FCZ-Magnin will gegen die Krise rotieren
«Jetzt hat kein Spieler mehr einen Bonus»

Ende Vorrunde noch im Höhenflug. Doch jetzt ist Zürich die schwächste Rückrundenmannschaft. Trainer Ludovic Magnin kündigt Änderungen an.
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Frust beim FCZ-Trainer Ludovic Magnin: Gegen Xamax gibts nur ein 1:1.
Foto: keystone-sda.ch
Matthias Dubach

Hinten anstehen! Das hiess es bisher beim FCZ für die Spieler, die während der erfolgreichen Phase Ende Vorrunde mit sechs Siegen in sieben Spielen nicht Teil der Stammelf waren. «Es ist normal, dass diese Spieler nach einer solchen Serie einen gewissen Bonus mit über die Winterpause genommen haben», sagt Zürich-Trainer Ludovic Magnin.

Das Problem: Die Winterpause bricht den FCZ-Lauf komplett. Zürich wartet nach fünf Partien weiter auf den ersten Sieg im 2020, das Magnin-Team ist die schlechteste Rückrundenmannschaft der ganzen Super League.

Chance für Routiniers

Deshalb will Magnin nun gegen die Krise rotieren. «Wir haben schon vor dem Xamax-Spiel den Konkurrenzkampf verschärft, aber jetzt ist kein Bonus mehr da. Jetzt gilt nur noch das Leistungsprinzip», sagt der Ex-Nati-Star über seine einstige Erfolgs-Stammelf.

Das bedeutet: Hinten anstehen ist wohl vor allem für ein routiniertes Trio vorbei. Die im Herbst noch rekonvaleszenten Hekuran Kryeziu und Adrian Winter sowie der letztjährige Topskorer Benjamin Kololli gehören jetzt zu den Spielern, die Zürich aus der Sackgasse bringen sollen.

Gut möglich, dass Magnin sie schon beim schweren Auswärtsspiel gegen YB reinrotiert. Magnin: «Die Mannschaft wird sich von der Mentalität und der Grundeinstellung her fangen. Wir werden auf die Erfolgsspur zurückkommen!»

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FC St. Gallen
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12
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6
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33
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3
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