FCZ-Noten zum Lausanne-Match
Glanzleistung mit der Sechs belohnt – und einer taucht ab

Wer hat wie abgeschnitten? Hier findest du die Noten der FCZ-Spieler zum 3:2-Sieg gegen Lausanne.
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Der FCZ bezwingt auswärts Lausanne mit 3:2.
Foto: Keystone
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Florian RazReporter Fussball

Seit Oktober 2022 ist Umeh Emmanuel beim FC Zürich. Als er gekommen ist, hat er sich sicher mehr als 8 Tore in 71 Spielen ausgerechnet. Aber der Angreifer hat nie so richtig Tritt gefasst beim FCZ. Hat sich das an diesem Samstag geändert? Mit dem Assist zum 1:1 und dem Siegtor zum 3:2 macht er sich zum Matchwinner und sagt mit einem Strahlen: «Ich hatte Höhen und Tiefen beim FCZ. Aber ich wusste: Irgendwann einmal geht alles auf.»

Die Zürcher können einen formstarken Emmanuel gut brauchen, weil Philippe Kény als Sturmspitze wie schon gegen Basel einen eher unglücklichen Auftritt hinlegt. Und Kevin Spadanuda gelingt auf dem Flügel trotz viel Einsatz auch nur wenig.

Ganz hinten gibt Silas Huber ein Comeback, wie es sich Goalies eigentlich nicht wünschen. Von drei Schüssen auf sein Tor sind zwei drin – immerhin ist seine eine Parade gegen einen Kopfball von Karim Sow aus nächster Nähe eine fürs Poesiealbum.

Furchtloser Kamberi

In der Abwehr spielt Lindrit Kamberi mit einer vierfach gebrochenen Nase und Zorro-Maske. Wie furchtlos er das tut, beweist nicht nur sein Treffer zum 2:1, nach einer Standardvariante mit dem Kopf erzielt. Die Flanke zum Tor schlägt Selmin Hodza, dessen Assist aber nicht darüber hinwegtäuschen kann, dass er bei beiden Gegentoren schlecht aussieht. Beim zweiten verletzt er sich zu allem Ungemach auch noch.

Einen noch schwächeren Abend zieht Innenverteidiger Alexander Hack ein. Er startet mit zwei gefährlichen Fehlpässen, lässt sich dann beim 0:1 von Enzo Molebe auf einem Bierdeckel austanzen, verliert beim 2:2 Omar Janneh in seinem Rücken und wird dazwischen immer wieder erwischt, wenn er zu aggressiv aus der letzten Reihe sticht. Seine Auswechslung unmittelbar nach dem zweiten Waadtländer Treffer sagt alles darüber aus, wie Trainer Marcel Koller seinen Routinier gesehen hat.

Für Hack rückt Leandro Schödler für die Schlussviertelstunde vom defensiven Mittelfeld zurück in die Innenverteidigung. Also auf seine angestammte Position. Er rettet dort nicht nur den 3:2-Sieg über die Zeit – sondern auch seine Note, weil er sich mit der Fortdauer der Partie stetig steigert. Seine erste Halbzeit missrät nicht nur darum, weil er völlig unbedrängt mit dem Kopf das erste Gegentor einleitet.

Im zentralen Mittelfeld haben Bledian Krasniqi und Miguel Reichmuth den bislang vermutlich besten Auftritt als Duo. Krasniqi krönt seine Leistung mit dem Treffer zum 1:1, Reichmuth mit dem Assist zum siegbringenden 3:2.

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Mannschaft
SP
TD
PT
1
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5
10
11
2
FC Basel
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5
3
10
3
FC Lugano
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3
9
9
4
FC St. Gallen
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3
2
7
5
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3
2
6
6
FC Zürich
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5
-5
6
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FC Lausanne-Sport
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5
-1
5
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5
-4
5
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4
-1
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3
-6
3
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