müssen, wie das Ressort Spitzenschiedsrichter des SFV festhält.
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Umeh Emmanuel gehörte am Sonntag im Berner Wankdorf zu den auffälligsten Akteuren.
Foto: Christian Pfander/freshfocus
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Yannick PengRedaktor Sport-Desk

Schiedsrichter Urs Schnyder verteilte im Super-League-Spiel zwischen YB und dem FCZ fünf Gelbe Karten. Eine davon erhielt Umeh Emmanuel nach seinem zweiten Tor der Partie, demjenigen zum 5:3-Endstand in der 92. Minute – für seinen zu exzessiven Jubel.

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Highlights im Video:Hier schenkt YB-Keller dem FCZ den Sieg

Nur: Der FCZ-Flügel hätte zu diesem Zeitpunkt nicht mehr auf dem Platz im Wankdorf stehen dürfen. Schnyder und auch VAR Michèle Schmölzer übersahen die Tätlichkeit Emmanuels in der 84. Minute (Spielstand 4:3 für Zürich), als sich dieser im Zweikampf mit dem YB-Bosnier Armin Gigovic befand – und dabei sogar einen Freistoss zugesprochen erhielt.

«Der Stürmer des FCZ verschafft sich einen Vorteil, indem er den YB-Verteidiger mit einer unfairen Aktion gegen den Kopf aus dem Spiel nahm. Da es sich dabei um einen bewussten und absichtlichen Armeinsatz gegen den Kopf sowie einen Schlag mit der Hand ins Gesicht des Gegners handelte und die eingesetzte Kraft nicht vernachlässigbar ist, ist sie als ‹violent conduct› (Tätlichkeit) zu werten. Der FCZ-Spieler hätte richtigerweise mit der Roten Karte ausgeschlossen und der Freistoss YB zugesprochen werden müssen», erklärt das Ressort Spitzenschiedsrichter des SFV am Tag nach dem Spiel. «Das ist eine Rote Karte. Nicht mehr und nicht weniger», hatte bereits zuvor Blick-Schiedsrichterexperte Urs Meier festgehalten (siehe Video oben).

Glück für Emmanuel und den FCZ also. Und natürlich ärgerlich für YB. Hätten die Berner in Überzahl die erste Saisonniederlage noch abwenden können? Eine Frage, die für immer unbeantwortet bleiben wird.

Brack Super League 2026/27
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Lugano
FC Lugano
12
26
34
2
BSC Young Boys
BSC Young Boys
12
15
25
3
FC Sion
FC Sion
12
7
23
4
FC Zürich
FC Zürich
12
-1
20
5
FC St. Gallen
FC St. Gallen
12
-3
19
6
Servette FC
Servette FC
12
1
16
7
FC Basel
FC Basel
12
-4
14
8
FC Luzern
FC Luzern
12
-6
13
9
FC Thun
FC Thun
12
-10
13
10
FC Vaduz
FC Vaduz
12
-1
10
11
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
12
-13
10
12
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
12
-11
6
Meisterschaftsrunde
Abstiegsrunde
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