Zuschauer können sitzenbleiben
Doppelte FCZ-Action im Letzi – Koller weist Wechselkritik ab

Am Samstag gibt es mindestens 180 Minuten FCZ-Fussball. Es könnten aber auch noch ein paar mehr dazukommen – hier kommt das FCZ-Inside.
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«Es gibt keinen Grund, nicht zu bleiben.» Eine Aufforderung an die Fans von FCZ-Trainerin Martina Voss-Tecklenburg. Sie spricht über das Spiel ihres Teams, das nach dem Spiel der Männer angepfiffen wird.
Foto: Nico Ilic/freshfocus

Darum gehts

  • Am Samstag tritt der FCZ im Letzigrund erst gegen Luzern, danach im Frauen-Cup gegen YB an
  • FCZ und YB liegen in der Liga punktgleich, Zürichs Trainerin muss Verletzte im Cup ersetzen
  • Der FCZ holt gegen Teams unter dem Strich im Schnitt 2,6 Punkte, Luzern reist als Achter an
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Florian RazReporter Fussball

Die News der Woche

Der FCZ spielt am Samstag um 18 Uhr gegen Luzern im Letzigrund – und um 20.30 Uhr gegen die Young Boys. Erst sind die Männer in der Super League dran, dann die Frauen im Achtelfinal des Cups.

Deren Trainerin Martina Voss-Tecklenburg (58) hofft, dass möglichst viele Fans für das zweite Spiel im Stadion bleiben: «Wenn wir vielleicht 5000 hätten, wäre das überragend. Ich kann nur den Wunsch äussern, dass möglichst viele Leute Lust haben zu bleiben. Dieser Verein, diese Mannschaft und dieses Cupspiel an einem Samstagabend um 20.30 Uhr unter Flutlicht – FC Zürich gegen YB: Es gibt eigentlich keinen Grund, nicht da zu bleiben!» Zumal die, die nach dem Männer-Spiel bleiben, keinen Aufpreis bezahlen müssen.

Die Ausgangslage wirkt offen. In der Liga liegen FCZ und YB punktgleich auf den Rängen 2 (Zürich) und 3. Allerdings muss Voss-Tecklenburg auf einige verletzte Spielerinnen verzichten: «Wir werden die jungen Spielerinnen ins kalte Wasser werfen müssen. Die brauchen in schwierigen Phasen des Spiels die Fans.»

Die grosse Frage

Hat das Zürcher Kader genügend Breite? Also, jenes der Männer? Beim Cup-Out beim FC Aarau hat Marcel Koller (65) bloss zwei Spieler eingewechselt. Es wirkt nicht wie ein besonders grosser Vertrauensbeweis für die Leute auf der Bank, wenn der Trainer bei einem Rückstand kaum frische Kräfte bringt. Auch wenn Koller seine Wechsel nicht als Grundsatz-Kritik verstanden wissen will: «Das hat auch viel mit dem Gefühl im Moment zu tun.»

Gesagt ist gesagt

«Wenn wir jedes Mal ein Tor mehr schiessen als der Gegner, ist es mir auch egal, wenn wir nicht zu null spielen.» Marcel Koller nimmt es gelassen, dass sein FC Zürich die einzige Mannschaft der Super League ist, die in den bisherigen zehn Runden jeweils mindestens ein Gegentor kassiert hat.

Die Blick-Prognose

Der FCZ holt bislang gegen Teams, die zum Zeitpunkt des Spiels unter dem Strich liegen, pro Spiel im Schnitt 2,6 Punkte. Weil die Luzerner als Tabellenachte anreisen, wäre alles andere als ein Zürcher Sieg eine negative Überraschung.

Mögliche Aufstellung

Huber; Lichtenstein, Kamberi, Schödler, Volken; Berisha; Spadanuda, Reichmuth, Krasniqi, Emmanuel; Kény.

Wer fehlt?

Hodza, Kablan, Pinthus Duah, Reverson, Sauter und Walker (alle verletzt).

Die Klassenbesten

Der Blick-Notenschnitt nach zehn Runden:

  1. Reichmuth 4,4
  2. Berisha 4,3
  3. Emmanuel 4,3
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Der Schiedsrichter

Nico Gianforte leitet die Partie. VAR ist Anojen Kanagasingam.

Der Gegner

Luzern bekommt seine Defensive nicht dicht. Zuletzt resultierte in Lugano deshalb ein 0:4. Auswärts wartet der FCL in der Liga ausserdem noch auf den ersten Sieg. Nun fehlt auch der gesperrte Leonardo Bertone. Hier gehts zum Luzern-Inside.

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11.

Runde

  • Sa., Servette – Vaduz, 18 Uhr
  • Sa., FCZ – Luzern, 18 Uhr
  • Sa., YB – St. Gallen, 20.30 Uhr
  • So., Thun – Lugano, 14 Uhr
  • So., Basel – GC, 16.30 Uhr
  • So., Sion – Lausanne, 16.30 Uhr
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Brack Super League 2026/27
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Lugano
FC Lugano
10
24
28
2
BSC Young Boys
BSC Young Boys
10
15
22
3
FC Sion
FC Sion
10
6
19
4
FC St. Gallen
FC St. Gallen
10
-2
16
5
FC Zürich
FC Zürich
10
-4
14
6
Servette FC
Servette FC
10
1
13
7
FC Basel
FC Basel
10
-3
13
8
FC Luzern
FC Luzern
10
-5
12
9
FC Thun
FC Thun
10
-10
10
10
FC Vaduz
FC Vaduz
10
0
9
11
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
10
-13
8
12
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
10
-9
6
Meisterschaftsrunde
Abstiegsrunde
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